Tatueueue … Tataaaa

Datum: 17.06.2007 Uhrzeit: 15:32:01 Helmut Fleischhauer Guten Tag, das Wochenthema fällt mir sehr schwer, da muß ich noch kräftig grübeln. Erst einmal ein paar Aufnahmen von der Feuerwehrübung am Freitag, an der neben unserem Dorf die Wehren zweier Nachbardö¶rfer beteiligt waren. Die etwas ungewö¶hnliche Kombination aus dem Nachbardorf (120 Einwohner) Ankunft mit Blaulicht http://www.mulknitz.com/gallery_27_238.php ….und die Transportmittel der Feuerwehrleute aus dem Nachbardorf (waren übrigens sehr fix da) http://www.mulknitz.com/gallery_27_237.php CO2-freie Antriebstechnik unserer Feuerwehr (93 Einwohner) unter den Augen der Chefin, die auch die Übung leitete (zweite von rechts) http://www.mulknitz.com/gallery_27_244.php …. und die Superausstattung des übernächsten Dorfes http://www.mulknitz.com/gallery_27_245.php Ein Bericht zur Übung ist hier zu finden http://www.mulknitz.com/editorial_37_12.php …und die Bildergalerie zeigt 32 Aufnahmen des Geschehens http://www.mulknitz.com/gallery_27.php Einen schö¶nen Sonntag noch Helmut — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.06.2007 Uhrzeit: 20:57:44 Marianne Schultz Hallo Helmut, das sind ja echte Schmunzelbilder:-) Super wie Dein Bildbericht aufgebaut ist. Da bekommt man/frau das Gefühl, da ist die Welt noch in Ordnung. Liebe Grüße Marianne — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.06.2007 Uhrzeit: 22:21:36 Helmut Fleischhauer Marianne Schultz schrieb: > Hallo Helmut, > > das sind ja echte Schmunzelbilder:-) > > Super wie Dein Bildbericht aufgebaut ist. Da bekommt man/frau das > Gefühl, da ist die Welt noch in Ordnung. ********** Ist sie 😉 Bis zu dem Tag, an dem die Braunkohlebagger kommen und Mulknitz und weitere 30 Dö¶rfer verschwinden. Grüsse Helmut — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.06.2007 Uhrzeit: 8:41:46 Hans Obermann Yvonne schrieb: > Was ist das für eine Geschichte mit den Baggern und Braunkohle? Ich > verstehe das hoffentlich falsch? 🙁 braunkohle liegt tief in der erde, wenn drüber ein ort steht, muss er weg, um an die kohle ranzukommen. Wie z.B. mein Schulort und Zahlreiche Nachbarorte: http://www.lippendorf-kieritzsch.de/peres.htm Überall wo es Braunkohle gibt, ist so was an der Tagesordnung gruß Hans —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.06.2007 Uhrzeit: 9:21:33 Thomas Ecke Moin Helmut, Helmut Fleischhauer wrote: das hat jetzt zwar nix mit der FFW zu tun, aber bei dem von dir gewählten Subject (Tatüü-tataa) fällt mir folgende Geschichte ein, die sich wohl so vor ein paar Tagen zugetragen hat: http://www.n-tv.de/814522.html cu Thoma —————————————————————————————————————————————— Datum: 18.06.2007 Uhrzeit: 9:28:03 Helmut Fleischhauer Thomas Ecke schrieb: > Moin Helmut, > > Helmut Fleischhauer wrote: > > das hat jetzt zwar nix mit der FFW zu tun, aber bei dem von dir > gewählten Subject (Tatüü-tataa) fällt mir folgende Geschichte ein, > die sich wohl so vor ein paar Tagen zugetragen hat: > http://www.n-tv.de/814522.html > cu Thoma Der Schmunzler des Morgens 😉 Grüsse Helmut — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.06.2007 Uhrzeit: 7:18:20 Yvonne Ja aber hallo????? Und da gibt’s welche, die meinen, die Windräder verschandeln die Landschaft????? Ja, aber seid Ihr Deutsche noch zu retten??? (nicht Du und die andern, die Ihr Euch wehrt, sondern die, die den Braunkohleabbau betreiben und die Politik). Und sowas gibt’s noch in einem demokratischen Staat… ich Simpel dachte, solche Projekte gäbe es nur in China und Russland… Ich drücke Euch allen die Daumen! Mitfühlende Grüsse Yvonne —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.06.2007 Uhrzeit: 14:29:48 Helmut Fleischhauer Thomas Hieronymi schrieb: > Hallo, > > da gibt es doch nur noch eins: > Oly’s rauft euch zusammen, bereist dieses schö¶ne Fleckchen Land und > dokumentiert welche Natur hier zerstö¶rt werden soll. Eine > Ausstellung vielleicht unter Einbezug von NABU sollte dann doch > einiges Bewegen. > ……………. Überregionale Unterstützung wäre schon gut … … egal ob im Forum von http://www.mulknitz.com oder anderweitig. Natur: Fast alle Aufnahmen von Pflanzen und Tieren auf meiner Fotoseite http://www.photomagie.eu sind in dem angrenzenden FFH-Gebiet, dem Euloer Bruch, gemacht worden. 5 Minuten zu Fuß .. Weltraumblick: http://www.mulknitz.com/map.php Und wenn ich mich umdrehe und aus dem Fenster sehe, kann ich unsere Nachbarn beobachten, ein Storchenpaar mit 2 Jungen auf dem Turm des Feuerwehrhäuschens Grüsse Helmut — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.06.2007 Uhrzeit: 14:29:48 Helmut Fleischhauer Thomas Hieronymi schrieb: > Hallo, > > da gibt es doch nur noch eins: > Oly’s rauft euch zusammen, bereist dieses schö¶ne Fleckchen Land und > dokumentiert welche Natur hier zerstö¶rt werden soll. Eine > Ausstellung vielleicht unter Einbezug von NABU sollte dann doch > einiges Bewegen. > ……………. Überregionale Unterstützung wäre schon gut … … egal ob im Forum von http://www.mulknitz.com oder anderweitig. Natur: Fast alle Aufnahmen von Pflanzen und Tieren auf meiner Fotoseite http://www.photomagie.eu sind in dem angrenzenden FFH-Gebiet, dem Euloer Bruch, gemacht worden. 5 Minuten zu Fuß .. Weltraumblick: http://www.mulknitz.com/map.php Und wenn ich mich umdrehe und aus dem Fenster sehe, kann ich unsere Nachbarn beobachten, ein Storchenpaar mit 2 Jungen auf dem Turm des Feuerwehrhäuschens Grüsse Helmut — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.06.2007 Uhrzeit: 18:49:32 Reinhard Wagner Herbert Pesendorfer schrieb: Hallo Herbert, > Warum soll Deutschland die Kohle aus Afrika importieren und die > eigenen Resourcen brach liegen lassen? (Abgesehen vom > Umweltaspekt) Weil Kohle und vor allem Braunkohle eine extrem umweltschädliche Methode ist, einen warmen Hintern zu kriegen. Und: Nicht Deutschland” importiert Kohle aus Afrika sondern multinationale Konzerne. Was ein kleiner aber bedeutender Unterschied ist. > Weißt du wie der Abbau und die Übersiedlung Abfindung etc > geregelt sind? Das ist vollkommen unerheblich. Hier macht sich die Politik zum Handlanger von Stromkonzernen denen die Umwelt piepegal ist. Verzeihung: zum Handlanger von Stromkonzernbossen. Niemand sollte das Recht haben jemand nur wegen des Profits von Grund und Boden zu vertreiben. > Wie viele Orte und Städte liegen am Grund eines Stausees – damit > die Anderen Strom haben? Viel zu viele. Hier in der Gegend gibt’s den Brombachstausee. Ein “Naherholungsparadies” in dem jedes Jahr ein Dutzend Menschen ersaufen. Da sind auch einige Häuser drin versackt. Dabei wird da noch nicht mal Strom produziert. Hätten wir bei den heutigen Einstellungen > mancher Leute so ein Eisenhahnnetz wenn es nicht seinerzeit > “einfach so” gebaut worden wäre? Welches Eisenbahnnetz? Meinst Du das hier bei uns? Das ist vor zwanzig Jahren abgerissen worden. Der Bahndamm ist jetzt die Hundegassiführstrecke mit braunen Haufen… Und als die Bahnstrecken vor Hundert Jahren gebaut wurden da führten sie im Wesentlichen über unbewohntes Land. > Ich mö¶chte hier nicht falsch verstanden werden … Es ist schade um > die Orte die Heimat und die Kulturschätze. Eine ordentliche nicht > so destruktive Lö¶sung würde mir sehr gefallen. Windräder > Sonnenkollektoren Aggregate zum Heizen und Nutzen der Abwärme zum > Heizen … finde ich wichtig! Sehr. > Ich finde dein Statement ein ganz klein wenig übertrieben 😉 Da muß ich Dir was erzählen wie Entscheidungsfindung passiert: Hier bei uns im Ort (3000 Einwohner) gibt es einen Marktplatz und einen Sportplatz. Dazwischen ist eine Straße. Diese ist auch noch die Hauptdurchgangsstraße auf der alles fährt was es so halt auf so einer Straße gibt (Umgehung gibt’s nicht) Nun gibt’s entweder am Sportplatz oder am Merktplatz fast jedes Wochenende irgendeine Festivität was bedeutet daß´die Besoffenen entweder vom Marktplatz zum Sportplatz oder zurück torkeln. Unterwegs verlieren sie so Sachen die halt Besoffene so verlieren: Bierkrüge Flaschen Gläser. So Zeug halt. Die Leute die an dieser Straße wohnen haben sozusagen Pech. Sie wohnen da zwar schon seit ein paar hundert Jahren aber ist halt so. Die Politiker im Gemeinderat wohnen nicht an dieser Straße die wohnen im Neubaugebiet wo nichtmal die Flö¶he husten. Demzufolge sind sie der Meinung der Sportplatz ist zuweit vom Markplatz entfernt man sollte doch auf halber Strecke die Wiese betonieren um die Festlichkeiten mehr ins Dorfzentrum zu holen. Als dann jemand gefragt hat ob sie überhaupt noch richtig ticken waren sie sehr beleidigt und beschwerten sich daß immer alle nur Feste haben wollten aber nie auch den dazugehö¶rigen Lärm ertragen wollten. Dabei will gar keiner zusätzliche Fest haben. Nur die Leute die mit diesen Festen Geld machen wollen die Feste. Aber die haben halt ein paar Mann im Gemeinderat. Und beim Braunkohletagebau ist es exakt so. Wenn unter Oggersheim Braunkohle entdeckt würde würde das Kaff noch in tausend Jahren stehen. Ich bin mir sicher: wenn die Leute in der Lausitz vor die Wahl gestellt würden: Windräder und Sonnenkollektoren auf allen Dächern oder Braunkohletagebau dann würde die Entscheidung recht eindeutig ausfallen. Aber Windräder und Sonnenkollektoren sind demokratische Energiequellen. Das kann eigentlich jeder aufstellen. Braunkohletagebau und Kohlekraftwerke kö¶nnen nur große Konzerne machen. Und genau deshalb wird es gemacht – und vom Staat gefö¶rdert/durchgesetzt. Selbst die UN tippt sich schon an die Stirn angesichts der neu geplanten über 200 Kohlekraftwerke in der BRD. Es geht nämlich ohne. Man muß nur wollen. Grüße Reinhard posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.06.2007 Uhrzeit: 20:16:50 Yvonne Hallo Herbert Herbert Pesendorfer schrieb: > > Ich finde dein Statement ein ganz klein wenig übertrieben 😉 > so, findest Du? eine Handyantenne, ein Stausee, die Bahn… klar, all das kö¶nnte man als Stö¶rfaktoren bezeichnen – es gibt Leute, die leiden unter der Strahlung. Das eine oder andere Dorf befindet sich auf dem Grund eines Stausees. Trotzdem: ich empfinde all diese Dinge als *erheblich* weniger invasiv, als *30 Dö¶rfer* wegzuradieren – grad auch unter dem Aspekt, dass viel von der so oder anders gewonnenen Energie schlicht verschwendet wird. Es ist auch eine Frage des Ausmasses, der Relationen… Und die Erzeugung der Energie aus Braunkohle ist umweltmässig auch leicht fragwürdig. Es wird wirklich Zeit, dass da andere Wege gegangen wird, und damit meine ich jetzt nicht, die Kohle aus dem Ausland importieren, das verlagert das Problem bei der Gewinnung nur geografisch und ausserdem in Gebiete, in denen die Leute mö¶glicherweise überhaupt nicht oder schlecht entschädigt werden.. Nur so mein Senf.. Yvonne —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.06.2007 Uhrzeit: 20:47:11 Herbert Pesendorfer Hallo Reinhard! >> Warum soll Deutschland die Kohle aus Afrika importieren und die >> eigenen Resourcen brach liegen lassen? (Abgesehen vom >> Umweltaspekt) > > Weil Kohle und vor allem Braunkohle eine extrem umweltschädliche > Methode ist, einen warmen Hintern zu kriegen. Nun darum habe ich ja geschrieben – ABGESEHEN vom Umweltaspekt. Die Braunkohle muss ja nicht unbedingt thermisch verarbeitet werden. Die Kohlenwasserstoffe bekommt man auch anders heraus – wenn man will 😉 > Und: Nicht > Deutschland” importiert Kohle aus Afrika sondern > multinationale Konzerne. Was ein kleiner aber bedeutender > Unterschied ist. das mag sein – kommt IMHO aber im Endeffekt auf dasselbe hinaus. >> Weißt du wie der Abbau und die Übersiedlung Abfindung etc >> geregelt sind? > Das ist vollkommen unerheblich. Hier macht sich die Politik zum > Handlanger von Stromkonzernen denen die Umwelt piepegal ist. > Verzeihung: zum Handlanger von Stromkonzernbossen. Niemand > sollte das Recht haben jemand nur wegen des Profits von Grund > und Boden zu vertreiben. Hmmmm … Im Grunde gebe ich dir recht. Aber das ist im Endeffekt auch das Aus für alle Großprojekte wenn sich auch nur einer quer legt – ob vernünftig oder aus purem Egoismus. >> Wie viele Orte und Städte liegen am Grund eines Stausees – damit >> die Anderen Strom haben? > Viel zu viele. Hier in der Gegend gibt’s den Brombachstausee. Ein > “Naherholungsparadies” in dem jedes Jahr ein Dutzend Menschen > ersaufen. Da sind auch einige Häuser drin versackt. Dabei wird > da noch nicht mal Strom produziert. Bei allem Negativen hats doch nun auch was positives – oder? Es ist sehr schwierig das gesunde Mittelmaß zwischen dem Recht des Einzelnen und dem der Gemeinschaft zu finden. >> Hätten wir bei den heutigen Einstellungen >> mancher Leute so ein Eisenhahnnetz wenn es nicht seinerzeit >> “einfach so” gebaut worden wäre? > Welches Eisenbahnnetz? Meinst Du das hier bei uns? Das ist vor > zwanzig Jahren abgerissen worden. Der Bahndamm ist jetzt die > Hundegassiführstrecke mit braunen Haufen… Und als die > Bahnstrecken vor Hundert Jahren gebaut wurden da führten sie im > Wesentlichen über unbewohntes Land. Es gibt bei jedem Beispiel auch das Gegenbeispiel. Es gibt heute auch Rö¶merstraßen und Orte an der Seidenstraße die heute nix mehr gelten. Und bei uns sind auch Linien wie z.B. die Ischlerbahn (Salzburg Bad Ischl) abgerissen worden. Heute bereut man das … Diese Dinge unterliegen auch Veränderungen – sinvoll oder nicht ist schwer zu entscheiden. Und ich wollte mit meinen Beispielen auf das “Florianiprinzip” hinaus. Herr verschone unsre Häuser zünd andre dafür an … und diese Mentalität gefällt mir nicht. Ich habe auch ein Handy – mö¶chte aber nicht einen Masten am Haus meines Nachbarn (lieber auf meinem eigenen) ;-). Aber eben nicht um etwas zu verhindern … sondern weil die Energiedichte zu hoch und die benö¶tigte Anzahl damit zu wenig ist. In Paris wurde (wenn mich meine Erinnerung nicht trügt) einmal ein Modell getestet wo viiiieeele ganz kleine Funkzellen mit Millawatt betrieben wurden – statt eines großen kW-Masten. Das halte ich für Umwelt- und Gesundheitsverträglicher. >> Ich mö¶chte hier nicht falsch verstanden werden … Es ist schade um >> die Orte die Heimat und die Kulturschätze. Eine ordentliche nicht >> so destruktive Lö¶sung würde mir sehr gefallen. Windräder >> Sonnenkollektoren Aggregate zum Heizen und Nutzen der Abwärme zum >> Heizen … finde ich wichtig! > Sehr. >> Ich finde dein Statement ein ganz klein wenig übertrieben 😉 > Da muß ich Dir was erzählen wie Entscheidungsfindung passiert: > Hier bei uns im Ort (3000 Einwohner) gibt es einen Marktplatz > und einen Sportplatz. Dazwischen ist eine Straße. Diese ist auch > noch die Hauptdurchgangsstraße auf der alles fährt was es so halt > auf so einer Straße gibt (Umgehung gibt’s nicht) Nun gibt’s > entweder am Sportplatz oder am Merktplatz fast jedes Wochenende > irgendeine Festivität was bedeutet daß´die Besoffenen entweder > vom Marktplatz zum Sportplatz oder zurück torkeln. Unterwegs > verlieren sie so Sachen die halt Besoffene so verlieren: > Bierkrüge Flaschen Gläser. So Zeug halt. Die Leute die an > dieser Straße wohnen haben sozusagen Pech. Sie wohnen da zwar > schon seit ein paar hundert Jahren aber ist halt so. Die > Politiker im Gemeinderat wohnen nicht an dieser Straße die > wohnen im Neubaugebiet wo nichtmal die Flö¶he husten. Demzufolge > sind sie der Meinung der Sportplatz ist zuweit vom Markplatz > entfernt man sollte doch auf halber Strecke die Wiese > betonieren um die Festlichkeiten mehr ins Dorfzentrum zu holen. > Als dann jemand gefragt hat ob sie überhaupt noch richtig > ticken waren sie sehr beleidigt und beschwerten sich daß immer > alle nur Feste haben wollten aber nie auch den dazugehö¶rigen > Lärm ertragen wollten. Dabei will gar keiner zusätzliche Fest > haben. Nur die Leute die mit diesen Festen Geld machen wollen > die Feste. Aber die haben halt ein paar Mann im Gemeinderat. Ja es gibt viele Beispiele … Auch solche dass z.B. Elixhausen bei Salzburg vor Jahrzehnten eine Umfahrungsstraße bekommen hat – aus Steuermitteln. Heute müssen Lärmschutzwände für die Anrainer Kreuzungen Ampeln und Zebrastreifen gebaut werden und die *Umfahrungsstraße* ist praktisch die Orts-Hauptstraße … Schildbürger … Geografisch glaube ich das keine weitere Umfahrung mehr mö¶glich ist. Da gibts halt Leute die sich billig Gründe kaufen – weil an der Straße und dann fordern sie von der Gemeinschaft die Durchführung von Lärmschutzmaßnahmen. Ähnliches beim Flughafen Salzburg … Einfach Krank sowas. > Und beim Braunkohletagebau ist es exakt so. Wenn unter Oggersheim > Braunkohle entdeckt würde würde das Kaff noch in tausend Jahren > stehen. Ich bin mir sicher: wenn die Leute in der Lausitz vor > die Wahl gestellt würden: Windräder und Sonnenkollektoren auf > allen Dächern oder Braunkohletagebau dann würde die > Entscheidung recht eindeutig ausfallen. Aber Windräder und > Sonnenkollektoren sind demokratische Energiequellen. Das kann > eigentlich jeder aufstellen. Braunkohletagebau und > Kohlekraftwerke kö¶nnen nur große Konzerne machen. Und genau > deshalb wird es gemacht – und vom Staat gefö¶rdert/durchgesetzt. IMO sind das unterschiedliche Dinge. Selbst wenn jeder diese alternativen Energiequellen einsetzt (was den Konzernen ja auch nicht passt weil sie dann langsam ihr Monopol verlieren) wird irgendwann mal der Bodenschatz geborgen. Alles eine Frage der Zeit. Und in Thalgau/Eugendorf wollte man ein paar Windräder installieren die die Region praktisch autark gemacht hätten. Ein Ort hat sich wegen der Jäger (das arme Wild wird gestö¶rt – ich denke dass es sich sicher daran gewö¶hnen würde) und wegen der stö¶renden “Skyline” abgeblockt. IMHO ein Wahnsinn. Weit und breit keine Häuser … > Selbst die UN tippt sich schon an die Stirn angesichts der neu > geplanten über 200 Kohlekraftwerke in der BRD. Es geht nämlich > ohne. Man muß nur wollen. Ja volle Zustimmung – technologisch kein Problem. Wie Eingangs erwähnt – die Kohlenwasserstoffe kö¶nnen auch ohne Verbrennung gewonnen werden … Liebe Grüße Herbert Pesendorfer” —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.06.2007 Uhrzeit: 20:47:11 Herbert Pesendorfer Hallo Reinhard! >> Warum soll Deutschland die Kohle aus Afrika importieren und die >> eigenen Resourcen brach liegen lassen? (Abgesehen vom >> Umweltaspekt) > > Weil Kohle und vor allem Braunkohle eine extrem umweltschädliche > Methode ist, einen warmen Hintern zu kriegen. Nun darum habe ich ja geschrieben – ABGESEHEN vom Umweltaspekt. Die Braunkohle muss ja nicht unbedingt thermisch verarbeitet werden. Die Kohlenwasserstoffe bekommt man auch anders heraus – wenn man will 😉 > Und: Nicht > Deutschland” importiert Kohle aus Afrika sondern > multinationale Konzerne. Was ein kleiner aber bedeutender > Unterschied ist. das mag sein – kommt IMHO aber im Endeffekt auf dasselbe hinaus. >> Weißt du wie der Abbau und die Übersiedlung Abfindung etc >> geregelt sind? > Das ist vollkommen unerheblich. Hier macht sich die Politik zum > Handlanger von Stromkonzernen denen die Umwelt piepegal ist. > Verzeihung: zum Handlanger von Stromkonzernbossen. Niemand > sollte das Recht haben jemand nur wegen des Profits von Grund > und Boden zu vertreiben. Hmmmm … Im Grunde gebe ich dir recht. Aber das ist im Endeffekt auch das Aus für alle Großprojekte wenn sich auch nur einer quer legt – ob vernünftig oder aus purem Egoismus. >> Wie viele Orte und Städte liegen am Grund eines Stausees – damit >> die Anderen Strom haben? > Viel zu viele. Hier in der Gegend gibt’s den Brombachstausee. Ein > “Naherholungsparadies” in dem jedes Jahr ein Dutzend Menschen > ersaufen. Da sind auch einige Häuser drin versackt. Dabei wird > da noch nicht mal Strom produziert. Bei allem Negativen hats doch nun auch was positives – oder? Es ist sehr schwierig das gesunde Mittelmaß zwischen dem Recht des Einzelnen und dem der Gemeinschaft zu finden. >> Hätten wir bei den heutigen Einstellungen >> mancher Leute so ein Eisenhahnnetz wenn es nicht seinerzeit >> “einfach so” gebaut worden wäre? > Welches Eisenbahnnetz? Meinst Du das hier bei uns? Das ist vor > zwanzig Jahren abgerissen worden. Der Bahndamm ist jetzt die > Hundegassiführstrecke mit braunen Haufen… Und als die > Bahnstrecken vor Hundert Jahren gebaut wurden da führten sie im > Wesentlichen über unbewohntes Land. Es gibt bei jedem Beispiel auch das Gegenbeispiel. Es gibt heute auch Rö¶merstraßen und Orte an der Seidenstraße die heute nix mehr gelten. Und bei uns sind auch Linien wie z.B. die Ischlerbahn (Salzburg Bad Ischl) abgerissen worden. Heute bereut man das … Diese Dinge unterliegen auch Veränderungen – sinvoll oder nicht ist schwer zu entscheiden. Und ich wollte mit meinen Beispielen auf das “Florianiprinzip” hinaus. Herr verschone unsre Häuser zünd andre dafür an … und diese Mentalität gefällt mir nicht. Ich habe auch ein Handy – mö¶chte aber nicht einen Masten am Haus meines Nachbarn (lieber auf meinem eigenen) ;-). Aber eben nicht um etwas zu verhindern … sondern weil die Energiedichte zu hoch und die benö¶tigte Anzahl damit zu wenig ist. In Paris wurde (wenn mich meine Erinnerung nicht trügt) einmal ein Modell getestet wo viiiieeele ganz kleine Funkzellen mit Millawatt betrieben wurden – statt eines großen kW-Masten. Das halte ich für Umwelt- und Gesundheitsverträglicher. >> Ich mö¶chte hier nicht falsch verstanden werden … Es ist schade um >> die Orte die Heimat und die Kulturschätze. Eine ordentliche nicht >> so destruktive Lö¶sung würde mir sehr gefallen. Windräder >> Sonnenkollektoren Aggregate zum Heizen und Nutzen der Abwärme zum >> Heizen … finde ich wichtig! > Sehr. >> Ich finde dein Statement ein ganz klein wenig übertrieben 😉 > Da muß ich Dir was erzählen wie Entscheidungsfindung passiert: > Hier bei uns im Ort (3000 Einwohner) gibt es einen Marktplatz > und einen Sportplatz. Dazwischen ist eine Straße. Diese ist auch > noch die Hauptdurchgangsstraße auf der alles fährt was es so halt > auf so einer Straße gibt (Umgehung gibt’s nicht) Nun gibt’s > entweder am Sportplatz oder am Merktplatz fast jedes Wochenende > irgendeine Festivität was bedeutet daß´die Besoffenen entweder > vom Marktplatz zum Sportplatz oder zurück torkeln. Unterwegs > verlieren sie so Sachen die halt Besoffene so verlieren: > Bierkrüge Flaschen Gläser. So Zeug halt. Die Leute die an > dieser Straße wohnen haben sozusagen Pech. Sie wohnen da zwar > schon seit ein paar hundert Jahren aber ist halt so. Die > Politiker im Gemeinderat wohnen nicht an dieser Straße die > wohnen im Neubaugebiet wo nichtmal die Flö¶he husten. Demzufolge > sind sie der Meinung der Sportplatz ist zuweit vom Markplatz > entfernt man sollte doch auf halber Strecke die Wiese > betonieren um die Festlichkeiten mehr ins Dorfzentrum zu holen. > Als dann jemand gefragt hat ob sie überhaupt noch richtig > ticken waren sie sehr beleidigt und beschwerten sich daß immer > alle nur Feste haben wollten aber nie auch den dazugehö¶rigen > Lärm ertragen wollten. Dabei will gar keiner zusätzliche Fest > haben. Nur die Leute die mit diesen Festen Geld machen wollen > die Feste. Aber die haben halt ein paar Mann im Gemeinderat. Ja es gibt viele Beispiele … Auch solche dass z.B. Elixhausen bei Salzburg vor Jahrzehnten eine Umfahrungsstraße bekommen hat – aus Steuermitteln. Heute müssen Lärmschutzwände für die Anrainer Kreuzungen Ampeln und Zebrastreifen gebaut werden und die *Umfahrungsstraße* ist praktisch die Orts-Hauptstraße … Schildbürger … Geografisch glaube ich das keine weitere Umfahrung mehr mö¶glich ist. Da gibts halt Leute die sich billig Gründe kaufen – weil an der Straße und dann fordern sie von der Gemeinschaft die Durchführung von Lärmschutzmaßnahmen. Ähnliches beim Flughafen Salzburg … Einfach Krank sowas. > Und beim Braunkohletagebau ist es exakt so. Wenn unter Oggersheim > Braunkohle entdeckt würde würde das Kaff noch in tausend Jahren > stehen. Ich bin mir sicher: wenn die Leute in der Lausitz vor > die Wahl gestellt würden: Windräder und Sonnenkollektoren auf > allen Dächern oder Braunkohletagebau dann würde die > Entscheidung recht eindeutig ausfallen. Aber Windräder und > Sonnenkollektoren sind demokratische Energiequellen. Das kann > eigentlich jeder aufstellen. Braunkohletagebau und > Kohlekraftwerke kö¶nnen nur große Konzerne machen. Und genau > deshalb wird es gemacht – und vom Staat gefö¶rdert/durchgesetzt. IMO sind das unterschiedliche Dinge. Selbst wenn jeder diese alternativen Energiequellen einsetzt (was den Konzernen ja auch nicht passt weil sie dann langsam ihr Monopol verlieren) wird irgendwann mal der Bodenschatz geborgen. Alles eine Frage der Zeit. Und in Thalgau/Eugendorf wollte man ein paar Windräder installieren die die Region praktisch autark gemacht hätten. Ein Ort hat sich wegen der Jäger (das arme Wild wird gestö¶rt – ich denke dass es sich sicher daran gewö¶hnen würde) und wegen der stö¶renden “Skyline” abgeblockt. IMHO ein Wahnsinn. Weit und breit keine Häuser … > Selbst die UN tippt sich schon an die Stirn angesichts der neu > geplanten über 200 Kohlekraftwerke in der BRD. Es geht nämlich > ohne. Man muß nur wollen. Ja volle Zustimmung – technologisch kein Problem. Wie Eingangs erwähnt – die Kohlenwasserstoffe kö¶nnen auch ohne Verbrennung gewonnen werden … Liebe Grüße Herbert Pesendorfer” —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.06.2007 Uhrzeit: 21:56:59 Yvonne Herbert Pesendorfer schrieb: > Hallo Yvonne! > >>> Ich finde dein Statement ein ganz klein wenig übertrieben 😉 >>> >> >> so, findest Du? > > Ich hoffe, du hast den 😉 😉 gesehen! natürlich. Trotzdem hat mich mein Schlips leicht geschmerzt.. ;-). > >> eine Handyantenne, ein Stausee, die Bahn… klar, all das kö¶nnte >> man als Stö¶rfaktoren bezeichnen – es gibt Leute, die leiden unter >> der Strahlung. Das eine oder andere Dorf befindet sich auf dem >> Grund eines Stausees. Trotzdem: ich empfinde all diese Dinge als >> *erheblich* weniger invasiv, als *30 Dö¶rfer* wegzuradieren – grad >> auch unter dem Aspekt, dass viel von der so oder anders gewonnenen >> Energie schlicht verschwendet wird. Es ist auch eine Frage des >> Ausmasses, der Relationen… > > Ja – unter dem Aspekt gebe ich dir ja vollkommen Recht. Die > Deutschen kämen mit ihrer Braunkohle noch hunderte Jahre aus, wenn > sie viel mehr auf alternative Energien setzen würden. Wenn die > staatliche Fö¶rderung von diesen Großprojekten in viele kleine > umgeleitet würde, dann wäre das ö¶kologisch wahrscheinlich > sinnvoller – wahrscheinlich auch arbeitsmarkttechnisch. auf jeden Fall. Das ist ja grade das Problem: die Energieerzeugung und -vermarktung wird durch mächtige Grossfirmen kontrolliert – diese Macht gibt man natürlich nicht gerne ab, wenn’s anders geht. > >> Und die Erzeugung der Energie aus Braunkohle ist umweltmässig auch >> leicht fragwürdig. Es wird wirklich Zeit, dass da andere Wege >> gegangen wird, und damit meine ich jetzt nicht, die Kohle aus dem >> Ausland importieren, das verlagert das Problem bei der Gewinnung >> nur geografisch und ausserdem in Gebiete, in denen die Leute >> mö¶glicherweise überhaupt nicht oder schlecht entschädigt werden.. > > Genau das habe ich aber in deinem Posting vermisst/nicht gefunden > oder falsch verstanden ;-). Ich finde es sehr schlimm, dass wir > wissen, dass es viele sehr gute Ideen von Lobbyisten unter > Verschluss gehalten werden – nur um Profit aus ewig gestriger > Technologie zu schlagen. > > Ich glaube, dass wir im Grunde einer Meinung sind. Nur in den > Details gibt es IMO unerhebliche Unterschiede. das hoffe ich doch, gell. > > Zusammenfassend: ö–kologisch sinnvolle Projekte vorantreiben, > Resourcen schonen. Aber auch ausgewogen zwischen Individuum und > Gemeinschaft abwägen und mö¶glichst verträglich Projekte umsetzen. Genau. Deswegen fand ich Deinen Bezug zwischen flächendeckender Zerstö¶rung einer Gegend, um u. a. giftige Abgase zu produzieren, zu Handyantennen etc. etwas anstö¶ssig.. aber vielleicht bin ich heute nur empfindlicher als normal, bin etwas durchgesessen (nur Schulung und Sitzung heute..). Ausserdem ist praktisch Neummond .. oder so ;-). > > Nur davon sind die allermeisten Volksvertreter (sie vertreten ja > lieber sich und ihre Lobby statt das Volk) und Firmenchefs (den > meisten gehts nur um Profit und nicht um eine funktionierende” > menschenfreundliche Einheit) weit entfernt – und entfernen sich > immer weiter davon 🙁 ja die Angst die Macht zu verlieren treibt die seltsamsten Blüten. Grade hat mir Christian diesen Link geskypt: http://tinyurl.com/yr6ozu Da bleibt man schlicht sprachlos. Nicht genug dass man radioaktive Abfälle zwischenlagern muss bis die Bäume vom Himmel gen Erde wachsen jetzt soll’s noch so eine Zeitbombe zu verwalten geben… Hat man Tö¶ne.. Wie auch immer – heute war ich sogar fotografieren 🙂 ! Ich wünsche Dir einen schö¶nen Abend und schicke herzliche Grüsse Yvonne” —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.06.2007 Uhrzeit: 22:00:24 Reinhard Wagner Hallo Herbert, sich wir uns ja einig… 😉 > Hmmmm … Im Grunde gebe ich dir recht. Aber das ist im Endeffekt > auch das Aus für alle Großprojekte, wenn sich auch nur einer quer > legt – ob vernünftig oder aus purem Egoismus. Damit gebe ich Dir recht. Aber: die meisten Großprojekte sind geradezu berückend dämlich. Das beste Beispiel hast Du unten mit der Umgehungsstraße gebracht. Auch die Autobahnen sind, bei genauem Hinsehen, vö¶llig bescheuert. Sie ziehen Verkehr an, den es ohne sie gar nicht gäbe. Wenn es in Deutschland keine Schnellverkehrsstraßen gäbe, wären nicht etwa die Landstraßen verstopft, (die sind es teilweise auch so schon) sondern es wären mehr Kunden für die Bahn da. Einfach weil sich kein Mensch antut, über Landstraße von Nürnberg nach Hannover auf die Messe zu fahren. Nu haben wir die Dinger und damit den Salat. Und wenn wir sie vierspurig ausbauen, sind halt drei Spuren von LKWs blockiert. Wir bauen Flughäfen aus in Massen und wundern uns, daß die Flüge immer billiger werden und immer mehr Leute fliegen, was immer mehr Flughäfen braucht – und dann fragen wir uns, warum es keinen Himmel mehr gibt, den man ohne Kondesstreifen fotografieren kann und das Klima in Arsch geht. > >>> Wie viele Orte und Städte liegen am Grund eines Stausees – damit >>> die Anderen Strom haben? >> >> Viel zu viele. Hier in der Gegend gibt’s den Brombachstausee. Ein >> Naherholungsparadies” in dem jedes Jahr ein Dutzend Menschen >> ersaufen. Da sind auch einige Häuser drin versackt. Dabei wird >> da noch nicht mal Strom produziert. > Bei allem Negativen hats doch nun auch was positives – oder? Es ist > sehr schwierig das gesunde Mittelmaß zwischen dem Recht des > Einzelnen und dem der Gemeinschaft zu finden. Ehrlich: das Altmühltal vorher war auch nicht ohne – und weniger ertrunkene Kinder im Jahr. > Und ich wollte mit meinen Beispielen auf das “Florianiprinzip” > hinaus. Herr verschone unsre Häuser zünd andre dafür an … und > diese Mentalität gefällt mir nicht. Mir auch nicht. > Ja es gibt viele Beispiele … Auch solche dass z.B. Elixhausen > bei Salzburg vor Jahrzehnten eine Umfahrungsstraße bekommen hat – > aus Steuermitteln. Heute müssen Lärmschutzwände für die Anrainer > Kreuzungen Ampeln und Zebrastreifen gebaut werden und die > *Umfahrungsstraße* ist praktisch die Orts-Hauptstraße … > Schildbürger … Geografisch glaube ich das keine weitere > Umfahrung mehr mö¶glich ist. Da gibts halt Leute die sich billig > Gründe kaufen – weil an der Straße und dann fordern sie von der > Gemeinschaft die Durchführung von Lärmschutzmaßnahmen. Ähnliches > beim Flughafen Salzburg … Einfach Krank sowas. Du da kann ich Dir noch was erzählen. Auch live aus dem Alltag wie sowas funktioniert: Die Gemeinden sind scharf drauf daß sie grö¶ßer werden. Warum? Die Gehälter der Stadtoberen steigen und die Gelder die das Gemeinwesen erhält steigt Gewerbe siedelt sich an und so weiter. Also werden Baugebiete auf Teufel komm ‘raus ausgewiesen und die hinterletzten Einö¶dbauern mit einem Neubaugebiet versehen. Das Ausweisen des Baugebietes hilft aber noch nichts man braucht auch arme Opfer die dort auch wohnen. Also wird gezielt in der Gemeinde und bei den Maklern gestreut daß a) der Sportplatz nebenan demnächst sowieso geschlossen wird b) demnächst eine eigene Buslinie auf den Einö¶dhof fährt und eine direkte Anbindung an die Großstadt herstellt und c) die Grundschule ausgebaut wird. Sobald dann alle Plätze verkauft sind und die Häuser gebaut und bewohnt sind steigt der Fußballclub in die Bayernliga auf die einzige Buslinie zum Einö¶dhofbaugebiet wird wegen Unrentabilität ganz eingestellt und die Grundschule wird geschlossen. Aber hinterher weiß dann keiner mehr von den Zusagen. Und die Anwohner die geglaubt haben was ihnen der Makler und die Gemeindeangestellten erzählt haben kriegen einen soooo dicken Hals haben noch 15 Jahre ihr Häuschen abzuzahlen und kriegen es nicht los weil am Einö¶dhof ohne Bus und Schule keiner wohnen will. Und dann kommt es zu so absurden Bürgerinitiativen die eine Umgehung von der Umgehungsstraße fordern… > IMO sind das unterschiedliche Dinge. Selbst wenn jeder diese > alternativen Energiequellen einsetzt (was den Konzernen ja auch > nicht passt weil sie dann langsam ihr Monopol verlieren) wird > irgendwann mal der Bodenschatz geborgen. Alles eine Frage der > Zeit. Ist eher eine Frage der Rentabilität. Wenn die Verfeuerung der Braunkohle durch Umweltauflagen so verteuert wird dann ist es billiger den Bodenschatz dort zu lassen wo er ist. > Und in Thalgau/Eugendorf wollte man ein paar Windräder > installieren die die Region praktisch autark gemacht hätten. Ein > Ort hat sich wegen der Jäger (das arme Wild wird gestö¶rt – ich > denke dass es sich sicher daran gewö¶hnen würde) und wegen der > stö¶renden “Skyline” abgeblockt. IMHO ein Wahnsinn. Weit und breit > keine Häuser … Bei uns in der Gegend ist ein geplanter Solarpark verhindert worden. Das Argument: man solle die Solarpaneele doch bitte auf die Dächer setzen wären genug dafür da. Der Investor der natürlich bereits ein billiges Grundstück im Auge hatte und sich nicht mit Bürgern auseinandersetzen wollte hat abgelehnt. > Ja volle Zustimmung – technologisch kein Problem. Wie Eingangs > erwähnt – die Kohlenwasserstoffe kö¶nnen auch ohne Verbrennung > gewonnen werden … Und vor allem: die sind viel zu wertvoll zum Verfeuern… Schö¶nen Abend noch… Reinhard posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.06.2007 Uhrzeit: 22:29:36 Herbert Pesendorfer Hallo Reinhard! > sich wir uns ja einig… 😉 Auch damit, dass wir längst nach Kleinsprech hätten abwandern sollen 😉 >> Hmmmm … Im Grunde gebe ich dir recht. Aber das ist im Endeffekt >> auch das Aus für alle Großprojekte, wenn sich auch nur einer quer >> legt – ob vernünftig oder aus purem Egoismus. > > Damit gebe ich Dir recht. Aber: die meisten Großprojekte sind > geradezu berückend dämlich. Das beste Beispiel hast Du unten mit > der Umgehungsstraße gebracht. Auch die Autobahnen sind, bei > genauem Hinsehen, vö¶llig bescheuert. Sie ziehen Verkehr an, den > es ohne sie gar nicht gäbe. Wenn es in Deutschland keine > Schnellverkehrsstraßen gäbe, wären nicht etwa die Landstraßen > verstopft, (die sind es teilweise auch so schon) sondern es > wären mehr Kunden für die Bahn da. Einfach weil sich kein Mensch > antut, über Landstraße von Nürnberg nach Hannover auf die Messe > zu fahren. Nu haben wir die Dinger und damit den Salat. Und wenn > wir sie vierspurig ausbauen, sind halt drei Spuren von LKWs > blockiert. Wir bauen Flughäfen aus in Massen und wundern uns, > daß die Flüge immer billiger werden und immer mehr Leute > fliegen, was immer mehr Flughäfen braucht – und dann fragen wir > uns, warum es keinen Himmel mehr gibt, den man ohne > Kondesstreifen fotografieren kann und das Klima in Arsch geht. Ich denke, dass es nicht ganz so einfach ist, wie du es siehst. Um bei der Bahn zu bleiben: Sie ist zu unflexibel gewesen, und die geänderten Anforderungen der Kunden (kö¶nnen nicht mehr warten, keine Lagerhaltung mehr …) Und das sind nur ein paar Aspekte, warum die Bahn am absteigenden Ast zu sein scheint. Die Binnenschifffahrt scheint ja überhaupt schon am Boden zu sein – zumindest in Frankreich (Hebewerke … werden kaum befahren) >> IMO sind das unterschiedliche Dinge. Selbst wenn jeder diese >> alternativen Energiequellen einsetzt (was den Konzernen ja auch >> nicht passt, weil sie dann langsam ihr Monopol verlieren) wird >> irgendwann mal der Bodenschatz geborgen. Alles eine Frage der >> Zeit. > > Ist eher eine Frage der Rentabilität. Wenn die Verfeuerung der > Braunkohle durch Umweltauflagen so verteuert wird, dann ist es > billiger den Bodenschatz dort zu lassen, wo er ist. Naja, auch eine Art von Fö¶rderung” … Aber noch mal … es muss ja nicht verfeuert werden … Und solange wir nicht in der Lage sind aus CO2 den Kohlenstoff zurückzugewinnen (mit irgendwelchen alternativen Energietechniken) sind wir auf andere Kohlenstofflieferanten angewiesen. Liebe Grüße Herbert Pesendorfer” —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.06.2007 Uhrzeit: 22:38:22 Herbert Pesendorfer Hallo Yvonne! >> Ich hoffe, du hast den 😉 😉 gesehen! > > natürlich. Trotzdem hat mich mein Schlips leicht geschmerzt.. ;-). Hast du ihn zu fest gebunden? Ich trete ja nicht 😉 > auf jeden Fall. Das ist ja grade das Problem: die Energieerzeugung > und -vermarktung wird durch mächtige Grossfirmen kontrolliert – > diese Macht gibt man natürlich nicht gerne ab, wenn’s anders geht. Ja. Auf der anderen Seite hatten wir in ö–sterreich eine Unzahl an kleinen Wasserkraftwerken, die nach und nach agetragen wurden. Es war halt mit den großen Konzernen bequemer. Heute bräuchten wir diese Kraftwerke nur mit neuen Turbinen auszustatten und bekämen ein Vielfaches der Energie … > Genau. Deswegen fand ich Deinen Bezug zwischen flächendeckender > Zerstö¶rung einer Gegend, um u. a. giftige Abgase zu produzieren, zu > Handyantennen etc. etwas anstö¶ssig.. aber vielleicht bin ich heute > nur empfindlicher als normal, bin etwas durchgesessen (nur Schulung > und Sitzung heute..). Ausserdem ist praktisch Neummond .. oder so > ;-). Nun – Ich weiß, dass ich da weiter rausgeleht bin 😉 Ich müsste mir mal ansehen, wie die renaturierten Gebiete aussehen ;-O Und mit dem femininen Haushalt (Mond …) Bin ich nicht ganz so vertraut 😉 Liebe Grüße — Herbert Pesendorfer —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.06.2007 Uhrzeit: 22:52:21 Helmut Fleischhauer > Nun – Ich weiß, dass ich da weiter rausgeleht bin 😉 Ich müsste > mir mal ansehen, wie die renaturierten Gebiete aussehen ;-O > Mache mal Fotos Das z.B. http://www.photomagie.eu/gallery_7_50272.php nennt sich schon renaturiert ( zumindest der vordere Bereich ) Die Schilder ‘Lebensgefahr’ links bei der Sträuchern wegen Treibsand und Abbruchgefahr zum See, der gerade gestaut wird, sollte man geflissentlich übersehen. Stö¶rt das Bild. Grüsse Helmut — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 19.06.2007 Uhrzeit: 22:52:21 Helmut Fleischhauer > Nun – Ich weiß, dass ich da weiter rausgeleht bin 😉 Ich müsste > mir mal ansehen, wie die renaturierten Gebiete aussehen ;-O > Mache mal Fotos Das z.B. http://www.photomagie.eu/gallery_7_50272.php nennt sich schon renaturiert ( zumindest der vordere Bereich ) Die Schilder ‘Lebensgefahr’ links bei der Sträuchern wegen Treibsand und Abbruchgefahr zum See, der gerade gestaut wird, sollte man geflissentlich übersehen. Stö¶rt das Bild. Grüsse Helmut — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 20.06.2007 Uhrzeit: 9:24:21 Andy Hi Reinhard, Herbert, Helmut, also Braunkohle zu ferfeuern finde ich auch recht blö¶d und deswegen die Dö¶rfer wegzureißen erst recht. Aber: selbst wenn wir das *jetzt* verhindern (was ich eher begrüßen würde, da die Kohle doch nur in Rauch aufgehen wird), spätestens wenn das ö–l alle oder wirklich richtig teuer ist wird die chemische Industrie nach Rohstoffen lechzen – und dann werden wir halt die Braunkohle dafür brauchen – und deshalb die Dö¶rfer abreißen. Also ich trenne deshalb das ganze auf: Braunkohle verfeuern: klar dagegen! Dazu ist sie eigentlich zu schade! Dö¶rfer umsiedeln um an den chemischen Rohstoff Braunkohle ranzukommen: da wäre ich – bedingt – dafür. Bedingt deshalb, weil es eine Aufwandsabschätzung ist, eine Stadt wie Leipzig (steht auf Braunkohle) umzusiedeln halte ich (zumindest auf absehbare zeit) für schlicht unbezahlbar. 3000-Seelen-Dö¶rfer wurde dagegen schon oft umgesiedelt – hier sollte man aber evtl. vorhandene historische Schätze soweit es geht retten (südlich von Leipzig zieht z.B. eine Kirche um). Ob man das nun als Staatsaufgabe sieht (ich meine ausschließlich die Rettung historisches, nicht die Umsiedlung selber!) kann man sich sicher streiten – die Umsiedlung ansich sollte aber das Unternehmen bezahlen, dass auch den Nutzen hat. Klar, am Ende bezahlen wir alle wenn wir deren Produkte kaufen – aber das ist mit jder Gewinnung von Rohstoffen so. Und am Ende kann man sich überlegen wo der grö¶ßere schaden entsteht: bei einer Umsiedlung und anschließendern Rekultivierung, oder wenn mal wieder ein ö–ltanker auf Grund läuft und kilometerweise Strände im ö–l versinken (das ist ja die wirkliche Alternative – wie gesagt, losgelö¶st von der Tatsache dass all das leider im Moment mehr verheizt als verarbeitet wird) Ich hoffe hier kommt jetzt keiner auf die Idee, dass wir keine chemische Industrie brauchen, weil wir ja auch mit Jurte, Bast und Holz zurecht kommen. Da fällt mir ein: sollte das E1-Nachfolger.Holzmodell vielleicht nur der Vorgeschmack auf künftige Kameragenerationen sein, die ohne die chemisch hergestellte Plastik auskommen sollte, sozusagen aus nachwachsenden Rohstoffen? Ein ganz neuer Aspekt! Andy imrohstoffmodus PS: also mein Chef ist Fan von der Rekultivierung – er ist Surfer und nutzt die neu entstandene Leipziger Seenplatte recht intensiev…. PPS: ich bin nicht auf die Lausitz eingegangen (obwohl ich diese sehr gut kenne) weil wir ein entsprechendes Gebiet viel näher dran haben (im Süden von Leipzig halt), die Probleme, Sorgen, Nö¶te sind aber nahezu identisch. PPPS: der Brombachsee ist trotzdem schö¶n – auch wenn das alte Altmühltal seine Reize hatte (und durchaus an vielen Stellen noch hat) Wobei nutzbare Wasserstraßen durchaus auch einen Umweltaspekt haben (der eigentliche Grund für Seen wie den Brombachsee) PPPPS: Eisenbahnschienen wurden gar nicht so sehr in die freie Natur gelegt, im Gegenteil, vor allem am Anfang wurden sie so nah es nur irgend ging an bebaute Gebiete gelegt – der Effektivität wegen. Und da liegen sie immer noch, schaut Euch mal die Schienenführung in Städten an, oft genug genau durch Wohngebiete hindurch! PPPPPS: D will Kohlekraftwerke bauen um die Atomkraftwerke stillzulegen – in anderen Ländern ist es andersrum – problemfrei ist keine Kraftwerksart (auch nicht Wind-/Wasser-/Solaranlagen!) PPPPPPS: wenn wir weiter machen wollen, sollten wir aber endgültig nach kleinsprech. how, ich habe gesprochen. —————————————————————————————————————————————— Datum: 20.06.2007 Uhrzeit: 9:35:42 Andy Hi Herbert, > Nun – Ich weiß, dass ich da weiter rausgeleht bin 😉 Ich müsste > mir mal ansehen, wie die renaturierten Gebiete aussehen ;-O nichts leichter als das: komm vorbei und wir machen einen Ausflug, sind 30..40 km von hier und Du kanst so ziehmlich jedes Stadium der Rekultivierung sehen. Beispiel: http://tinyurl.com/2k52a3 Das war 2005, da wurde noch ausgebaggert, inzwischen dürfte der Wasserspiegel schon etwas hö¶her sein. Nein, es ist nicht Ägypten, die Pyramiede steht im Freizeitpark Belantis 🙂 Wenn alles fertig ist, sieht man nur noch mehr oder weniger idylische Seen, teilweise schö¶n mit Wald umgeben. Durchaus nichts schlechtes – an die verschwundenen Dö¶rfer denkt dann – leider – keiner mehr. Andy imnormalmodus —————————————————————————————————————————————— Datum: 20.06.2007 Uhrzeit: 10:19:38 Helmut Fleischhauer Yvonne schrieb: > Ja aber hallo????? Und da gibt’s welche, die meinen, die Windräder > verschandeln die Landschaft????? Ja, aber seid Ihr Deutsche noch zu > retten??? (nicht Du und die andern, die Ihr Euch wehrt, sondern > die, die den Braunkohleabbau betreiben und die Politik). Und sowas > gibt’s noch in einem demokratischen Staat… ich Simpel dachte, > solche Projekte gäbe es nur in China und Russland… Ich drücke > Euch allen die Daumen! > ************* Schaun wir mal … Hier ist das Fö¶rderband, das die Erde über der Kohle wegschafft Ca. 2 km Luftlinie von hier und abends ist das ‘Klack, Klack ..’ in der Ferne zu hö¶ren ( je nach Windrichtung). http://www.photomagie.eu/gallery_36_50957.php Lt. Gesetz ist das Leben in 300 m Entfernung vom Tagebau zumutbar http://www.mulknitz.com/gallery_6_30.php Und wenn starker Wind aus Westen weht http://www.mulknitz.com/gallery_6_42.php Was ist besser ? Vertrieben werden oder an ‘der Kante’ bleiben müssen ? In unverkäuflichen Häusern …. So ganz nebenbei wird der Grundwasserspiegel abgesenkt ( unser (Garten)Brunnen musste 18 m tief gebohrt werden) und das Mikroklima ändert sich – Regenwolken werden oft durch ‘das Loch’ abgelenkt. Ein typisches Bild aus dem vergangenen Sommer ( Blick aus dem Küchenfenster). Sieht nach Regen aus, ist aber nö¶rdlich vorbeigezogen http://www.photomagie.eu/gallery_7_50018.php — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 20.06.2007 Uhrzeit: 17:47:46 Herbert Pesendorfer Hallo Frank! > Wenn wir uns schon nicht vor dem natürlichen” Anstieg der > Treibhausgase “retten” kö¶nnen so sollte man doch wenigstens > versuchen den “menschengemachten” Anteil zu reduzieren! Das > entsprechnde CO2 wieder dahinzubefö¶rdern wo es hergekommen ist > finde ich einen guten Ansatz. Der nächste Schritt wäre z.B. zu > überlegen wie man es treibhausneutral in den Kreislauf einspeisen > kann. Sinnigerweise indem man CO2 an Pflanzen verfüttert und zwar > an langlebige sprich Bäume. Hier stimme ich dir grundsätzlich zu. Ich habe aber unlängst von einer Studie gehö¶rt die dem Bruder Baum im Klimaszenario nicht so eine Schlüsselrolle attestiert. Viel mehr CO2 wird danach angeblich von Algen gebunden und Sauerstoff abgegeben. Das soll aber nicht heißen dass wir weiterhin ungestraft ganze Wälder abholzen dürfen oder das Aufforsten unterlassen sollten! Liebe Grüße Herbert Pesendorfer” —————————————————————————————————————————————— Datum: 20.06.2007 Uhrzeit: 22:01:26 Frank Andy” schrieb: > PPPPPPS: wenn wir weiter machen wollen sollten wir aber endgültig > nach kleinsprech. Ich wechsel mal rüber. LG Frank” —————————————————————————————————————————————— Datum: 21.06.2007 Uhrzeit: 8:40:18 Hans Obermann Helmut Fleischhauer schrieb: > Yvonne schrieb: > >> Ja aber hallo????? Und da gibt’s welche, die meinen, die Windräder >> verschandeln die Landschaft????? Ja, aber seid Ihr Deutsche noch zu >> retten??? (nicht Du und die andern, die Ihr Euch wehrt, sondern >> die, die den Braunkohleabbau betreiben und die Politik). Und sowas >> gibt’s noch in einem demokratischen Staat… ich Simpel dachte, >> solche Projekte gäbe es nur in China und Russland… Ich drücke >> Euch allen die Daumen! >> > > ************* > > Schaun wir mal … > > Hier ist das Fö¶rderband, das die Erde über der Kohle wegschafft > Ca. 2 km Luftlinie von hier und abends ist das ‘Klack, Klack ..’ > in der Ferne zu hö¶ren ( je nach Windrichtung). > http://www.photomagie.eu/gallery_36_50957.php > > Lt. Gesetz ist das Leben in 300 m Entfernung vom Tagebau zumutbar > http://www.mulknitz.com/gallery_6_30.php > > Und wenn starker Wind aus Westen weht > http://www.mulknitz.com/gallery_6_42.php > > Was ist besser ? > Vertrieben werden oder an ‘der Kante’ bleiben müssen ? > In unverkäuflichen Häusern …. > > So ganz nebenbei wird der Grundwasserspiegel abgesenkt ( unser > (Garten)Brunnen musste 18 m tief gebohrt werden) und das > Mikroklima ändert sich – Regenwolken werden oft durch ‘das Loch’ > abgelenkt. > Ein typisches Bild aus dem vergangenen Sommer ( Blick aus dem > Küchenfenster). > Sieht nach Regen aus, ist aber nö¶rdlich vorbeigezogen > http://www.photomagie.eu/gallery_7_50018.php > > — > posted via http://oly-e.de > wirst du wahrscheinlich schon wissen, aber dieses dö¶rfchen http://www.heuersdorf.de/ hat sich sehr lange gegen den abriss gewehrt, evt. kö¶nnt ihr euch ja zum erfahrungsaustausch kurzschließen. Gruß Hans —————————————————————————————————————————————— Datum: 21.06.2007 Uhrzeit: 8:48:52 Hans Obermann Andy schrieb: > Hi Herbert, > >> Nun – Ich weiß, dass ich da weiter rausgeleht bin 😉 Ich müsste >> mir mal ansehen, wie die renaturierten Gebiete aussehen ;-O > > nichts leichter als das: komm vorbei und wir machen einen Ausflug, > sind 30..40 km von hier und Du kanst so ziehmlich jedes Stadium > der Rekultivierung sehen. Beispiel: > > http://tinyurl.com/2k52a3 > > Das war 2005, da wurde noch ausgebaggert, inzwischen dürfte der > Wasserspiegel schon etwas hö¶her sein. > Nein, es ist nicht Ägypten, die Pyramiede steht im Freizeitpark > Belantis 🙂 > > Wenn alles fertig ist, sieht man nur noch mehr oder weniger > idylische Seen, teilweise schö¶n mit Wald umgeben. Durchaus nichts > schlechtes – an die verschwundenen Dö¶rfer denkt dann – leider – > keiner mehr. > > Andy > imnormalmodus > was aber in allen rekultivierten restlö¶chern auffällt, sei es cospuden, zwenkau, um espenhain oder um groitzsch herum, die gegend ist erst mal ö¶kologisch tot, da wachsen nur eine handvoll sträucher und bäume, alles nett anzusehen, aber nur deswegen, weil es der mensch mit ein wenig ordnungssinn gepflanzt hat, das entspricht seinem harmoniebedürfnis. Aber das praktische am Braunkohletagebau ist, dass man bei den derzeitigen Temperaturen alle Naselang über einen Badesee stolpert… gruß Hans ——————————————————————————————————————————————

Über

Ich bin hier der Chef.

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