[BK] Meine erstes HDR-Bild

Datum: 24.05.2006 Uhrzeit: 13:27:58 Peter Schö¶ler Hallo, ich habe mich mal an HDR-Aufnahmen gewagt 😉 Für die Tipps von den Experten aus den anderen Threads bedanke ich mich. Hier das Bild: http://www.pit-photography.de/big_gallery/restaurant_brasserie_by_night.html Es zeigt ein Restaurant am Schlossberg in Plö¶n. Was mich ein bisschen Schwierigkeiten bereitet: Die unterschiedlichen Farbtemperturen der Lichtquellen. Wie ihr bestimmt sehen kö¶nnt, sind die Halogenstrahler grünlich, während die Beleuchtung im Haus einen schö¶nen warmen Farbton wiedergibt. Habt ihr vielleicht einen Tipp, was man so machen kö¶nnte? Zweimal das gleiche Bild mit unterschiedlichen Weißabgleich und dann übereinander, also ein sogenanntes Weißabgleich-HDR? Auf eure Kritik freue ich mich Gruß Peter —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.05.2006 Uhrzeit: 14:22:16 Fiona Amann Also mir gefällt das Bild sehr gut. Die Stimmung passt und dass in der Nacht manche Lampen so und andere Lampen anders leuchten, macht die Sache doch erst interessant. Schö¶nes Eck! Herzlichst Fiona — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.05.2006 Uhrzeit: 14:33:08 Peter Schö¶ler Am Wed, 24 May 2006 14:22:16 +0200 schrieb Fiona Amann: > Also mir gefällt das Bild sehr gut. Die Stimmung passt und dass > in der Nacht manche Lampen so und andere Lampen anders leuchten, > macht die Sache doch erst interessant. > > Schö¶nes Eck! > > Herzlichst > Fiona Hallo Fiona, danke. Ja, das stimmt, dass unterschiedliche Lichtfarben auch durchhaus interessant sein kö¶nnen. Vielleicht bin ein bisschen zu perfekt, was an Lichtfarben angeht 😉 Wenn man mit eigenem Auge selbst angesehen hat, kann das ein bisschen irritierend sein. Vielleicht probiere ich mal, mit einem Trick, so eine Art Weißabgleich-HDR, ein Bild zusammenzustellen und dann mal schauen, wie das Bild dann wirkt. Gruß Peter —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.05.2006 Uhrzeit: 16:13:44 Jürgen K. Hallo Peter, also ich finde das Bild sehr gelungen, auch die Lichtstimmung. Erstaunlich, was man da am Anfang seiner HDR-Karriere” 🙂 schon hinbekommt. HDR ist auch wieder ein so Thema das mich interessieren. kö¶nnte. Du meine Güte es gibt ja zig Spezialgebiete in der Fotografie und alle haben ihren eigenen Reiz! Nur wann soll man das alles bloß machen? Gruß Jürgen posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.05.2006 Uhrzeit: 16:24:56 Peter Schö¶ler Hallo Jürgen, Am Wed, 24 May 2006 16:13:44 +0200 schrieb Jürgen K.: > Hallo Peter, > > also ich finde das Bild sehr gelungen, auch die Lichtstimmung. > Erstaunlich, was man da am Anfang seiner HDR-Karriere” 🙂 Danke 😉 > schon hinbekommt. HDR ist auch wieder ein so Thema das mich > interessieren. kö¶nnte. Mich hatte das Thema auch sehr gereizt und habe erst Mal hier nach Tipp gesucht. Auch gibt es eine Seite auf der die Bearbeitungsschritte im Photoshop gut erklärt werden: http://www.digiachim.de/DRI/index.htm Mit diesen Schritten habe ich auch mein erstes HDR-Bild zusammengestellt. > Du meine Güte es gibt ja zig Spezialgebiete in der Fotografie > und alle haben ihren eigenen Reiz! Nur wann soll man das alles > bloß machen? Ja das frage ich mich auch 😉 Was gibt es da noch zu entdecken? Gruß Peter” —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.05.2006 Uhrzeit: 25:58:12 Dirk Diestel Peter Schö¶ler schrieb: > Was mich ein bisschen Schwierigkeiten bereitet: > Die unterschiedlichen Farbtemperturen der Lichtquellen. Wie ihr > bestimmt sehen kö¶nnt, sind die Halogenstrahler grünlich, während > die Beleuchtung im Haus einen schö¶nen warmen Farbton wiedergibt. > > Habt ihr vielleicht einen Tipp, was man so machen kö¶nnte? Zweimal > das gleiche Bild mit unterschiedlichen Weißabgleich und dann > übereinander, also ein sogenanntes Weißabgleich-HDR? > Hallo Peter, wenn man sich an so schwierige Dinge wie HDR wagt, ist es recht einfach, eine partielle Farbkorrektur in PS zu machen.Mit Farbe ersetzen die Farbe mit entsprechender Toleranz auswählen, Farbe ändern. Oder mit selektiver Farbkorrektur Grüntö¶ne auswählen, änder. Versuchs mal. Herzliche Grüße aus Taiwan Dirk — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.05.2006 Uhrzeit: 7:20:56 Peter Schö¶ler Am Thu, 25 May 2006 01:58:12 +0200 schrieb Dirk Diestel: > Peter Schö¶ler schrieb: > >> Was mich ein bisschen Schwierigkeiten bereitet: >> Die unterschiedlichen Farbtemperturen der Lichtquellen. Wie ihr >> bestimmt sehen kö¶nnt, sind die Halogenstrahler grünlich, während >> die Beleuchtung im Haus einen schö¶nen warmen Farbton wiedergibt. >> >> Habt ihr vielleicht einen Tipp, was man so machen kö¶nnte? Zweimal >> das gleiche Bild mit unterschiedlichen Weißabgleich und dann >> übereinander, also ein sogenanntes Weißabgleich-HDR? >> > > Hallo Peter, > > wenn man sich an so schwierige Dinge wie HDR wagt, ist es recht > einfach, eine partielle Farbkorrektur in PS zu machen.Mit Farbe > ersetzen die Farbe mit entsprechender Toleranz auswählen, Farbe > ändern. Oder mit selektiver Farbkorrektur Grüntö¶ne auswählen, > änder. Versuchs mal. > Herzliche Grüße aus Taiwan > Dirk Hallo Dirk, danke für den Tipp! Das mit dem selektiven Farbkorrektur bin ich nicht darauf gekommen. Das werde ich mal probieren. Gruß Peter —————————————————————————————————————————————— Datum: 31.05.2006 Uhrzeit: 2:00:52 Dieter Bethke Hallo Peter Schö¶ler, am Wed, 24 May 2006 13:27:58 +0200 schriebst Du: > ich habe mich mal an HDR-Aufnahmen gewagt 😉 > Für die Tipps von den Experten aus den anderen Threads bedanke ich > mich. > > Hier das Bild: > http://www.pit-photography.de/big_gallery/restaurant_brasserie_by_night.html > Es zeigt ein Restaurant am Schlossberg in Plö¶n. Wenn ich das richtig verstanden habe, hast Du kein HDR sondern ein sogg. Exposure Blending” gemacht (Ebenen übereinander gelegt und jeweils unerwünschte Stellen ausmaskiert). Beide Verfahren HDR und Exposure Blending zählen zu den DRI-Verfahren und verwenden als Ausgangsbasis Belichtungsreihen. Aber die weitere Verarbeitung unterscheidet sich. Bei einem sogg. Exposure Blending hat man zu jeder Zeit und als Endergebnis 8 bzw. 16-Bit Datensätze mit abgestuften Integerwerten. Eine einfache aber etwas rauhe Methode die trotzdem zu faszinierenden Ergebnissen führen kann. Manchmal sogar ansprechender als HDR mit Tone Mapping. Beim HDR erzeugt man zunächst einen “Datenpool” mit 32 bit pro Farbkanal und Gleitkommawerten so dass die realen Lichtwerte der Szene stufenlos aufgezeichnet werden kö¶nnen. Das HDR-Bild an sich ist nicht auf handelsüblichen Monitoren oder Druckern darstellbar. Um ein echtes HDR ausgeben zu kö¶nnen muss erst eine Dynamikkompression durchgeführt werden auch Tone Mapping genannt. Dabei werden aus dem riesigen Datenvorrat auf normalen Monitoren darstellbare 8 bzw. 16-Bit Integer Werte für die Farb- bzw. Helligkeitsabstufungen erzeugt die dann wie gewohnt zu verarbeiten sind. Details in Lichtern UND Schatten werden sauber dargestellt. Die Güte eines HDR/Tone Mapping Workflows wird entscheident vom Tone Mapper dem Kompressionsalgorithmus bestimmt. Hier sollte für fotografische Ambitionen auf jedenfall ein Algorithmus mit lokaler Adaption zum Einsatz kommen welcher in Photoshop CS2 fehlt. Die in PS vorhandenen Kompressoren arbeiten alle mit globaler Kompression was bei Effekten für Kinofilme und Animationen mit Bewegtbildern nicht so auffällt aber schneller zu rechnen ist. Die Ergebnisse sind meist eher “flau”. Bei Kompressoren mit lokaler Adaption wird der sogg. “Mikrokontrast” oder “lokale Kontrast” berücksichtigt und kommt damit zu knackigeren Ergebnissen die auch dem entsprechen was unser Auge normalerweise macht. Witzigerweise empfindet man die Ergbenisse eines guten Tone Mapping zunächst als “künstlich” oder “übertrieben” was aber meiner Meinung nach damit zusammenhängt dass wir alle zu sehr an die Einschränkung der normalen Fotografie und der Papierabzüge gewohnt sind. Beide DRI-Methoden und ein guter Tone Mapper sind zum Beispiel in Photomatix Pro enthalten und kö¶nnen über den integrierten Batchmodus sogar quasi parallel auf den selben Bestand an Ausgangsbildern angewendet werden. Man lässt das einfach laufen geht Kaffetrinken oder liesst oly-e.de und entscheidet hinterher welches Ergebnis einem am besten gefällt – die anderen verschwinden in der Datenmülltonne. Ich will hier nicht neunmalklug sein aber ich dachte das interessiert Dich und evtl. auch andere als DRI-Interessierten vielleicht. Mich hat das Gefummel mit den Ebenen und Masken in Photoshop jedenfalls nach der kurzen Euphorie des Ausprobierens ziemlich genervt. Und für mich war die Automatisierung mit Photomatix eine grosse Hilfe das Tone Mapping sogar eine bisher nicht gekannte Bereicherung. Allzeit gutes Licht und volle Akkus Dieter Bethke http://oly-e.de/handbuecher.php4 | http://fotofreaks.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 31.05.2006 Uhrzeit: 10:59:53 Peter Schö¶ler Hallo Dieter, Am Wed, 31 May 2006 02:00:52 +0200 schrieb Dieter Bethke: > Wenn ich das richtig verstanden habe, hast Du kein HDR sondern ein > sogg. Exposure Blending” gemacht (Ebenen übereinander gelegt und > jeweils unerwünschte Stellen ausmaskiert). Beide Verfahren HDR und > Exposure Blending zählen zu den DRI-Verfahren und verwenden als > Ausgangsbasis Belichtungsreihen. Aber die weitere Verarbeitung > unterscheidet sich. Ja stimmt es war “Exposure Blending”. Da ich am Anfang it dem DRI stehe dachte ich DRI und HDR sind die gleichen. Aber jetzt ist mir viel klarer. Man muss wohl mit den Begriffen und Kürzeln richtig auseinanderhalten 😉 > Bei einem sogg. Exposure Blending hat man zu jeder Zeit und als > Endergebnis 8 bzw. 16-Bit Datensätze mit abgestuften Integerwerten. > Eine einfache aber etwas rauhe Methode die trotzdem zu > faszinierenden Ergebnissen führen kann. Manchmal sogar > ansprechender als HDR mit Tone Mapping. > Beim HDR erzeugt man zunächst einen “Datenpool” mit 32 bit pro > Farbkanal und Gleitkommawerten so dass die realen Lichtwerte der > Szene stufenlos aufgezeichnet werden kö¶nnen. Das HDR-Bild an sich > ist nicht auf handelsüblichen Monitoren oder Druckern darstellbar. > Um ein echtes HDR ausgeben zu kö¶nnen muss erst eine > Dynamikkompression durchgeführt werden auch Tone Mapping genannt. > Dabei werden aus dem riesigen Datenvorrat auf normalen Monitoren > darstellbare 8 bzw. 16-Bit Integer Werte für die Farb- bzw. > Helligkeitsabstufungen erzeugt die dann wie gewohnt zu verarbeiten > sind. Details in Lichtern UND Schatten werden sauber dargestellt. > Die Güte eines HDR/Tone Mapping Workflows wird entscheident vom > Tone Mapper dem Kompressionsalgorithmus bestimmt. Hier sollte für > fotografische Ambitionen auf jedenfall ein Algorithmus mit lokaler > Adaption zum Einsatz kommen welcher in Photoshop CS2 fehlt. Die in > PS vorhandenen Kompressoren arbeiten alle mit globaler Kompression > was bei Effekten für Kinofilme und Animationen mit Bewegtbildern > nicht so auffällt aber schneller zu rechnen ist. Die Ergebnisse > sind meist eher “flau”. Bei Kompressoren mit lokaler Adaption wird > der sogg. “Mikrokontrast” oder “lokale Kontrast” berücksichtigt und > kommt damit zu knackigeren Ergebnissen die auch dem entsprechen > was unser Auge normalerweise macht. Witzigerweise empfindet man die > Ergbenisse eines guten Tone Mapping zunächst als “künstlich” oder > “übertrieben” was aber meiner Meinung nach damit zusammenhängt > dass wir alle zu sehr an die Einschränkung der normalen Fotografie > und der Papierabzüge gewohnt sind. Danke für die sehr ausführliche Information. Es ist ja eine Wissenschaft für sich wenn man sich mit DRI beschäftigt. > Beide DRI-Methoden und ein guter Tone Mapper sind zum Beispiel in > Photomatix Pro enthalten und kö¶nnen über den integrierten > Batchmodus sogar quasi parallel auf den selben Bestand an > Ausgangsbildern angewendet werden. Man lässt das einfach laufen > geht Kaffetrinken oder liesst oly-e.de und entscheidet hinterher > welches Ergebnis einem am besten gefällt – die anderen verschwinden > in der Datenmülltonne. Das Programm Photomatix werde ich mal ausprobieren. Hö¶rt sich nicht schlecht an. Ich habe mal mit dem HDR-Modul im Photoshop CS2 probiert wobei mich das Ergebnis nicht so sehr begeistert hatte. Daher hatte ich das DRI-Bild mit “Exposure Blending”-Verfahren gemacht. Bin mal gespannt was für ein Ergebnis Photomatix herausbringt. > Ich will hier nicht neunmalklug sein aber ich dachte das > interessiert Dich und evtl. auch andere als DRI-Interessierten > vielleicht. Mich hat das Gefummel mit den Ebenen und Masken in > Photoshop jedenfalls nach der kurzen Euphorie des Ausprobierens > ziemlich genervt. Und für mich war die Automatisierung mit > Photomatix eine grosse Hilfe das Tone Mapping sogar eine bisher > nicht gekannte Bereicherung. Aber jede Information von den Experten sind für uns DRI-Interessierten immer willkommen 😉 Danke noch mal Gruß Peter” —————————————————————————————————————————————— Datum: 31.05.2006 Uhrzeit: 17:58:03 Dieter Bethke Hallo Peter Schö¶ler, am Wed, 31 May 2006 10:59:53 +0200 schriebst Du: > Aber jede Information von den Experten sind für uns > DRI-Interessierten immer willkommen 😉 Freut mich zu hö¶ren. Ist ja im Netz immer etwas heikel, dass solche Beiträge nicht fälschlicherweise als Bevormundung aufgefasst werden. Dann weiterhin viel Spass und Erfolg mit DRI, sei es als HDR/Tone Mapping oder als Exposure Blending. — Allzeit gutes Licht und volle Akkus, Dieter Bethke http://oly-e.de/handbuecher.php4 | http://fotofreaks.de ——————————————————————————————————————————————

Über

Ich bin hier der Chef.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*