2 Fragen

Datum: 14.08.2005 Uhrzeit: 20:36:20 N. Galler Hallo, hier zwei Fragen, die sich für mich hier in den Ferien ergeben haben: – Der automatische Weissabgleich liegt ja oft leicht daneben. Gibt es hier eine Korrekturtaste ähnlich wie für die Belichtung? Das wäre sehr praktisch, denn man kö¶nnte ein Testfoto schiessen, dann das Bild mit der Realität vergleichen und bestimmen, aha, da korrigiere ich noch zwei Stufen wärmer… Wenn man aber den Umweg über die E-1 Einstellungen am Screen machen muss (dort ist die Funktion irgendwo vergraben), ist das ganze ö¶d und umständlich… Also, kann man das ganze auch auf die Tasten verlagern? – Ich habe die RAW-Bearbeitung immer mehr satt. Sehr aufwendig; wenn man die Bilder in C1 oder Photoshop ö¶ffnet, sind sie zuerst einmal sehr blass… Es braucht eine Riesen-Bearbeitung, incl. – leider – Kurven. So geht einem der Spass am Fotografieren verloren… Was für eine Erleichterung in jpeg oder tiff zu fotografieren! Das Bild sieht meistens aus der Kamera schon toll aus – manchmal liegt es halt auch daneben / hit or miss-Prinzip – und man hat praktisch nichts mehr zu machen. Die ideale Lö¶sung wäre für mich Tiff’s zu machen. Die Bilder sind an sich schon toll, wenn ich nun noch eine kleine Feinkorrektur machen mö¶chte (z.B. mehr Schwarz, einen etwas wärmeren/kälteren Farbton) so ist das kein Problem, da man Tiffs verlustfrei speichern kann. Doch nun lese ich, dass Tiffs nur als 8 bit in der Kamera abgespeichert werden! Warum das nur?? Tiff mit 12 bit wäre doch die ideale Verbindung von quasi RAW und jpeg – die interne Verarbeitung der E-1 mit den schö¶nen Oly-Farben (wie kriegt man die mit Photoshop oder C1-Rawverarbeitung?) und die Mö¶glichkeit, die Bilder wie RAW’s noch beliebig zu bearbeiten. Ich verstehe die Welt nicht mehr… Anyway, mich irritiert es, dass gestandene Profis wie Alex Majoli (Magnum) und Joachim Baldauf (Mode-Profi, siehe sein Statement im Späth-Buch) sagen, sie fotografieren fast nur in jpeg in der hö¶chsten Kompressions-Stufe. Das heisst, sie bearbeiten auch in jpeg!! (z.B. Majoli macht seine Bilder ’schwärzer‘ und verkauft sie dann in den grö¶ssten Magazinen weltweit). Ist denn das mö¶glich? Wieso sagt man uns ständig, man solle alles in RAW bearbeiten, und die Profis bearbeiten einfach jpeg-Dateien… Schö¶nen Gruss aus ö–sterreich Nathanael — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.08.2005 Uhrzeit: 22:30:50 Markus Probst N. Galler schrieb: > Die ideale Lö¶sung wäre für mich Tiff’s zu machen. Die Bilder sind > an sich schon toll, wenn ich nun noch eine kleine Feinkorrektur > machen mö¶chte (z.B. mehr Schwarz, einen etwas wärmeren/kälteren > Farbton) so ist das kein Problem, da man Tiffs verlustfrei > speichern kann. Doch nun lese ich, dass Tiffs nur als 8 bit in > der Kamera abgespeichert werden! Warum das nur?? Tiff mit 12 bit > wäre doch die ideale Verbindung von quasi RAW und jpeg TIFF mit 12 Bit/Kanal gibts nicht. Das wären dann TIFF mit 16 Bit/Kanal. Für die E-1 hieße das: jedes Foto verbraucht ca. 30 MB auf der Speicherkarte…. Für die E-300 noch um einiges mehr. Komprimierte TIFF-Dateien wären eine Lö¶sung, aber dabei gehen die EXIF-Daten verloren. Viele Grüße Markus —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.08.2005 Uhrzeit: 22:59:13 Hans Wein N. Galler schrieb: > – Ich habe die RAW-Bearbeitung immer mehr satt. Sehr aufwendig; > wenn man die Bilder in C1 oder Photoshop ö¶ffnet, sind sie zuerst > einmal sehr blass… Es braucht eine Riesen-Bearbeitung, incl. – > leider – Kurven. Da ich momentan keine Lust habe, auf das neueste PS aufzurüsten, benutze ich für die Raw-Konvertierung Olympus Studio. Gradationskurven brauche ich nur in ganz speziellen Fällen, wobei ich sie bei einem JPEG-Bild des gleichen Motivs genauso anwenden müsste. Von blassen Bildern merke ich nichts. > … Doch nun lese ich, dass Tiffs nur als 8 bit in > der Kamera abgespeichert werden! Warum das nur?? Tiff mit 12 bit > wäre doch die ideale Verbindung von quasi RAW und jpeg – die > interne Verarbeitung der E-1 mit den schö¶nen Oly-Farben (wie > kriegt man die mit Photoshop oder C1-Rawverarbeitung?) und die > Mö¶glichkeit, die Bilder wie RAW’s noch beliebig zu bearbeiten. > Ich verstehe die Welt nicht mehr… Bitmaps mit 12 Bit Farbtiefe gibt es nicht – es sind nur 8 oder 16 Bit mö¶glich, und ein 16 Bit-TIFF einer Kamera mit 5 Megapixel belegt über 30 MByte Speicherplatz. Ganz schö¶n unwirtschaftlich, wenn du mich fragst… > Ist denn das mö¶glich? Wieso sagt man uns ständig, man solle alles > in RAW bearbeiten, und die Profis bearbeiten einfach > jpeg-Dateien… Meine querdenkerische Meinung hierzu: Wenn eine Aufnahme von vornherein richtig belichtet ist und der Kontrastumfang stimmt, gibt es bei genauer Betrachtung keinen zwingenden Grund, mit mehr als 8 Bit zu arbeiten. Eine hö¶here Farbtiefe kommt erst dann richtig zum Tragen, wenn du stärkere Manipulationen an den Bildern wie z.B. Veränderungen der Tonwertkorrektur oder der Gradationskurve vornehmen musst. MfG Hans —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.08.2005 Uhrzeit: 23:09:42 Rolf-Christian Müller Hans Wein schrieb: > Meine querdenkerische Meinung hierzu: Wenn eine Aufnahme von > vornherein richtig belichtet ist und der Kontrastumfang stimmt, > gibt es bei genauer Betrachtung keinen zwingenden Grund, mit mehr > als 8 Bit zu arbeiten. Eine hö¶here Farbtiefe kommt erst dann > richtig zum Tragen, wenn du stärkere Manipulationen an den Bildern > wie z.B. Veränderungen der Tonwertkorrektur oder der > Gradationskurve vornehmen musst. Hallo Hans, sprich, wenn Du als Fotograf nicht in der Lage bist von Anfang bis Ende alles richtig zu machen, dann brauchst du die andern Krücken“?! OK das verstehe ich. —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.08.2005 Uhrzeit: 23:56:29 Martin_Reiner nimm doch jpg + RAW. In 98% der Fälle tuts das jpg und wenn Du doch mal 12bit brauchst oder einen anderen Weißabgleich, oder…. dann hast Du das RAW. Martin — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.08.2005 Uhrzeit: 6:25:04 Alexander Krause > – Der automatische Weissabgleich liegt ja oft leicht daneben. > Gibt es hier eine Korrekturtaste ähnlich wie für die Belichtung? > Das wäre sehr praktisch, denn man kö¶nnte ein Testfoto schiessen, > dann das Bild mit der Realität vergleichen und bestimmen, aha, > da korrigiere ich noch zwei Stufen wärmer… Wenn man aber den > Umweg über die E-1 Einstellungen am Screen machen muss (dort ist > die Funktion irgendwo vergraben), ist das ganze ö¶d und > umständlich… Also, kann man das ganze auch auf die Tasten > verlagern? Ich rede hier mal nur von meinen Erfahrungen und Angewohnheiten (bezogen auf die E-1) und erhebe nicht den Anspruch, dass es alle so machen müssen: WB: Ich habe den Weißabgleich fest eingestellt (meist auf 6000K) das ist gut für alle Aussenaufnahmen und für alles wo der Blitz mehr oder weniger dezent im Spiel ist. Der Vorteil der festen Einstellung ist, dass wenn ich doch einmal daneben liege, die ganze Serie dden gleichen Fehler aufweist und ich per Stapelverarbeitung korrigieren kann. Bei Innenaufnahmen stelle ich den WB ganz bewusst niedriger (meist so um 3600). Wenn ich Farben farbverbindlich reproduzieren muss fotografiere ich zusätzlich Bilder mit Grau- und Farbkarten und benutze diese dann für die Korrekturen. Nur für die Belichtung nutze ich oft die Automatik (meist mittenbetonte Messung und dann fest eingestellt eine Unterbelichtung von 1/3) > > Ist denn das mö¶glich? Wieso sagt man uns ständig, man solle alles > in RAW bearbeiten, und die Profis bearbeiten einfach > jpeg-Dateien… > RAW ist nur eine Zusätzliche Sicherheit oder nö¶tig, falls man doch mal 16bit (12bit) Bilder braucht, des weiteren auch interessant, wenn man die Pixelzahl per Software erhö¶hen mö¶chte (interpolieren). Ich habe mir für den Hausgebrauch“ angewö¶hnt JPGs mit mittlerer —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.08.2005 Uhrzeit: 9:24:52 Michi Also für den Weissabglein gibt es für mich nur noch den MANUELLEN, ich stelle ihn immer manuell für die vorkommende lichter ein und die resultate sin immer besser als die automatik oder die in der Kamera vorausgegebten. Ich verwende einene 18% graukarte für meinen Weissabgleich. Ich mache meine Fotos auch fast immer in JPG selten in RAW nur wenn ich weiss dass ich dann sowieso die fotos bearbeiten muss. grüsse Michi — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.08.2005 Uhrzeit: 9:44:19 Martin Groth Hallo, N. Galler schrieb: > – Der automatische Weissabgleich liegt ja oft leicht daneben. > Gibt es hier eine Korrekturtaste ähnlich wie für die Belichtung? […] > – Ich habe die RAW-Bearbeitung immer mehr satt. Sehr aufwendig; > wenn man die Bilder in C1 oder Photoshop ö¶ffnet, sind sie zuerst > einmal sehr blass… Es braucht eine Riesen-Bearbeitung, incl. – > leider – Kurven. So geht einem der Spass am Fotografieren > verloren… Dazu nur von mir kurze Anmerkungen: Wenn ich mit RAW fotografiere, kümmere ich mich überhaupt nicht um den Weißabgleich, den kann ich anschließend einstellen. Ich habe festgestellt, daß es (in PS CS) sehr darauf ankommt, WIE ich die RAW-Datei ö¶ffne! Das ist zumindest bei mir so, keine Ahnung ob das normal ist. Es bestehen bei mir große unterschiede, ob ich aus Olympus-Studio an das externe Programm übergebe, in PS über Datei ö¶ffnen“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.08.2005 Uhrzeit: 11:09:58 Klaus Schraeder N. Galler schrieb: > – Der automatische Weissabgleich liegt ja oft leicht daneben. Habe ich noch nicht festgestellt. Vielleicht bei 1 % oder so. > Gibt es hier eine Korrekturtaste ähnlich wie für die Belichtung? Du kö¶nntest natürlich auch ein WB Bracketing machen. PDF Seite 90 > Das wäre sehr praktisch, denn man kö¶nnte ein Testfoto schiessen, > dann das Bild mit der Realität vergleichen und bestimmen, aha, > da korrigiere ich noch zwei Stufen wärmer… Wenn man aber den > Umweg über die E-1 Einstellungen am Screen machen muss (dort ist > die Funktion irgendwo vergraben), ist das ganze ö¶d und > umständlich… Also, kann man das ganze auch auf die Tasten > verlagern? Womit willst Du denn vergleichen? Mit dem lausigen TFT etwa? Der liefert Dir sicher keine vernünftigen Aussagen. Oder hast Du etwa Deinen TFT kalibriert??? > > – Ich habe die RAW-Bearbeitung immer mehr satt. Sehr aufwendig; > wenn man die Bilder in C1 oder Photoshop ö¶ffnet, sind sie zuerst > einmal sehr blass… Es braucht eine Riesen-Bearbeitung, incl. – > leider – Kurven. So geht einem der Spass am Fotografieren > verloren… Was für eine Erleichterung in jpeg oder tiff zu > fotografieren! Das Bild sieht meistens aus der Kamera schon toll > aus – manchmal liegt es halt auch daneben / hit or miss-Prinzip > – und man hat praktisch nichts mehr zu machen. Habe ich ja schon immer vertreten. RAWs machen nur dann Sinn, wenn eine aufwendige Tonwertkorrektur folgt, bei der Tonwertabrisse zu befürchten sind. Nur dann bringen die 12 bit farbtiefe pro Kanal etwas. > > Die ideale Lö¶sung wäre für mich Tiff’s zu machen. Die Bilder sind > an sich schon toll, wenn ich nun noch eine kleine Feinkorrektur > machen mö¶chte (z.B. mehr Schwarz, einen etwas wärmeren/kälteren > Farbton) so ist das kein Problem, da man Tiffs verlustfrei > speichern kann. Doch nun lese ich, dass Tiffs nur als 8 bit in > der Kamera abgespeichert werden! Warum das nur?? Tiff mit 12 bit > wäre doch die ideale Verbindung von quasi RAW und jpeg – die > interne Verarbeitung der E-1 mit den schö¶nen Oly-Farben (wie > kriegt man die mit Photoshop oder C1-Rawverarbeitung?) und die > Mö¶glichkeit, die Bilder wie RAW’s noch beliebig zu bearbeiten. > Ich verstehe die Welt nicht mehr… Ist nicht so schlimm. Es gibt halt nur Datenformate mit 8 bit, 16 bit, 24 bit etc. Wortbreite. Und da geht Olympus den Weg des geringsten Speicherbedarfs. > > Anyway, mich irritiert es, dass gestandene Profis wie Alex Majoli > (Magnum) und Joachim Baldauf (Mode-Profi, siehe sein Statement > im Späth-Buch) sagen, sie fotografieren fast nur in jpeg in der > hö¶chsten Kompressions-Stufe. Das heisst, sie bearbeiten auch in > jpeg!! (z.B. Majoli macht seine Bilder ’schwärzer‘ und verkauft > sie dann in den grö¶ssten Magazinen weltweit). Hab ich auch immer gesagt. Das sind Kö¶nner, die kö¶nnen fotografieren und brauchen sich hinterher keinen abbrechen am PC… > > Ist denn das mö¶glich? Wieso sagt man uns ständig, man solle alles > in RAW bearbeiten, und die Profis bearbeiten einfach > jpeg-Dateien… Wer sagt das denn? Ich habe, nach vielen Versuchen und praktischen Übungen, herausgefunden, dass ein mö¶glicher Qualitätszuwachs durch RAW nur bei extremer Tonwertkorrektur zu sehen ist. Selbst Fachleute sind nicht in der Lage, ein RAW von JPEGs zu unterscheiden, wenn RAW und JPEG gleich behandelt wurden, jedenfalls bis zu einer Grö¶sse von 30×40 cm. Ähnliches gilt für die Qualitätsunterschiede SHQ und HQ: Erst bei extremer Vergö¶sserung von 400% auf dem Screen sind marginale Unterschiede zu sehen. Gruss Klaus Schraeder > — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.08.2005 Uhrzeit: 15:41:40 N. Galler Ok, bei Studio – und Viewer – ist es so, dass in der Anfangsdarstellung die Bilder mit interner Bearbeitung (quasi wie ein jpeg) dargestellt werden. Insofern hast du recht. Wenn man nun auf Raw-Bearbeitung geht, verändert sich aber das Bild, wird weniger gesättigt etc. Einzige Ausnahme: Wenn man das Bild in Photoshop exportiert… Evtl. ist diese Datei identisch mit dem jpeg – nur leider wird sie automatisch in sRGB (!) dargestellt… Was aber, wenn ich die – fertig bearbeiteten – Dateien in Adobe RGB haben mö¶chte? Ausserdem ist Studio (Viewer) extrem langsam… Aber es stimmt, die Bilder sind nicht so blass und kraftlos wie die in C1 oder Photoshop. Ich denke mir immer, die jpegs haben quasi schon eine Kurvenbearbeitung“ (sowie auch —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.08.2005 Uhrzeit: 15:46:06 N. Galler und eine zu lange Verabeitungszeit trübt den Spass > an der Sache. Das scheint leider so zu sein… Ich hätte es einfach toll gefunden, wenn man die Qualitäten eines RAW (bearbeitbar) mit den Qualitäten eines Fertigbilds verbinden kö¶nnte… Das wäre für mich das Dateiformat der Zukunft. Oder sonst sollten die RAW’s im Anfangszustand schon so wie ein Fertig-Jpeg aussehen… Auf das 12 bit-Tiff bin ich übrigens nur gekommen, da die RAW’s bei der E-1 meines Wissens nach in 12 bit (und nicht in 16 bit) abgespeichert werden… — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.08.2005 Uhrzeit: 15:49:26 N. Galler Wie gesagt, leider werden die Daten in Photoshop automatisch im sRGB-Format exportiert… (auch wenn sie ursprünglich Adobe RGB sind) Wenn wir schon dabei sind, an den Tiff’s (aus der Kamera) scheint kein Kamera-Profil gebunden zu sein… Photoshop sagt mir, es hat keinen Farbraum (obwohl ich mit Adobe RGB fotografiert habe). Das kann aber nicht ganz sein, oder…? — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.08.2005 Uhrzeit: 16:11:46 Rolf-Christian Müller N. Galler schrieb: > und eine zu lange Verabeitungszeit trübt den Spass > >> an der Sache. > > Das scheint leider so zu sein… Ich hätte es einfach toll > gefunden, wenn man die Qualitäten eines RAW (bearbeitbar) mit > den Qualitäten eines Fertigbilds verbinden kö¶nnte… Das wäre > für mich das Dateiformat der Zukunft. Oder sonst sollten die > RAW’s im Anfangszustand schon so wie ein Fertig-Jpeg aussehen… > > Auf das 12 bit-Tiff bin ich übrigens nur gekommen, da die RAW’s > bei der E-1 meines Wissens nach in 12 bit (und nicht in 16 bit) > abgespeichert werden… …. gewandelt werden (vor dem Speichern). Rolf — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.08.2005 Uhrzeit: 16:55:14 Dorothö©e Rapp Hallo N. 🙂 N. Galler schrieb: > Aber es stimmt, die Bilder sind nicht so blass und kraftlos wie > die in C1 Da ich C1 regelmässig nutze, wundert mich das. Bei mir kommen die Farben auch in C1 schon sehr gut an, vorausgesetzt die Voreinstellungen stimmen. (Übrigens auch in CS). Komplizierte Kurvenbearbeitung brauche ich nur sehr selten. Gruss :Doro — www.doro-foto.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.08.2005 Uhrzeit: 17:55:59 Peter Schreiner Hallo N. Galler! N. Galler schrieb: > Ok, bei Studio – und Viewer – ist es so, dass in der > Anfangsdarstellung die Bilder mit interner Bearbeitung (quasi > wie ein jpeg) dargestellt werden. Insofern hast du recht. Wenn > man nun auf Raw-Bearbeitung geht, verändert sich aber das Bild, > wird weniger gesättigt etc. Einzige Ausnahme: Wenn man das Bild > in Photoshop exportiert… Evtl. ist diese Datei identisch mit > dem jpeg – nur leider wird sie automatisch in sRGB (!) > dargestellt… Was aber, wenn ich die – fertig bearbeiteten – > Dateien in Adobe RGB haben mö¶chte? Ich denke irgend etwas stimmt in Deinen Photoshop Einstellungen nicht. Mit Olympus Viewer oder Studio kannst Du ja alle Einstellungen simulieren die ja auch schon in der Kamera bei jpg mö¶glich gewesen wären. Ausserdem kannst Du ja den Ausgabefarbraum bestimmen. > Ausserdem ist Studio (Viewer) extrem langsam… > > Aber es stimmt, die Bilder sind nicht so blass und kraftlos wie > die in C1 oder Photoshop. Ich denke mir immer, die jpegs haben > quasi schon eine Kurvenbearbeitung“ (sowie auch —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.08.2005 Uhrzeit: 20:42:39 Alexander Krause N. Galler schrieb: > Wie gesagt, leider werden die Daten in Photoshop automatisch im > sRGB-Format exportiert… (auch wenn sie ursprünglich Adobe RGB > sind) > Sollte so nicht sein, bei RAWs konvertieren kann man den Farbraum angeben, der sollte dann auch erhaltenbleiben und gespeichert werden. Die RWAs selbst haben noch kein Profil, sondern nur einen Vermerk, welches Profil in der Kamera ausgewählt wurde…(Ähnlich wie z.B. WB) Profile gibt´s also immer nur in Bildformaten wie Tiff und JPG nicht in ORF. > Wenn wir schon dabei sind, an den Tiff’s (aus der Kamera) scheint > kein Kamera-Profil gebunden zu sein… Photoshop sagt mir, es > hat keinen Farbraum (obwohl ich mit Adobe RGB fotografiert > habe). Das kann aber nicht ganz sein, oder…? > Nee.. die haben garantiert das Farbprofil, welches eingestellt wurde… (Du kannst Dir das Profil eine Bilddatei unten in der Stausleiste von Photoshop anzeigen lassen). Alex — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.08.2005 Uhrzeit: 21:42:06 N. Galler Hast du mal ein RAW-Bild in C1 mit einem jpeg verglichen? Ich war zuvor auch ein Fan“ von C1 (bis ich der RAW-Bearbeitungen —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.08.2005 Uhrzeit: 21:47:34 N. Galler Peter, C1 erzeugt einen ganz anderen Farbcharakter als Studio, resp. die originalen jpeg-Dateien… Mit einer Erhö¶hung der Sättigung kommt man da nie ran, im Gegenteil, es wirkt dann ziemlich schnell künstlich… > Mit Olympus Viewer oder Studio kannst Du ja alle > Einstellungen simulieren die ja auch schon in der Kamera bei jpg > mö¶glich gewesen wären. Wie? Kannst du mir das erklären? Ausgabefarbraum für Photoshop-Export? — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.08.2005 Uhrzeit: 21:58:28 N. Galler > Sollte so nicht sein, bei RAWs konvertieren kann man den > Farbraum angeben, der sollte dann auch erhaltenbleiben und > gespeichert werden. Ich sprach vom Viewer/Studio-Export in Photoshop… (ö–ffnen in Bildbearbeitungsprogramm) — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 15.08.2005 Uhrzeit: 22:38:37 Peter Schreiner N. Galler schrieb: > Peter, C1 erzeugt einen ganz anderen Farbcharakter als Studio, > resp. die originalen jpeg-Dateien… Mit einer Erhö¶hung der > Sättigung kommt man da nie ran, im Gegenteil, es wirkt dann > ziemlich schnell künstlich… > >> Mit Olympus Viewer oder Studio kannst Du ja alle >> Einstellungen simulieren die ja auch schon in der Kamera bei jpg >> mö¶glich gewesen wären. > > Wie? Kannst du mir das erklären? > > Ausgabefarbraum für Photoshop-Export? Hallo N. Galler! Du hast ja bei Studio/Viewer in der Raw-Entwicklung die selben Einstellmö¶glichkeiten wie an der Kamera selbst und auch die Mö¶glichkeit den Farbraum festzulegen. Damit erhältst Du das selbe Bild als wenn Du die gleichen Einstellungen schon an der Kamera bei jpg festgelegt hast. Allerdings im Gegensatz zu C1 findet bei Studio/Viewer eine Farbprofilzuweisung und keine Konvertierung von Ein- Ausgabeprofil statt. Natürlich hat C1 eine andere Farbcharakteristik, das ist Geschmackssache. Beste Grüße Peter — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 2:37:46 Dieter Bethke Hallo Alexander Krause, am Mon, 15 Aug 2005 20:42:39 +0200 schriebst Du: > Nee.. die haben garantiert das Farbprofil, welches eingestellt > wurde… (Du kannst Dir das Profil eine Bilddatei unten in der > Stausleiste von Photoshop anzeigen lassen). EINSPRUCH: Es ist nur die Information welches Farbprofil anzuwenden ist enthalten (tagging), nicht jedoch das Profil selber. Macht aber nix, ist sogar gut so – spart nämlich Platz. PS liest den TAG AdobeRGB“ aus der JPG Datei aus sucht auf der Festplatte die —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 6:54:19 Karl Grabherr N. Galler schrieb: > Ok, bei Studio – und Viewer – ist es so, dass in der > Anfangsdarstellung die Bilder mit interner Bearbeitung (quasi > wie ein jpeg) dargestellt werden. Insofern hast du recht. Wenn > man nun auf Raw-Bearbeitung geht, verändert sich aber das Bild, > wird weniger gesättigt etc. Einzige Ausnahme: Wenn man das Bild > in Photoshop exportiert… Evtl. ist diese Datei identisch mit > dem jpeg – nur leider wird sie automatisch in sRGB (!) > dargestellt… Was aber, wenn ich die – fertig bearbeiteten – > Dateien in Adobe RGB haben mö¶chte? > > Ausserdem ist Studio (Viewer) extrem langsam… > > Aber es stimmt, die Bilder sind nicht so blass und kraftlos wie > die in C1 oder Photoshop. Ich denke mir immer, die jpegs haben > quasi schon eine Kurvenbearbeitung“ (sowie auch —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 7:00:56 Karl Grabherr Peter Schreiner schrieb: > Warum sollte da so sein? Ich arbeite meist mit C1 Pro und bin > damit wesentlich schneller als bei jpgs direkt von der Kamera > die ich dann nachträglich in Photoshop Bild für Bild korrigieren dem kann ich mich nur anschließen. verwende auch c1 pro. alleine, dass die raw konvertierung für jede datei individuell erfolgt und nicht wie im ps-konverter im batch modus für alle dateien gleich, ist schon gold wert! für mich ist und bleibt c1 pro der schnellste und beste raw-konverter. alles andere bisher getestete war entweder von der bedienung her zum vergessen oder extrem langsam. lg karl grabherr > muß. > > Grüße > Peter > — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 7:11:49 Karl Grabherr Dorothö©e Rapp schrieb: > Hallo N. 🙂 > > N. Galler schrieb: > >> Aber es stimmt, die Bilder sind nicht so blass und kraftlos wie >> die in C1 > > Da ich C1 regelmässig nutze, wundert mich das. Bei mir kommen die > Farben auch in C1 schon sehr gut an, vorausgesetzt die > Voreinstellungen stimmen. (Übrigens auch in CS). Komplizierte > Kurvenbearbeitung brauche ich nur sehr selten. hallo doro, ich verstehe die aussagen auch nicht. verwende c1 pro jetzt schon seit es die software mit e-1 unterstützung gibt und hatte eigentlich niemals probleme. bei exakter manueller belichtung und fix eingestelltem weißabgleich braucht man auch kaum an der tonwertkorrektur oder an der gradation schrauben. bis auf ein wenig weißabgleichskorrektur ab und an komme ich eigentlich ohne große bearbeitungen aus und bin dadurch sehr schnell. ich glaube, das problem liegt einfach an den vielen billigen, unkalibrierten monitoren und falschen colormanagementeinstellungen in ps und c1. lg karl grabherr > > Gruss > :Doro > > — > www.doro-foto.de — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 8:13:27 Christian Radtke N. Galler schrieb: > Auf alle Fälle sind die Oly-Farben ja sehr schö¶n. Und oft kommt > man in RAW (vor allem in C1 oder Photoshop) nicht mehr an diese > Farben und diese Sättigung… > > Ein weiterer Vorteil: Wenn man in jpeg oder Tiff fotografiert, > kann man sich 100 % sicher sein, dass die Farben auch auf einem > anderen Monitor gut aussehen, denn dafür ist die Kamera – resp. > interne Bearbeitung – ja gemacht… Bei RAW-Bearbeitungen spielt > immer die Qualität des eigenen Monitors hinein. > Ich denke du solltest dich grundsätzlich mal mit den themen Colormanagement und RAW-Verarbeitung auseinander setzen. Hier hat z.B. Uwe Steinmüller etwas brauchbares geschrieben. http://images-eu.amazon.com/images/P/3898643514.03.LZZZZZZZ.jpg am besten im Doppelpack hiermit: http://images-eu.amazon.com/images/P/3898643018.03.LZZZZZZZ.jpg Denn, entschuldige bitte, was du hier erzählst macht auf mich den Eindruck, dass du entweder das Prinzip und die Funktionsweise nicht verstanden hast und/oder deine Software nicht richtig bedienen kannst. Sowohl C1 als auch PS arbeiten, wie wohl bei den meisten hier, einwandfrei und liefern Top-Ergebnisse. Irgendwas läuft bei dir megaschief. Die Kamera nimmt dir natürlich bei JPG-Fotografie die meisten Schritte ab und liefert z.T. ein sehr plakatives Ergebnis. So verkaufen z.T. andere Hersteller ihre Kameras….viel Sättigung, viel Schärfe…….meist viel zuviel. Schö¶ne Grüsse Christian — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 9:44:47 Markus Probst Alexander Krause schrieb: > Die RWAs selbst haben noch kein Profil, sondern nur einen > Vermerk, welches Profil in der Kamera ausgewählt > wurde…(Ähnlich wie z.B. WB) Profile gibt´s also immer nur in > Bildformaten wie Tiff und JPG nicht in ORF. Ist es korrekt, daß ich bei einer RAW-Datei erst im RAW-Konverter entscheide, ob das Bild im sRGB oder im AdobeRGB Farbraum aufgenommen“ worden ist so daß es eigentlich egal ist was man in —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 11:48:22 Dieter Bethke Hallo Markus Probst, am Tue, 16 Aug 2005 09:44:47 +0200 schriebst Du: > Ist es korrekt, daß ich bei einer RAW-Datei erst im RAW-Konverter > entscheide, ob das Bild im sRGB oder im AdobeRGB Farbraum > aufgenommen“ worden ist so daß es eigentlich egal ist was man in —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 11:56:25 Dorothö©e Rapp Karl Grabherr schrieb: > vielleicht liegt euer problem daran, dass ihr die ansicht ohne > colormanagement ausgewählt habt. dazu gibt es in der > symbolleiste einen button. ein zweiter grund kö¶nnte die auswahl > des falschen filmprofils in c1 sein. ein kalibrierter monitor > wäre auch nett. fragen zu c1 beantworte ich gerne. würde ich auch vermuten. Der button steht neben dem der Überbelichtungswarnung uind der s/w Ansicht (über dem Fenster für die grosse Vorschau bei mir). > >> Auf alle Fälle sind die Oly-Farben ja sehr schö¶n. Und oft kommt >> man in RAW (vor allem in C1 oder Photoshop) nicht mehr an diese >> Farben und diese Sättigung… N., da läuft definitiv was flasch ;). Du kannst auf meiner hp jede Menge farbiger Bilder anschauen, an denen kaum gedreht worden ist. Ich bin ja kein Profi, und bin deshalb froh, das Karl geantwortet hat. > > das versteh ich aber jetzt nicht! die qualität des monitors > müsste doch immer eine rolle spielen, egal ob man jpg oder raw > bilder ansieht? irgendwas läuft da falsch! Aus irgendeinem Grund haben sich bei mir neulich die Farbeinstellungen in CS auf Custom zurückgesetzt, und in den erweiterten Einstellungen war der Haken bei Sättigung der —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 12:08:22 Alexander Krause Aha… Danke für die Aufklärung. Alex — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 13:07:19 N. Galler Hm, mein Monitor ist aber kalibriert – und die CM Einstellungen sollten auch stimmen… Wenn bei dir dein RAW-(ORF)-Bild in C1 mit dem gleichzeitig gemachten jpeg (RAW + jpeg-Funktion) übereinstimmt, dann Hut ab. Bei mir ist es deutlich blasser … und eben unbearbeitet. — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 13:13:50 martin N. Galler schrieb: > Hallo, hier zwei Fragen, die sich für mich hier in den Ferien > ergeben haben: > > – Der automatische Weissabgleich liegt ja oft leicht daneben. > Gibt es hier eine Korrekturtaste ähnlich wie für die Belichtung? > Das wäre sehr praktisch, denn man kö¶nnte ein Testfoto schiessen, > dann das Bild mit der Realität vergleichen und bestimmen, aha, > da korrigiere ich noch zwei Stufen wärmer… Wenn man aber den > Umweg über die E-1 Einstellungen am Screen machen muss (dort ist > die Funktion irgendwo vergraben), ist das ganze ö¶d und > umständlich… Also, kann man das ganze auch auf die Tasten > verlagern? > Der weißabgleich ist kein problem, solange du ein weißes blatt papier mit dir führst. papier anmessen (formatfüllend) und vorne auf der kamera die kleine taste rechts vom objektiv drücken….und das ergebnis abspeichern. so erhältst du den exakten weißabgleich bei schwierigen lichtverhältnissen. es ist also kein umweg über das menü notwendig- tastendruck genügt. > – Ich habe die RAW-Bearbeitung immer mehr satt. Sehr aufwendig; > wenn man die Bilder in C1 oder Photoshop ö¶ffnet, sind sie zuerst > einmal sehr blass… Es braucht eine Riesen-Bearbeitung, incl. – > leider – Kurven. So geht einem der Spass am Fotografieren > verloren… Was für eine Erleichterung in jpeg oder tiff zu > fotografieren! Das Bild sieht meistens aus der Kamera schon toll > aus – manchmal liegt es halt auch daneben / hit or miss-Prinzip > – und man hat praktisch nichts mehr zu machen. im photoshop besteht die mö¶glichkeit, praktisch alle einstellungen, die dir für eine optimale ausgabe wichtig erscheinen, direkt im rawconverter abzuspeichern (nutzerprofil). diese daten werden dann bei jedem ö¶ffnen eines raw-bildes automatisch angewandt und sind nachträglich natürlich jederzeit änderbar. falls du eine idiotensichere“ rawverarbeitung suchst nimm —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 13:23:54 N. Galler Karl, ich dachte eigentlich auch – als ich C1 zum erstenmal benützte -, dass ich das so handeln kann (kleines Einrücken beim Histogramm manchmal und damit hat sich’s) – bis ich dann mal das File in Photoshop noch weiter bearbeitete und dann den Unterschied sah… Mit einer Kontrastkurve (Lichter heller, Schatten runter), sieht das ganze noch besser aus; ja sogar, wenn ich was in den Farbkanälen ändere, gewinnt das Bild. Darauf sah ich dann die Sache anderes – und mein Verarbeitungsprozess verkomplizierte sich… Es gibt ja die Mö¶glichkeit, in C1 ein eigenes Farbprofil zu erstellen – vielleicht sollte ich das tun; aber es erscheint mir relativ kompliziert, da man kaum ein Bild findet, das alle Farben vertritt und ein Color Checker eine etwas anonyme Angelegenheit ist… Da erscheint mir die Lö¶sung beim Photoshop Converter (Profilierung) besser. Sicher genial, wie man in C1 die Bilder organisieren und erfolgte Bearbeitungen auch auf andere Bilder anwenden kann – aber im Moment zweifle ich ein wenig am RAW-Prozess an sich… (ausser C1 kö¶nnte mir die Bilder so fix und fertig anzeigen wie die jpegs sind) — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 13:26:56 N. Galler >> vielleicht liegt euer problem daran, dass ihr die ansicht ohne >> colormanagement ausgewählt habt. dazu gibt es in der >> symbolleiste einen button. ein zweiter grund kö¶nnte die auswahl >> des falschen filmprofils in c1 sein. ein kalibrierter monitor >> wäre auch nett. fragen zu c1 beantworte ich gerne. > > würde ich auch vermuten. Der button steht neben dem der > Überbelichtungswarnung und der s/w Ansicht (über dem Fenster für > die grosse Vorschau bei mir). Meint ihr die Proof-Funktion?? Man kann sich diese Leiste ja individuell konfigurieren… — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 13:31:45 N. Galler Christian, ich habe mehrere Bücher zum Thema Colour Management, unter anderem das von Steinmueller bereits gelesen. Leider gehen diese auf Fragen, wieso z.B. jedes Programm die Farben etwas anders anzeigt, nicht ein… Mit jpeg/tiff zu fotografieren, wäre eine Mö¶glichkeit, diese ganze Colour Management-Sache (die meiner Meinung noch unausgereift ist), zu boykottieren. Ich beschäftige mich jetzt schon seit mehr als einem Jahr damit – und es geht mir immer mehr auf den Wecker. — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 13:46:57 N. Galler Martin, hier im Salzkammergut ist’s auch nicht besser 😉 > falls du eine idiotensichere“ rawverarbeitung suchst nimm —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 14:14:39 Dorothö©e Rapp N. Galler schrieb: > Und Joachim Baldauf sagt folgendes: Für die üblichen —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 15:20:16 martin N. Galler schrieb: > Martin, hier im Salzkammergut ist’s auch nicht besser 😉 > das freut mich doch zu hö¶ren, dass wir hier nicht alleine im regen stehen ;-)) >> falls du eine idiotensichere“ rawverarbeitung suchst nimm —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 20:50:34 N. Galler > anspruchsvolle bildagenturen nehmen jpgs nicht einmal > an…..ausschließlich tif. Hier beginnt doch der Witz: Wenn der Fotograf Alex Majoli (Magazin-Fotograf des Jahres 2004), Joachim Baldauf oder Helmut Newton (leider verstorben) oder Jürgen Teller heisst, betteln sie darum. Aber im Grunde hast du natürlich recht… Ich bin zumindest dafür, in Tiff zu fotografieren. Ich mö¶chte das Bild nicht von Anfang an kompressieren. In diesem Sinn wäre wirklich das RAW-Format das beste (weil 12 bit / ziemlich klein), wenn man dieses danach problemlos in ein Tiff umwandeln kö¶nnte und zwar so, wie wenn man ein jpeg out of Kamera produzieren würde. Danach das Tiff noch minimal in Photoshop bearbeiten… (denn wie gesagt, die in-Kamera-Bearbeitung ist schon recht gut) Beim Photoshop Developper ist die Sache zwar recht angenehm (dafür fabriziert er ein grässliches Erebnis bei den E1-Fotos), bei C1 und Studio jedoch schon viel umständlicher. Bei letzterem ist die Bearbeitung in Sachen Tempo eine Zumutung. — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 21:19:47 Dorothö©e Rapp N. Galler schrieb: > bei C1 und Studio jedoch schon viel umständlicher. C1 ist alles andere als umständlich, sorry 🙂 extra für dich hab ich mal einen screenshot ins Netz gepackt: http://www.doro-foto.de/Hier.jpg Der gedrückte button, über dem HIER steht, ist der, den wir meinen :)) :Doro — www.doro-foto.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 21:36:47 N. Galler Oops, diesen Button hat es bei mir nicht – kann es sein, dass sich die Mac- und Windows-Version unterscheiden? (bin auf Mac) Danke. Jeder Raw Converter hat doch seine Vorteile. Zum Beispiel ist Photoshop bei der Bearbeitung eindeutig am schnellsten (bei C1 leicht verzö¶gert). Ebenso finde ich diesen Flow / Modus von den verschiedenen Einstellungen, die man schnell durchgeht (Schatten, Sättigung usw.) sehr gut und unkompliziert. Leider schaut das ORF-Bild in Photoshop am schlechtesten aus (u.a. auch unscharf)! Das C1-Programm begeistert mich in anderer Hinsicht – man kann z.B. unter gleicher Belichtung aufgenommene Bilder alle zusammen auf einen Schlag bearbeiten. Ausserdem ein Super-Verwaltungs-Programm, das letztendlich – wenn man nur mit Raw arbeitet – sogar Photoshop überflüssig macht. Man kann darin an einem Bild arbeiten, als wären in Photoshop lauter Layer oben (und offen). Und das zu keinem zusätzlichen Speicherplatz! Wie gesagt, das ist genial – nur kommen mir die Bilder in Viewer/Studio fertiger“ vor als in C1 – das ist wiederum —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 21:49:09 Dorothö©e Rapp N. Galler schrieb: > Oops, diesen Button hat es bei mir nicht – kann es sein, dass > sich die Mac- und Windows-Version unterscheiden? (bin auf Mac) kann mir nicht vorstellen, das es auf Mac diese Funktion nicht gibt – wie du schon sagst, evtl. eine Frage der Konfiguration der buttons. Das kann jetzt aber jemand mit Mac beantworten 🙂 > > Danke. gerne. > > Jeder Raw Converter hat doch seine Vorteile. Jo. Und die Benutzer sind auch verschieden 🙂 schö¶nen Abend noch 😀 — www.doro-foto.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 22:24:26 martin hallo nathanel, das mit den miesen ergebnissen im acr kann ich irgendwie nicht einmal ansatzweise nachvollziehen. falls ich morgen zeit habe, werde ich hier eine kleine kurzanleitung für das acr 2,4 schreiben. mfg, martin — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 22:26:37 Karl Grabherr N. Galler schrieb: > Hm, mein Monitor ist aber kalibriert – und die CM Einstellungen > sollten auch stimmen… > > Wenn bei dir dein RAW-(ORF)-Bild in C1 mit dem gleichzeitig > gemachten jpeg (RAW + jpeg-Funktion) übereinstimmt, dann Hut ab. > > Bei mir ist es deutlich blasser … und eben unbearbeitet. > sorry, aber bei mir entstehen die jpegs in c1 und nicht in der kamera. aber wenn ich mich mit den einstellungen herumspielen würde, käme ich sicherlich irgendwann auch auf das gleiche ergebnis. mit den grundeinstellungen der e-1 bin ich im übrigen nicht zufrieden und würde auf jeden fall den kontrast etwas abseneken und die schärfe noch einen deut runtersetzten. schärfen tut man am ende der bearbeitungskette und nicht schon in der kamera. mit der farbsättigung kann man es auch übertreiben. lg karl — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 22:29:55 Karl Grabherr Peter Schreiner schrieb: > N. Galler schrieb: > >> Peter, C1 erzeugt einen ganz anderen Farbcharakter als Studio, >> resp. die originalen jpeg-Dateien… Mit einer Erhö¶hung der >> Sättigung kommt man da nie ran, im Gegenteil, es wirkt dann >> ziemlich schnell künstlich… >> >>> Mit Olympus Viewer oder Studio kannst Du ja alle >>> Einstellungen simulieren die ja auch schon in der Kamera bei jpg >>> mö¶glich gewesen wären. >> >> Wie? Kannst du mir das erklären? >> >> Ausgabefarbraum für Photoshop-Export? > > Hallo N. Galler! > > Du hast ja bei Studio/Viewer in der Raw-Entwicklung die selben > Einstellmö¶glichkeiten wie an der Kamera selbst und auch die > Mö¶glichkeit den Farbraum festzulegen. Damit erhältst Du das > selbe Bild als wenn Du die gleichen Einstellungen schon an der > Kamera bei jpg festgelegt hast. Allerdings im Gegensatz zu C1 > findet bei Studio/Viewer eine Farbprofilzuweisung und keine > Konvertierung von Ein- Ausgabeprofil statt. in c1 kann man sich seine farbcharakteristik selbst zusammenmixen“. dazu gibt es den farbeditor. —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 22:31:03 N. Galler Doro, ich werde mir das ganze anschauen, wenn ich wieder in der Schweiz vor meinem Mac bin! Bitte schau doch mal auf das Forum von Phase One – dort hat es einen Post zu diesem neuesten Fehler des C1-Updates (Kurve) – einige Leute haben sich gemeldet (von Mac- wie Windows-Seite). Ich denke, Phase One sollte das schleunigst bereinigen, denn so kann man nicht mit den Kurven arbeiten! By the way, weisst du, wo man die vorherige Version von C1, 3.7, runterladen kann? Das würde nämlich das Problem für mich lö¶sen… Schö¶nen Abend Nat — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 22:36:30 N. Galler ja, wäre cool. ich habe die ORF’s, als ich die E-1 bekam, zuerst mal in allen Raw-Convertern angeschaut, und die in ACR schauten wirklich am schlechtesten aus (auch viele Details waren da nicht, die man in der C1-Version sieht). Flaue Farben. Aber wahrscheinlich muss man ein spezielles Profil einrichten! Wenn du zu den gleichen Ergebnissen/Farben wie im Olympus Studio kommst, ruf mich bitte an. By the way, ich versuchte zu einem optimalen Ergebnis in ACR wie in C1 zu kommen – und ACR versagte da wirklich im Vergleich… Viele bemerken, das sieht aus wie aus einer Canon-Kamera. Doch wahrscheinlich (?) alles nur eine Frage der Profilierung… — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 22:41:58 Dorothö©e Rapp N. Galler schrieb: > Doro, ich werde mir das ganze anschauen, wenn ich wieder in der > Schweiz vor meinem Mac bin! Bitte schau doch mal auf das Forum > von Phase One – dort hat es einen Post zu diesem neuesten Fehler > des C1-Updates (Kurve) – einige Leute haben sich gemeldet (von > Mac- wie Windows-Seite). ok – ich geh auch mal schauen. Aber ich denke, die Kurven und das allgemein blasse sind zwei paar Schuhe, oder? > By the way, weisst du, wo man die vorherige Version von C1, 3.7, > runterladen kann? Das würde nämlich das Problem für mich > lö¶sen… für MAc – kann ich dir leider nicht helfen. Aber evtl. jemand Für win hab ich das noch auf der Platte als zip. Evtl.jemand vom forum? Und soweit ich weiss, sind die im support doch sehr hilfsbereit, frag doch mal an. bin gespannt was alles noch rauskommt 🙂 vG 😀 — www.doro-foto.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 23:41:52 Peter Schreiner N. Galler schrieb: > By the way, weisst du, wo man die vorherige Version von C1, 3.7, > runterladen kann? Das würde nämlich das Problem für mich > lö¶sen… > > Schö¶nen Abend > > Nat Hallo N. Galler! Auf der Hompage von Phase One findest Du unter Download-Software Archive für Mac OS X auch ältere Versionen allerdings ist 3.7 nicht dabei sondern 3.6.1. Deine Kurvenprobleme kann ich allerdings nicht nachvollziehen. 3.7 und 3.7.1 verhalten sich gleich. Da ich ein Mac und PC User bin, kann ich Dir bestätigen das die Funktionen auf beiden Plattformen gleich sind. Lade Dir mal unter Support-Documentation die Anleitung runter. Auch Tipps und Tricks kann ich Dir empfehlen. Wenn ich so Deine Postings in diesem Thread lese hättest Du gerne eine Software aus der Kombination Kamera jpg-tiff,C1,ACR,Studio. Das wird wohl nicht so schnell auf den Markt kommen. Arbeite Dich auf ein Programm ordentlich ein. Denke das ist der beste Weg. Grüße Peter — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 16.08.2005 Uhrzeit: 24:48:27 Dieter Bethke Hallo martin, am Tue, 16 Aug 2005 13:13:50 +0200 schriebst Du: > Der weißabgleich ist kein problem, solange du ein weißes blatt > papier mit dir führst. …. das keine optischen Aufheller enthält, die dann im UV-Licht (Sonne) bläulich erstrahlen. Also Finger weg von den hochweissen Sorten. — Allzeit gutes Licht und volle Akkus, Dieter Bethke https://oly-e.de/handbuecher.php4 http://www.fotofreaks.de/galerie/db/index.html —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.08.2005 Uhrzeit: 6:27:51 Karl Grabherr N. Galler schrieb: > Christian, ich habe mehrere Bücher zum Thema Colour Management, > unter anderem das von Steinmueller bereits gelesen. > > Leider gehen diese auf Fragen, wieso z.B. jedes Programm die > Farben etwas anders anzeigt, nicht ein… > > Mit jpeg/tiff zu fotografieren, wäre eine Mö¶glichkeit, diese > ganze Colour Management-Sache (die meiner Meinung noch > unausgereift ist), zu boykottieren. Ich beschäftige mich jetzt > schon seit mehr als einem Jahr damit – und es geht mir immer > mehr auf den Wecker. > hallo n. (wofür steht n“?) —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.08.2005 Uhrzeit: 6:27:51 Karl Grabherr N. Galler schrieb: > Christian, ich habe mehrere Bücher zum Thema Colour Management, > unter anderem das von Steinmueller bereits gelesen. > > Leider gehen diese auf Fragen, wieso z.B. jedes Programm die > Farben etwas anders anzeigt, nicht ein… > > Mit jpeg/tiff zu fotografieren, wäre eine Mö¶glichkeit, diese > ganze Colour Management-Sache (die meiner Meinung noch > unausgereift ist), zu boykottieren. Ich beschäftige mich jetzt > schon seit mehr als einem Jahr damit – und es geht mir immer > mehr auf den Wecker. > hallo n. (wofür steht n“?) —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.08.2005 Uhrzeit: 8:47:16 Hans Wein martin schrieb: > das mit den miesen ergebnissen im acr kann ich irgendwie nicht > einmal ansatzweise nachvollziehen. Ob es miese“ Ergebnisse sind ist wohl auch eine Frage der —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.08.2005 Uhrzeit: 8:47:16 Hans Wein martin schrieb: > das mit den miesen ergebnissen im acr kann ich irgendwie nicht > einmal ansatzweise nachvollziehen. Ob es miese“ Ergebnisse sind ist wohl auch eine Frage der —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.08.2005 Uhrzeit: 17:28:28 N. Galler wie gesagt, ich habe meinen notebook nur hier in den ferien. ich sprach aber von meinen erfahrungen am (kalibrierten) apple-lcd… — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.08.2005 Uhrzeit: 17:37:08 N. Galler Dorothee, wenn bei dir die RAW’s in C1 gleich von Anfang an top aussehen, dann beneide ich dich. Mir fehlt bei den C1-Farben ein wenig der kräftige (attraktive) Ton der Original-Jpegs. Schon mal eine leichte Kurve (S) gesetzt? Für mich wirken die Fotos dann meist attraktiver… Wie gesagt, ich mö¶chte die Bilder gerne in 16 bit bearbeiten, hätte aber gerne den Anfangs- (Grundzustand) wie von einem jpeg/tiff aus der Kamera… Denn dann beschränkt es sich wirklich nur noch auf Kleinigkeiten. Was aber bei C1 – bei mir – nicht der Fall ist… — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.08.2005 Uhrzeit: 17:47:05 N. Galler karl, eine interessante diskussion. danke für dein angebot zur hilfe. ich komme gerne darauf zurück (per persö¶nlichem email), wenn ich wieder in der schweiz zurück bin. kann dir im moment nur sagen, dass mein mac studio lcd mit eye one kalibriert ist und zwar auf 2.2 gamma und ca. 5200 K (man soll das auf den nativen einstellungen belassen bei lcd’s). ein spezifisches problem habe ich, wenn ich fotos in photoshop bearbeite, dann in srgb konvertiere und ohne profil abspeichere (für web). die farben sehen dann in anderen programmen ganz anders aus – apple programme kö¶nnen übrigens meist profile lesen, aber davon kann ich ja für web nicht ausgehen. (über das ganze haben wir bereits im software-forum diskutiert) wie gesagt eine interessante diskussion, die ich gerne später fortführe… — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.08.2005 Uhrzeit: 17:47:35 N. Galler nathanael (ich bin nicht gerne in jeder suchmaschine mit meinen postings auffindbar) — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.08.2005 Uhrzeit: 17:47:35 N. Galler nathanael (ich bin nicht gerne in jeder suchmaschine mit meinen postings auffindbar) — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.08.2005 Uhrzeit: 18:19:40 Karl Grabherr N. Galler schrieb: > karl, eine interessante diskussion. danke für dein angebot zur > hilfe. ich komme gerne darauf zurück (per persö¶nlichem email), > wenn ich wieder in der schweiz zurück bin. > > kann dir im moment nur sagen, dass mein mac studio lcd mit eye > one kalibriert ist und zwar auf 2.2 gamma und ca. 5200 K (man > soll das auf den nativen einstellungen belassen bei lcd’s). hallo n. (kann dein argument mit den postings verstehen), ich verwende einen eizo cg21 und kalibriere ihn auch mit dem eye one display auf 5000 K und gamma 1,8 (das eigentlich aus der mac welt kommt). diese einstellungen entsprechen dem standard d50, den die FOGRA für die gesamte druckbranche und alle die rund um diese branche herum arbeiten empfiehlt. wenn du einen guten monitor hast, sollten die rgb kurven nahezu linear und sehr eng zusammen laufen. bei meinem eizo ist das so. was ich daran besonders schätze ist die hardwarekalibrierung, die keine softwaremäßigen veränderungen an der grafikkarte vornimmt, sondern die kalibrierung via usb-steuerkabel direkt im monitor einstellt. dadurch wird das leistungsspektrum der grafikkarte nicht verringert und alle drei kanäle haben einen umfang von 0-255, was bei softwarekalibrierung meist nicht der fall ist. auf der eizo homepage kannst du darüber ausführlich nachlesen. wenn du bilder für’s internet speicherst, solltest du immer das srgb profil mitspeichern. die meisten dosen“ auf denen im —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.08.2005 Uhrzeit: 18:25:07 Karl Grabherr Michael Pfister schrieb: > Am Wed, 17 Aug 2005 06:27:51 +0200 schrieb Karl Grabherr: > […] > >> wie kalibrierst du deinen monitor (5000 K, Gamma 1,8 = D50 >> Standard nach FOGRA) > > […] > Hallo Karl, > ich lese N(athanael)s Threads immer fleissig mit, weil ich als > Digi-Newby da auch noch einigen Nachholbedarf habe und N. da immer > so gründlich nachfrägt. Jetzt muss ich mich zu ’ner Zwischenfrage > melden: Warum nu Gamma 1,8? > Der Weisspunkt von 5000 Kelvin scheint ja recht unumstritten, für > den Helligkeitsverlauf hatte ich bislang hauptsächlich L* (L-Star) > als Empfehlung und wenn das nicht geht (geht natürlich nicht bei > mir..) dann halt Gamma 2,2. > die historischen Gründe den Monitor am Mac > mit einem Gamma von 1,8 zu betreiben kommen aus dem Bereich der > Anpassung für die Druckvorstufe und haben aktuell keine Bedeutung > mehr. > > Nun meine Frage: Warum empfiehlst Du 1,8 bzw. gilt Deine Empfehlung > auch für PC oder nur für Mac? > > Grüsse Michael hallo michael, das sind grundsätzlich nicht meine empfehlungen und es geht bei der ganzen kalibriererei nicht um geschmacksfragen oder philosophien, sondern einzig und alleine darum, einen gewissen standard zu schaffen an den sich alle halten sollten, damit fotografen, grafiker, drucker etc. besser zusammenarbeiten kö¶nnen. die empfehlungen. leider ist dieses thema zu umfangreich, um hier im forum bis ins detail eingehen zu kö¶nnen. am besten besorgst du dir das buch von wolfgang krautzer (Digitale Fotopraxis für Profis und Einsteiger). ich kann dir das buch wirklich sehr empfehlen und es wird licht in die unsicherheiten mit cm bringen. wolgang krautzer ist ein ö¶sterreichischer werbefotograf, der einer der ersten war, die mit digitalfotografie im professionellen sektor begonnen haben und daher immens viel erfahrung mitbringt. wenn dich colormanagement und die hintergründe interessieren ist das buch ein must have. lg karl — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.08.2005 Uhrzeit: 19:41:06 Andreas Borutta Karl Grabherr schrieb: > im grunde genommen ist colormanagement überhaupt nicht kompliziert, > vorausgesetzt man hält ein paar regeln ein und kann die anderen > (druckereien, labors,…) Mich würde noch Deine Vision des CM in der mittleren Zukunft interessieren? Auf welches Minimum an Entscheidungen/ Handlungen für den den Fotografen wäre CM reduzierbar? Was kö¶nnte die Technik (von Kamera, Display und Tintenstrahldrucker) im Hintergrund“ erledigen – ohne den Fotografen zu belästigen? —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.08.2005 Uhrzeit: 19:41:35 Thomas Hieronymi N. Galler schrieb: > Michael, das ist eben meine Erfahrung – dass die ganzen Experten, > die mit ihrem Workflow meist zufrieden sind, ganz andere > Empfehlungen geben, resp. ziemlich verschiedenen Richtungen im > CM vorherrschen. Jeder bastelt sich irgendetwas anderes > zusammen… Daher meine Meinung von unausgegoren“. Ich habe ——————————————————————————————————————————————