Eine hochwertiges optisches Geraet (Was: Ein Monster! (WCON08D))

Datum: 05.03.2005 Uhrzeit: 17:10:18 Robert Schroeder Philip Herzog schrieb: > Gerade den gebraucht erworbenen WCON08D (Weitwinkelvorsatz für > die Olympus C8080WZ) bekommen – was für ein Monstrum. > Außendurchmesser 107mm – 500g. > http://home.arcor.de/motophil/DSCN0069.JPG > Das nur als Info denen, die vielleicht auch damit liebäugeln – > ich werde ihn wohl wesentlich seltener benutzen als geplant. Zum > Glück hab‘ ich nicht viel dafür bezahlt. Großer Frontlinsendurchmesser ist ein Indiz für optische Qualität! Nur durch ihn ist – noch dazu bei unverändert großer Anfangsö¶ffnung – eine optische Auflö¶sung zu erreichen, die wenigstens annähernd für den kleinen 8-Megapixel-Sensor ausreichend ist (je dichter die Pixelelemente gepackt sind, umso grö¶ßer muss ja die optische Auflö¶sung des Objektivs sein). Der WCON-08D dürfte zum optisch feinsten gehö¶ren, was jemals an Vorsatz-Konvertern gebaut worden ist – auch wenn selbst ihm es nicht ganz gelingen kann, die überragende Qualität des C-8080WZ-Objektivs vollumfänglich aufrechtzuerhalten, und wenn vergleichbare Weitwinkelbrennweiten im Spiegelreflexbereich, wohl gar Festbrennweiten, letztlich natürlich optisch noch besser“ sind. Was man als C-8080WZ-Fotograf mit dem WCON-08D hat wird vielleicht klarer wenn man sich mal für Kleinbild-SLRs nach Objektiven um 22 mm Brennweite umschaut (14 mm für Canon- und Nikon-DSLRs mit Cropfaktor 1 5-1 6 11 mm für FourThirds) und dann auch noch die Anfangsö¶ffnung von 2 4 berücksichtigt… Ich sehe auch mit Unbehagen dass ich für die C-8080WZ langsam eine „Systemtasche“ brauche 😉 – aber das lässt sich dann halt irgendwann nicht vermeiden. Und der WCON-08D hat schon eine ganze Reihe spannender Einsatzbereiche – sei es die Landschaftsfotografie seien es extreme Perspektiven in der Natur oder der Stadt seien es Außen- oder Innenräume sei es eine etwas experimentellere Fotografie mit stark stürzenden Linien. Mir macht es großen Spaß die Welt gelegentlich mal durchs Superweitwinkel zu beobachten (und verfolge deswegen auch schon rein spaßeshalber recht interessiert die diversen Berichte über das 7-14 mm Zuiko…). Schö¶ne Grüße Robert“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.02.2003 Uhrzeit: 12:35:16 Peter Babatz Da sonst keiner etwas braucbares gesagt hat, mich aber einige privat angemailt haben, ob ich Ergabnisse habe, hier die Antworten zu meinen eigenen Fragen: > 1. Was ist von der Interpolation auf 3.200×2.400 zu halten? Bei > meiner S2 ist sie grandios, aber wie ist sie bei der 5050? Ich bins zufrieden – der Unterschied ist zwar nicht so eklatant wie bei den Fujis, aber es bringt ein Quentchen mehr. Wer also keine Speicherplatzprobleme hat, sollte es verwenden, ansonsten tun es die normalen 5MP auch. > 2. Ist das Roh-File identisch mit dem der E20? Ich frage, da ich > Bibble verwende – der Raw-Konverter von Olympus ist ja ein > ziemlicher Ablacher. Das Roh-File scheint identisch zu sein. > 3. Habt ihr Probleme mit dem Speicherkartenfach? Ich frage > deshalb, da ich den Mechanismus relativ foppelig finde – kein > Verschlußhaken oder sonstige Verriegelungsmechanismen. Die Abdeckung ist gewö¶hnungsbedürftig. Speziell wenn man die Kamera aus der Hand legt, kann es sein, daß man das Fach leicht anlupft – was aber bei mir noch keine Abspeicherprobleme gebracht hat. ToiToiToi… > 4. Was macht die Kamera, wenn ich sie unbewusst bei geschlossenem > Deckel anschalte? Bei meiner S40 geht das ja nicht (Schieber) und > bei meiner alten Casio kam auf dem Display Deckel noch drauf!“ > oder so ähnlich. Sie piept ohne Ende. Wenn man den Deckel dann runtermacht fährt sie auf muß aber je nach Reaktionszeit wieder aus- und eingeschaltet werden. > 5. Kann man von Karte (XD) zu Karte (CF) kopieren (wie z.B. bei > der E20)? Ja das geht. Ist ganz praktisch bei der Arbeit mit einem externen Kartenleser… > 6. Generiert die 5050 beim Anschluß an den PC ein > Wechselplattenlaufwerk oder geht ein Download nur über Camedia > Master? Ich habe das bei meinen früheren Olys nie genutzt > (externer Kartenleser) aber es ist inzwischen doch ganz > praktisch die Kamera direkt mit dem PC zu verbinden 🙂 Sie generiert ein Wechselplattenlaufwerk kann also direkt aus dem Explorer angesprochen werden – ist also besser als bei Canon. > 7. Rhetorische Frage: welcher Idiot hat die neue Menüstruktur > erfunden??? Die war früher so schö¶n einfach… Inzwischen habe ich mich daran gewö¶hnt. Durch die direkte Belegung einzelner Tasten geht es eigentlich ganz gut aber wenn man einen Punkt aus den Tiefen der Menüstruktur wechseln muss ist schon einiges an Getippe angesagt. Sehr schlecht ist diesbezüglich daß sich die Selbstauslö¶serfunktion nach jeder Auslö¶sung wieder resettet – bei mehreren Aufnahmen ein ziemliches Generve. Ich hol mir jetzt doch den Fernauslö¶ser… Viele Grüße Peter posted via https://oly-e.de“ —————————————————————————————————————————————— Datum: 17.02.2003 Uhrzeit: 14:32:57 Denis Witt Nabend, Peter Babatz schrieb: >> 1. Was ist von der Interpolation auf 3.200×2.400 zu halten? Bei >> meiner S2 ist sie grandios, aber wie ist sie bei der 5050? > Ich bins zufrieden – der Unterschied ist zwar nicht so eklatant > wie bei den Fujis, aber es bringt ein Quentchen mehr. Wer also > keine Speicherplatzprobleme hat, sollte es verwenden, ansonsten > tun es die normalen 5MP auch. Hast du mal getestet was passiert wenn du die Auflö¶sung nachher am Rechner mit einem geeigneten (=guten) Programm hochsetzt? Ich kann mir kaum vorstellen das es dabei Unterschiede gibt (und wenn eher zum Nachteil der Kamera). Man hätte jedoch den Vorteil Speicherplatz auf den Karten zu sparen und der Speichervorgang dürfte schneller ablaufen. MfG, Denis Witt — http://macroworld.hausundhof.com supernahaufnahmen (oly c-4000) +offtopic-galerie ——————————————————————————————————————————————