in immer kleineren Schlitzen belichtet …

Datum: 01.11.2008 Uhrzeit: 19:35:49 Peter / E-330 Nehmen wir an, die Blitzsynchronzeit ist eine 160stel. Dann gibt der erste Verschluss in dieser Zeit das Fenster ganz frei und es kann geblitzt werden. Der zweite tritt in Aktion und schließt. Jede schnellere Zeit ist bezogen auf das ganze Bild auch eine 160stel, nur dass in immer kleineren Schlitzen belichtet wird. So kommt es theoretisch zu unendlich kurzen Belichtungszeiten … aber auf das Bild bezogen bleibt es immer bei der 160stel???? Weshalb sind schnelle Bewegungen überhaupt trotzdem schärfer?? Ein verwirrter Peter — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.11.2008 Uhrzeit: 20:55:07 Burkhard K. Hallo Peter, also die 1/160 also die Blitzsynchronisationszeit, die du ansprichst, ist die kürzeste Zeit in der das Bild komplett freigegeben ist. Wenn kürzer belichtet wird, dann läuft der 2. Verschlussvorhang schon früher los. Also es wird in einem Schlitz belichtet, wie du schon richtig bemerkt hast. Aber eine Stelle auf dem Bild wird dadurch nicht immer mit 1/160s belichtet, sondern auch kürzer, da ja u.U. der 2. Verschlussvorhang, dann ganz schnell schon dem ersten folgt, schneller eben als 1/160s. Also aufs Bild bezogen bleibt es nicht bei 1/160s, diese Schlussfolgerung ist damit nicht richtig, soweit ich das weiss. Lasse mich auch gerne eines Besseren belehren. Gruss Burkhard Peter / E-330 schrieb: > Nehmen wir an, die Blitzsynchronzeit ist eine 160stel. > > Dann gibt der erste Verschluss in dieser Zeit das Fenster ganz > frei und es kann geblitzt werden. > > Der zweite tritt in Aktion und schließt. > > Jede schnellere Zeit ist bezogen auf das ganze Bild auch eine > 160stel, nur dass in immer kleineren Schlitzen belichtet wird. > > So kommt es theoretisch zu unendlich kurzen Belichtungszeiten … > aber auf das Bild bezogen bleibt es immer bei der 160stel???? > > Weshalb sind schnelle Bewegungen überhaupt trotzdem schärfer?? > > Ein verwirrter > Peter > > — > posted via https://oly-e.de > —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.11.2008 Uhrzeit: 21:38:40 martinhuertgen Der einzelne Streifen des Bildes wird ggf. kürzer als die kürzeste Synchronzeit belichtet und daher ohne Bewegungsunschärfe abgebildet. Der ganze Vorgang dauert aber immer noch die 160stel, daher werden die Räder eines ganz schnellen Autos z.B. leicht oval abgebildet, da die Teile des Rades während der Belichtung ihre Position verändern. Hoffe, das stimmt so, habe ich vor Jahren in einem Buch gelesen, als man so etwas noch benutzt hat 😉 Martin PS: Gilt nur für Schlitzverschlüsse! Peter / E-330 wrote: > Nehmen wir an, die Blitzsynchronzeit ist eine 160stel. > > Dann gibt der erste Verschluss in dieser Zeit das Fenster ganz > frei und es kann geblitzt werden. > > Der zweite tritt in Aktion und schließt. > > Jede schnellere Zeit ist bezogen auf das ganze Bild auch eine > 160stel, nur dass in immer kleineren Schlitzen belichtet wird. > > So kommt es theoretisch zu unendlich kurzen Belichtungszeiten … > aber auf das Bild bezogen bleibt es immer bei der 160stel???? > > Weshalb sind schnelle Bewegungen überhaupt trotzdem schärfer?? > > Ein verwirrter > Peter > > — > posted via https://oly-e.de > —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.11.2008 Uhrzeit: 23:41:53 Heiko Hußmann Gibt auch viele schlaue Bücher zu dem Thema, einen Einstieg in viele Fachbegriffe bietet wie so oft die olyp… aeh wikipedia 🙂 http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Blitzlichtfotografie — posted via https://oly-e.de ——————————————————————————————————————————————