E1 vs Minolta 7D

Datum: 25.02.2005 Uhrzeit: 22:25:36 Oliver K. Hallo ! Ich muss mich in den naechsten Tagen zwischen einer E-1 von Olympus (zu einem sehr guten Preis) und einer 7D (ebenfalls guter Preis) entscheiden. Ich habe ausgerechnet, dass die Gesamtkosten fuer beide Systeme (incl. Optiken) etwa gleich sind. Kennt jemand beide Kameras und kann mir einen professionellen Ratschlag geben ? Vorteile E-1 gegenueber 7D (Nach meinen bescheidenen Kenntnissen) 100% Viewfinder Stabileres Gehaeuse, Wetterfest Echtes USB 2.0 + Fire Wire Ultraschallreinigung der Sensoroberflaeche, keine Staubprobleme Interne Rauschunterdrueckung kann man abschalten (empfinde ich als Vorteil) Bessere Akkulaufzeit Vorteile der 7D gegenueber der E-1 Anti-Shake Besseres Display(groesser) Geringeres Rauschen ab inkl. ISO 800 Die mit der 7D produzierten Fotos scheinen knackigere Farben zu haben, mehr Kontrast (Was ich bevorzuge – allerdings kann man ja alle Bilder nachbearbeiten, also vielleicht kein Vorteil) Spaetere Erweiterung des Systems koennte guenstiger sein, da die Zuiko Linsen teuer sind und es kaum gebrauchte gibt. Groesserer Viewfinder (Aber nur 95%) Ok – hier fehlt bestimmt viel – also was gibt es noch fuer Vor – Nachteile ??? Natuerlich haengt es von individuellen Bedeurfnissen ab, welche Kamera man waehlt – aber vielleicht weiss ja jemand ein entscheidenes Kriterium fuer die E1 ???(Dies ist ein Olympus Forum, also Frage ich lieber so herum) Noch etwas : Irgendwie erscheinen mir die D7 Bilder, die ich so gesehen habe knackiger” und die E1 Bilder “realistischer” – —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.02.2005 Uhrzeit: 23:14:18 johann Hallo, also das mit den Farben kann ich bestätigen. Alle Bilder mit meiner E300 ausgedruckt erscheinen mir und allen die die Bilder anschauen zunächst wenig knackig. Einige sagen spontan, das sind aber dumpfe Farben etc. Schaue ich die Bilder aber nach einer Weile wieder an und vorallem vergleiche sie mit dem Orginal dann merke ich, dass die Farben ziemlich realistisch abgedruckt werden. Mir fällt auch auf, dass wenn ich die Gradation auf hell stelle, der knackigeffekt” zumindest am PC-Schirm deutlich besser —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.02.2005 Uhrzeit: 23:20:46 Ulrich Hochlechner Für mich war die Entscheidung ebenfalls zwischen den beiden Alternativen. Ich hatte längere Zeit eine Dynax 7 , mit der ich sehr zufrieden war, und eine Dimage 5, die Mist war. Zwischenzeitlich bin ich dann auf Nikon umgestiegen (D100), da es von Minolta nichts gab. Mit der Nikon war ich nie richtig zufrieden (Farbqualität sehr wetterabhängig). Als die Dynax 7D erschien, beschloss ich die Nikon zu verkaufen, bevor sie wegen Nachfolger gar nichts mehr wert ist. Letzlich habe ich mich dann für die E-1 entschieden und bin im Nachhinein vö¶llig glücklich. Das Gehäuse ist in punkto Haptik und Bedienung eine andere Liga. Beim Bedienungskonzept hat Olympus meines Erachtens von allen anderen DSLR’s das Beste kombiniert (um nicht zu sagen, abgekupfert): die grundlegenden Kameraeinstellungen werden z.B. mit Tastendruck und Drehen an einem Rad erledigt (Original Nikon). man braucht die Menüs kaum. Alleine das finde ich persö¶nlich schon fast den Kauf wert. Der manuelle Weißabgleich ist genial einfach und praktikabel (ein Knopfdruck und speichern). Die Bildqualität ist trotz all dem Geschwätz über das Rauschen erste Sahne. Mich persö¶nlich erinnern die Bilder etwas an den alten Agfachrome Professional 100 RS Diafilm, den ich früher in Massen verbraucht habe. Die Optik ist angesichts der Lichtstärke und der Qualität eher billig. Vergleichbare Minolta-Objektive sind erheblich viel teurer, sofern überhaupt vorhanden. Das neue Kitobjektiv z.B ist ein billiges Plastikteil, das mit dem 14-54 nicht vergleichbar ist. Selbst qualitativ hochwertige Sigma-Objektive sind nicht unbedingt billiger (100-300 EX), aber lichtschwächer, grö¶ßer und schwerer als z.B. das 50-200. Die Blitzsteuerung kann mit der für meine Begriffe nahezu optimalen der Dynax 7 locker mithalten. Nicht zuletzt war auch meine 20-jährige Erfahrung und Liebe mit bzw. zu Olympus Kameras mit ausschlaggebend (OM-2, OM-4), die allesamt hervorragend waren (vor allem auch die Optik). Zuletzt denke ich, dass kleine, aber feine Hersteller eine sehr unterstützenswerte Sache sind. Ich mag nicht immer dem Mainstram folgen. Die Erfahrung zeigt doch, dass technische Innovationen oft von den kleineren kommen. Und zum Schluss: Die Wertstabilität ist bei Nischenprodukten” oftmals hö¶her. Was —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.02.2005 Uhrzeit: 23:24:06 Martin Reiner Ich selbst habe mich gegen Minolta entschieden, weil sie mir zu wuchtig” war und weil es kein für mich(!) sinnvolles —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.02.2005 Uhrzeit: 23:30:32 Oliver K. Danke Johan ! Dann taeusche ich mich nicht. Ich bin mir ueber die Zukunft des 4/3 Systems nicht sicher, aber wer ist das schon…. Und Guenther scheint ja ziemlich ueberzeugt … Ok ich muss drueber schlafen – die per Nachnahme bestellte D7 kann man immer noch zuruecksenden. LG Olli — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.02.2005 Uhrzeit: 23:44:39 johann Hallo Ulrich, seit Wochen grüble ich- Hast du schon mal in Augsburg ein Praktikum gemacht. Auflö¶sung bei ja Gruß Johann — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.02.2005 Uhrzeit: 23:47:56 Oliver K. Danke erstmal an alle Antwortenden. Zu den Objekiven : Fuer die Olympus wuerden mir zwei reichen – das im Kit enthaltene 14-5? 2,8-3,5 und das 50-200 2,8-3,5 Bei der Minolta : Ein Weitwinkel (So 17-30 – vielleicht sigma ?) Ein 28-75 2,8 D von Minolta Ein 100-300 APO von Minolta (Ich glaube Lichtstaerke 3,5 – 5,5) Dann wuerde ich fuer beides etwa gleich viel zahlen. Das Oly-System waere lichtstaerker, haette aber kein Antishake und wuerde mehr rauschen. LG Olli — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.02.2005 Uhrzeit: 23:54:31 Herbert Pesendorfer Hallo Oliver! Ich kann dir nur sagen, dass ich als eingefleischter Minolta-Fotograf (XG-M, Dynax 7i) schon auf die Dynax 7D gewartet habe. Ich wollte meine vorhandenen Optiken weiterverwenden. Nach langem hin und her, die Kamera in der Hand, die Bedienungselemente bespielt … viele Fragen in Foren gepostet … habe ich mich endlich entschieden. Zur E-1 von Olympus. Ich mö¶chte jetzt versuchen, ein paar Dinge deiner Gegenüberstellung zu kommentieren… > Ich habe ausgerechnet, dass die Gesamtkosten fuer beide Systeme (incl. > Optiken) etwa gleich sind. Kennt jemand beide Kameras und kann mir > einen professionellen Ratschlag geben ? Dann sind hier schon mal wichtige Barrieren überwunden. > 100% Viewfinder Ist einfach toll. Er ist zwar etwas kleiner, aber das macht mir nichts. > Stabileres Gehaeuse, Wetterfest Für mich ein wichtiges Kaufargument gewesen. > Echtes USB 2.0 + Fire Wire > Ultraschallreinigung der Sensoroberflaeche, keine Staubprobleme Ist einzigartig – im Moment > Interne Rauschunterdrueckung kann man abschalten (empfinde ich > als Vorteil) Du wirst in vielen Threads lesen, dass die Masse der Hobbyisten die Bilder gleich fertig aus der Kamera bekommen wollen und dabei viel auf der Strecke lassen. Also alles, was man außerhalb der Kamera erledigen kann ist ein Vorteil, weil dort die Computerleistung und Programmleistung ständig weiterentwickelt werden kann – in der Kamera nicht. > Bessere Akkulaufzeit Extrem wichtig. Minolta hatte immer schon ein wenig durstig und verwendete recht teure Spezialbatterien. > Vorteile der 7D gegenueber der E-1 > Anti-Shake Hätte mich etwas gereizt. Aber das hatte ich bei meinen analogen auch nicht. > Besseres Display (groesser) Ob es besser ist, weiß ich nicht. Zum wirklichen beurteilen der Aufnahmen ist sowieso kein Display gut genug. Bei der E-1 hilft mir das Histogramm, das ich einblenden kann. Ich weiß nicht, ob das die Minolta auch kann. > Geringeres Rauschen ab inkl. ISO 800 Hier habe ich Gott und die Welt mit meiner Fragerei genervt. Such mal in diesem Forum die Bilder vom Zoo von Guenter Hamich. Er hat ein Foto aus dem Affenhaus verö¶ffentlicht: einmal normal und einmal entrauscht. Das dürfte wirklich keinen stö¶ren, der schon einmal in der analogen Welt einen 1600 belichtet hat. Für mich ist das Rauschen vö¶llig zu vernachlässigen – in der *Praxis* > Die mit der 7D produzierten Fotos scheinen knackigere Farben zu > haben, mehr Kontrast (Was ich bevorzuge – allerdings kann man ja alle > Bilder nachbearbeiten, also vielleicht kein Vorteil) Mir gefällt bei der E-1 die in meinen Augen natürliche Farbgebung. > Spaetere Erweiterung des Systems koennte guenstiger sein, da die > Zuiko Linsen teuer sind und es kaum gebrauchte gibt. Wenn hier der Geldbeutel eine große Rolle spielt, dann gibt es Alternativen z.B. von Sigma. Ich steh allerdings auf die Zuikos 😉 > Groesserer Viewfinder (Aber nur 95%) Also ich mö¶chte gerne sehen, was auf den Sensor kommt 😉 > Ok – hier fehlt bestimmt viel – also was gibt es noch fuer Vor – > Nachteile ??? Vorteile – nimm sie in die Hand, bediene sie und du hast den grö¶ßten Vorteil wirklich auf der Hand! > Natuerlich haengt es von individuellen Bedeurfnissen ab, welche > Kamera man waehlt – aber vielleicht weiss ja jemand ein > entscheidenes Kriterium fuer die E1 ??? Ich habe mir für mich viele zurecht gelegt (sonst hätt ich eine andere genommen). Entscheidend ist für mich auch der offene Standard gewesen (like OpenSource). Somit kann jeder hier mitmischen. So gehe ich davon aus, dass mit der Zeit ein extrem vielfältiges System heranwächst, das am Stand der Technik ist und auch bleiben wird – ohne proprietäre Einschränkungen. Schau dir die Fotos in der Galeria an, lass dir welche ausbelichten und vergleiche… > Noch etwas : Irgendwie erscheinen mir die D7 Bilder, die ich so > gesehen habe knackiger” und die E1 Bilder “realistischer” – —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.02.2005 Uhrzeit: 24:07:49 Herbert Pesendorfer Hallo Oliver! > Fuer die Olympus wuerden mir zwei reichen – > das im Kit enthaltene 14-5? 2,8-3,5 > und das 50-200 2,8-3,5 Also ich hab das 14-54 und das 50-200 und bin begeistert. > Bei der Minolta : > Ein Weitwinkel (So 17-30 – vielleicht sigma ?) gibts da nix mehr von Minolta? > Ein 28-75 2,8 D von Minolta > Ein 100-300 APO von Minolta (Ich glaube Lichtstaerke 3,5 – 5,5) Also ich spekuliere im Moment auf die Zuikos mit 2,0 – aber ob die halbwegs erschwinglich sind? > Dann wuerde ich fuer beides etwa gleich viel zahlen. > Das Oly-System waere lichtstaerker, Für mich ein wichtiges Argument > haette aber kein Antishake das ich dann ja wahrscheinlich nicht wirklich brauche > und wuerde mehr rauschen. Das Rauschen wird von den Zeitschriften hochgespielt, weil die das messen kö¶nnen – aber sie schauen die Bilder nicht an – und die sind doch das Wichigste. Liebe Grüße Herbert Pesendorfer http://www.pesendorfer.com —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.02.2005 Uhrzeit: 25:19:41 Alex Märkle Hab mich auch zwischen Minolta und Olympus entscheiden müssen. Ich hatte 2 Minolta Kameras, Blitz, 5 Objekitvie und sonsitges Zubehö¶r. Habe also schon viel Geld bei Minolta und Co gelassen. Mittlerweile habe ich nur noch ein Minolta Gehäuse und 2 Objektive für die Diafotografie. Ausschlag für die E1 war eigentlich fast nur die Objektivfrage. Sind wir mal ehrlich, ich gehe davon aus, dass man mit beiden Kameras gute Bilder machen kann. Jede hat Vor- und Nachteile. Vorteile E1: besseres Gehäuse, kein Staub- und Spritzwasserproblem Vorteile D7D: großes Display, guter eingebauter Blitz, Anti Shake Sicher wird es Situationen geben in denen man einen Anti Shake brauchen kö¶nnte, genauso wird es passieren, dass man ein gut abgedichtetes Gehäuse braucht…. Eine wichtigere Frage ist aber definitv die nach den Objektiven. Das was Minolta zur Zeit bietet ist nicht zufriedenstellend. Es gibt kein sinnvolles Standardzoom Objektiv. Ich habe wirklich keine Lust mit Objektiven, die erst bei knapp 40 mm oder darüber(KB) beginnen zu arbeiten. Das ist vö¶llig praxisfern. Das Set Objektiv (28-100) kann doch eigentlich nur ein schlechter Scherz sein. Umgerechnet ergibt das eine Brennweite von ca. 42 – 150, dazu ist es noch das billigste Objektiv im gesamten Minolta Programm. Ich habe selber viel im Minolta Forum mitgelesen, und da wurde mir viel zu oft diskutiert welche alten” Optiken denn nun an —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.02.2005 Uhrzeit: 25:28:18 Herbert Pesendorfer Hallo Alex! > Eine wichtigere Frage ist aber definitv die nach den Objektiven. > Das was Minolta zur Zeit bietet ist nicht zufriedenstellend. Es > gibt kein sinnvolles Standardzoom Objektiv. Ich habe wirklich > keine Lust mit Objektiven, die erst bei knapp 40 mm oder > darüber(KB) beginnen zu arbeiten. Das ist vö¶llig praxisfern. Das > Set Objektiv (28-100) kann doch eigentlich nur ein schlechter > Scherz sein. Umgerechnet ergibt das eine Brennweite von ca. 42 – > 150, dazu ist es noch das billigste Objektiv im gesamten Minolta > Programm. Und leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass Minolta hier nur sehr langsam vorgeht. Ich denke an das Dynax-System, das anfänglich nur mit einem 36er Systemblitz aufwarten konnte. Es dauerte ewig, bis sie eine 50er zusatande brachten. Da war ich schon sauer. > Ich habe selber viel im Minolta Forum mitgelesen, und da wurde > mir viel zu oft diskutiert welche alten” Optiken denn nun an —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.02.2005 Uhrzeit: 25:39:23 Alex Märkle Guten Morgen Herbert! > Hallo Alex! >> Eine wichtigere Frage ist aber definitv die nach den Objektiven. >> Das was Minolta zur Zeit bietet ist nicht zufriedenstellend. Es >> gibt kein sinnvolles Standardzoom Objektiv. Ich habe wirklich >> keine Lust mit Objektiven, die erst bei knapp 40 mm oder >> darüber(KB) beginnen zu arbeiten. Das ist vö¶llig praxisfern. Das >> Set Objektiv (28-100) kann doch eigentlich nur ein schlechter >> Scherz sein. Umgerechnet ergibt das eine Brennweite von ca. 42 – >> 150, dazu ist es noch das billigste Objektiv im gesamten Minolta >> Programm. > Und leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass Minolta hier nur > sehr langsam vorgeht. Ich denke an das Dynax-System, das anfänglich > nur mit einem 36er Systemblitz aufwarten konnte. Es dauerte ewig, > bis sie eine 50er zusatande brachten. Da war ich schon sauer. Glücklicherweise bin ich wahrscheinlich zu jung, so dass ich das nicht mitmachen mußte 🙂 >> Ich habe selber viel im Minolta Forum mitgelesen, und da wurde >> mir viel zu oft diskutiert welche alten” Optiken denn nun an —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.02.2005 Uhrzeit: 25:53:13 Martin Reiner Oliver K. schrieb: > Danke erstmal an alle Antwortenden. > Zu den Objekiven : > Fuer die Olympus wuerden mir zwei reichen – > das im Kit enthaltene 14-5? 2,8-3,5 > und das 50-200 2,8-3,5 > Bei der Minolta : > Ein Weitwinkel (So 17-30 – vielleicht sigma ?) > Ein 28-75 2,8 D von Minolta > Ein 100-300 APO von Minolta (Ich glaube Lichtstaerke 3,5 – 5,5) Also die von Olympus sind sehr gut (das 50-200 kenn ich nur vom Ausprobieren), das 28-75/2,8 von Minolta ist wohl dasselbe wie das von Tamron nur mit dem Minolta Namen drauf, oder? Hatte ich vorher an der 10D. Die Zuikos begeistern _mich_ bedeutend mehr, aber da spielen persö¶nlcihe Vorlieben natürlich auch eine große Rolle. Die Olympus Objektive sind wirklich verdammt gut. > Dann wuerde ich fuer beides etwa gleich viel zahlen. > Das Oly-System waere lichtstaerker, haette aber kein Antishake > und wuerde mehr rauschen. Das rauschen der E-1 lässt sich durch das Fotografieren in RAW und entwicklen” mit ACR ab 2.3 ganz erheblich reduzieren. Ich —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.02.2005 Uhrzeit: 2:06:17 Herbert Pesendorfer Hallo Alex! >> Und leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass Minolta hier nur >> sehr langsam vorgeht. Ich denke an das Dynax-System, das anfänglich >> nur mit einem 36er Systemblitz aufwarten konnte. Es dauerte ewig, >> bis sie eine 50er zusatande brachten. Da war ich schon sauer. > Glücklicherweise bin ich wahrscheinlich zu jung, so dass ich das > nicht mitmachen mußte 🙂 Naja – so alt bin ich nun auch wieder nicht – oder … laß mich mal kurz nachrechnen 😉 > Schau Dir vor allem mal die Diskussionen im Minolta Forum an. Da Adresse? > scheinen selbst die sündhaft teuren G-Objektive nicht optimal. > Minolta hält sich auch super bedeckt. Weder im Internet, noch im > D7D Prospekt sind wirklich gute Informationen zu den Objektiven > zu finden. Wie kann es sein, dass man alles problemlos > weiterverwenden kann, wenn gleichzeitig Objektive nach und nach > digital optimiert werden. Also entweder geht es, dann muss aber > auch keine Korrektur her! Das war mein aus dem Bauch” k.o. Argument für Minolta. Ich mag —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.02.2005 Uhrzeit: 10:09:55 Alex Märkle Herbert Pesendorfer schrieb: >>> Schau Dir vor allem mal die Diskussionen im Minolta Forum an. Da > Adresse? www.minolta-forum.de Gruß, Alex Märkle — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.02.2005 Uhrzeit: 10:25:07 johann Hallo olli, außer Herbert und mir ist bis jetzt niemand auf deine Frage eingegangen: Noch etwas : Irgendwie erscheinen mir die D7 —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.02.2005 Uhrzeit: 10:46:14 Guido Mq Na zwischen knackig und uebertrieben-wie in Nikon P&S Kameras der 850/900/990 Serie liegen ja noch Welten- je kanckiger, desto weniger dynamische Weite- und desdo schlechter kann man das im Postprocessing nacharbeiten. Hier oder in einem benachbarten Thread habe ich mal wieder die Lobpreisung auf Oly-Farben gesehen- von einem AGfachrome-Dia-Schiesser. Ich bin auch ein solcher- meistens DIAs, und so lange man Agfa-Chrome machen konnte, mochte ich die Farben am liebsten- danach bin ich auf Fuji-Chrome umgestiegen- nicht ganz so gut, aber man konnte sich dran gewoehnen. Velvia etc hab ich kaum noch mitgemacht- es gab auch noch Kodachrome- und da gefielen mir die Farben nicht- und Ektachrome war ja noch viel schlimmer(war ja auch ein anderer Prozess- scharf, aber ich mochte die Farben nicht). Negativ hab ich so gut wie nie geschossen, weil ich es mir nicht leisten konnte- ich denke aber doch dass ich einen Unterschied zwischen Fuji und Kodak-Gold geshen habe- weil meine Eltern abwechselnd damit geschossen haben, und ich Kodak immer kuenstlich fand, und Fuji war einigermassen normal bis neutral. Das mag Praegung sein- entweder man mag die Oly-Farben oder eben nicht- ich mag sie- von der E-10 zur E-20 und nun E-1- zwischendrin hab ich mir noch ne C-720 gegoennt- EVF macht mich seekrank, und auch sonst hab ich sie nur selten genutzt, aber sie hat die Oly-Farben! Groesser als die Sensorunterschiede scheinen mir demnach die Farbinterpretationen- und alle 2/3 8MP Kameras scheinen ja den —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.02.2005 Uhrzeit: 11:14:00 Guenter Hamich Hallo Oliver, es ist ja zu Deiner Frage schon sehr viel geantwortet worden und eigentlich das Wichtigste schon gesagt. Ich kenne die Minolta auch und empfinde ihr Bedienkonzept als interessant, ihr Display als überzeugend und ihren AS einer Überlegung wert (auch wenn er bei Serien mittendrin immer wieder mal bei meinen Tests” unnachvollziehbar ausstieg und massive —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.02.2005 Uhrzeit: 11:25:38 johann na also geht doch…ein mann mit viel erfahrung. Wenn jetzt noch Meinungen zu Gragationseinstellung in der E 300 kundgetan würden, dann wäre das dem Wetter entsprechend einfach schö¶ö¶ö¶n! Merci Johann — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.02.2005 Uhrzeit: 11:29:05 johann Gradation meinte ich natürlich Johann — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.02.2005 Uhrzeit: 12:34:48 Herbert Pesendorfer Hallo Guenter! > Letztendlich aber: beide machen gute Bilder. Nimm sie beide in > die Hand, spiele” damit und entscheide Dich dann unter —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.02.2005 Uhrzeit: 17:07:01 Ulrich Hochlechner Nein, ich war noch nie in Augsburg (meines Wissens). Ich habe aber wohl unbekannte Verwandte in der Gegend. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.02.2005 Uhrzeit: 17:13:34 Ulrich Hochlechner zum 100-300 APO muss man sagen, dass es scho auf Film nicht gerade der Hit ist, kein Vergleich it dem Olympus 50-200er Zuiko — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.02.2005 Uhrzeit: 18:09:47 johann dann wohnst du auch nicht in dr Nähe von Rosenheim… Nix für Ungut, hätte ja sein kö¶nnen…. Gute Zeit Johann — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.02.2005 Uhrzeit: 20:11:56 Kai Burmeister Also ich finde die Anwort ist relativ klar, wenn man sich die Objektivpalette anguckt. Mit der E-1 hat man das 14-54 2,8-3,5 (28-108 kleinbildäquivalent). Offenblendentauglich, scharf bis in die Ecken, kaum Vignettierung. Etwas auch nur annähernd vergleichbares gibt es bei Minolta schlicht nicht. Stattdessen hat man ein Bündel für 35mm produzierte Optiken, die schwerer sind und unsinnige Brennweitenbereiche haben. Für digital gerechnete Objektive gibt es gar nicht, die entsprechenden Sigma-Optiken kann man da vergessen, da mit denen der Antishake nicht funktionieren wird. Das allein war für mich damals schon der Grund, Olympus gegenüber Canon vorzuziehen. Die vielen zusätzlichen Vorteile der E-1 bekräftigen die Entscheidung nur… — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.02.2005 Uhrzeit: 20:22:58 Manfred Paul Kai Burmeister schrieb: […] > Für digital gerechnete Objektive gibt es gar nicht, die > entsprechenden Sigma-Optiken kann man da vergessen, da mit denen > der Antishake nicht funktionieren wird. Warum eigentlich nicht. Die AS Funktion steckt doch im Body und sollte daher unabhängig von den Objektiven funktionieren. Gruss Manfred —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.02.2005 Uhrzeit: 23:04:43 Heinz Schumacher Manfred Paul schrieb: >> Für digital gerechnete Objektive gibt es gar nicht, die >> entsprechenden Sigma-Optiken kann man da vergessen, da mit denen >> der Antishake nicht funktionieren wird. > Warum eigentlich nicht. Die AS Funktion steckt doch im Body und > sollte daher unabhängig von den Objektiven funktionieren. Damit der AS funktionieren kann, benö¶tigt Die Kamera die genaue Brennweite auf die das Objektiv (Zoom) eingestellt ist. Wenn das Objektiv der Kamera diese Info liefert wird der AS auch funktionieren. lg heinz —————————————————————————————————————————————— Datum: 27.02.2005 Uhrzeit: 8:37:51 Kai Burmeister Weil die für digital gerechneten Sigma-Optiken nur den APS-C-Bildkreis abdecken. Bei der Minolta bewegt sich zur Stabilisierung aber der Chip, daher wird ein grö¶ßerer Bildkreis benö¶tigt. — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 27.02.2005 Uhrzeit: 8:48:42 Kai Burmeister Hm, woher weißt du, dass das ganze gleich viel kostet, wenn du noch nicht weißt welches Weitwinkel-Objektiv du nehmen willst? Neben der Lichtstärke darf man den Vorteil nicht unterschätzen, die kleinbildäquivalente Brennweite von 28-108 (14-54) in einem Objektiv statt in zwei zu haben. Ich nutze diesen Brennweitenbereich beim Fotografieren regelmäßig komplett aus. Ein kleinbildäquivalentes 27-45 (17-30) würde mir da auf keinen Fall reichen. Müsste permanent Objektive tauschen, und was das ohne Staubfilter heißt dürfte ja klar sein… also mir persö¶nlich würde das fotografieren da weniger Spaß machen. Zur Lichtstärke kommt übrigens noch hinzu, dass man auch bei 2.8 schon scharfe Bilder bekommt, das ist bei vielen alten 35mm-Optiken nicht der Fall. Bei hohen ISOs rauscht die E-1 tatsächlich mehr, da muss man überlegen ob man die häufig verwenden will (wenn man z.B. oft Sport oder Konzerte fotografiert). Dann würde ich aber auch keine Minolta nehmen, denn durch die interne nicht abzuschaltende Rauschunterdrückung produziert die bei hohen ISOs ziemlich unscharfe Bilder… — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 27.02.2005 Uhrzeit: 10:36:24 Manfred Paul Kai Burmeister schrieb: > Weil die für digital gerechneten Sigma-Optiken nur den > APS-C-Bildkreis abdecken. > Bei der Minolta bewegt sich zur Stabilisierung aber der Chip, > daher wird ein grö¶ßerer Bildkreis benö¶tigt. die Erklärung leuchtet ein – Danke Gruss Manfred —————————————————————————————————————————————— Datum: 27.02.2005 Uhrzeit: 12:44:17 Herbert Pesendorfer Halo Manfred! > […] >> Für digital gerechnete Objektive gibt es gar nicht, die >> entsprechenden Sigma-Optiken kann man da vergessen, da mit denen >> der Antishake nicht funktionieren wird. > Warum eigentlich nicht. Die AS Funktion steckt doch im Body und > sollte daher unabhängig von den Objektiven funktionieren. Also ich habe die technischen Daten auch so verstanden, dass das Antishake als Aufhängung des Bildsensors realisiert ist und mit den Optiken nichts zu tun hat. Liebe Grüße Herbert Pesendorfer http://www.pesendorfer.com —————————————————————————————————————————————— Datum: 27.02.2005 Uhrzeit: 13:35:35 Hans Wein Kai Burmeister schrieb: > Weil die für digital gerechneten Sigma-Optiken nur den > APS-C-Bildkreis abdecken. > Bei der Minolta bewegt sich zur Stabilisierung aber der Chip, > daher wird ein grö¶ßerer Bildkreis benö¶tigt. Ich glaube kaum, dass die Auslenkung des Chips so groß ist, dass man das beim Bildkreis merkt – ich schätze sie auf hö¶chstens 0,2 mm. MfG Hans —————————————————————————————————————————————— Datum: 27.02.2005 Uhrzeit: 13:44:54 Martin Reiner Hans Wein schrieb: > Ich glaube kaum, dass die Auslenkung des Chips so groß ist, dass > man das beim Bildkreis merkt – ich schätze sie auf hö¶chstens 0,2 > mm. Minolta selbst sagt bis zu 10mm” ! —————————————————————————————————————————————— Datum: 27.02.2005 Uhrzeit: 14:02:14 Guenter Hamich Hallo Hans, ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass die Auslenkung wesentlich (!) grö¶sser ist (ich suche noch nach der entspr. Quelle) und gebe sie dann bekannt. Viele Gruesse Guenter — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 27.02.2005 Uhrzeit: 14:05:29 Guenter Hamich Martin hat es gerade beantwortet -da kann ich mir die weitere Suche ersparen- 10mm sind es. Dieser Zentimeter spukte mir auch im Kopf herum. Und richtig: Minolta selbst sagt es. Danke an Martin! Viele Gruesse Guenter — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 27.02.2005 Uhrzeit: 16:20:38 Hans Wein Guenter Hamich schrieb: > Martin hat es gerade beantwortet -da kann ich mir die weitere > Suche ersparen- 10mm sind es. Dieser Zentimeter spukte mir auch > im Kopf herum. Und richtig: Minolta selbst sagt es. > Danke an Martin! IIRC kam dieser hohe Wert durch ein Interview mit einem japanischen Minoltaentwickler zu Stande. Er nannte aber aber weder eine konkrete Zahl noch hatte er eine Dynax 7D dabei, sondern nur eine zerlegte A1 oder A2. Das Thema wurde seinerzeit auch in dard diskutiert, und der Verdacht, dass es sich schlicht um einen Übersetzungsfehler handelte, konnte nicht ausgeräumt werden. Das Antriebsprinzip ist meines Wissens auch nicht genau bekannt – es kann motorisch, elektromagnatisch oder piezoelektrisch sein. Auf jeden Fall wären 10 mm eine Menge Holz und würden auf eine Brennweite von 50 mm bezogen immerhin einen Winkel von ca. 11° bedeuten. Wenn du dann noch die notwendige Stellgeschwindigkeit einrechnest, hättest du wahrscheinlich keine Kamera, sondern einen Vibrator 😉 MfG Hans —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.03.2005 Uhrzeit: 15:14:30 Frank Hintermaier Hallo Martin! 🙂 Martin Reiner” schrieb: —————————————————————————————————————————————— Datum: 23.03.2005 Uhrzeit: 8:55:36 Christian Jorda Hans Wein schrieb: > Frank Hintermaier schrieb: >> Minolta schreibt dazu, daß sogar das Mitziehen funktionieren >> würde!! >> Das war ja bisher bei Bildstabis nicht mö¶glich. Also Stabi für >> Sport!? > Momentan ist mir auch nicht klar, wie so etwas funktionieren und > wozu es gut sein soll. Das Mitziehen ist ja eine Bewegung der > Kamera (in der Praxis eine Drehbewegung) mit einigermaßen > gleichbleibender Geschwindigkeit, und wenn die Bildstabilisation, > wie man oft liest, durch Beschleunigungsmessung gesteuert wird, > wird diese in so einem Fall a=0 messen. Einzige sinnvolle > Mö¶glichkeit: Die IS erkennt die unvermeidlichen Unregelmäßigkeiten > in der Bewegung (die wiederum Beschleunigungen sind) und steuert > dagegen. Was sie IHMO nicht erkennen kann ist, ob die Bewegung des > Fotografen mit der Bewegung des Objekts synchron verläuft. > MfG > Hans Hallo Hans, soo schwer wird das nicht sein. Es müssten im Prinzip nur die Stellmotoren für die horizontalen Bewegungen deaktiviert werden. Gruß Christian — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 27.02.2005 Uhrzeit: 12:38:49 Herbert Pesendorfer Hallo Kai, hallo Oliver! > Neben der Lichtstärke darf man den Vorteil nicht unterschätzen, > die kleinbildäquivalente Brennweite von 28-108 (14-54) in einem > Objektiv statt in zwei zu haben. Ich nutze diesen > Brennweitenbereich beim Fotografieren regelmäßig komplett aus. Mir geht es auch so. > […]Bei hohen ISOs rauscht die E-1 tatsächlich mehr, da muss man > überlegen ob man die häufig verwenden will (wenn man z.B. oft > Sport oder Konzerte fotografiert). Schaut euch bitte einfach mal folgende Bilder an und bewertet das Rauschen in der PRAXIS (Schau auch auf die ISO): http://oly-e.de/alben/show.php4?album=e1&info=e1_4206258d00&l=de http://oly-e.de/alben/show.php4?album=e1&info=e1_41d7355071&l=de http://oly-e.de/alben/show.php4?album=e1&info=e1_4206273a38&l=de http://oly-e.de/alben/show.php4?album=e1&info=e1_4060520b62&l=de http://bethke.oly-e.de/Nacht/_2260260_fc.jpg Und besonders den Unterschied zwischen dem unbehandelten http://georg.rs-dahlhoff.de/zooffm/index.html und dem mit Software entrauschten http://oly-e.de/alben/showpic.php4?album=freestyle&type=large&photo=_41ed47d777&l=de > Dann würde ich aber auch keine Minolta nehmen, denn durch die > interne nicht abzuschaltende Rauschunterdrückung produziert die > bei hohen ISOs ziemlich unscharfe Bilder… Und das gefällt mir an der E-1, dass ich entscheide, was ich ein bzw ausschalte. Ich habe einfach mehr Mö¶glichkeiten. Liebe Grüße Herbert Pesendorfer http://www.pesendorfer.com ——————————————————————————————————————————————

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Ich bin hier der Chef.

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