sinnvolle Ordnerstrukturen fuer Bilddateien

Datum: 10.03.2008 Uhrzeit: 21:08:45 Hans-Dieter Müller Hallo, es hat mich mal wieder ein leidiges Thema gepackt, nämlich wie sind Ordnerstrukturen am sinnvollsten für Megamengen von Bildern gestrickt. Mir ist schon klar, dass man das nicht so allgemeingültig für jeden Anwender bestimmen kann, aber habt Ihr evtl. doch Tipps mit welchen Grundstrukturen der ein oder andere bisher gut gefahren ist. Ich komme deshalb darauf, weil ich mir in meinen neuen Rechner, welcher z. Zt. noch parallel mit dem alten werkelt, mehrere Festplatten eingebaut habe, um auch einmal von Grund auf neue Strukturen (zum finden, bzw. gerade deshalb) für meine tausenden von Bilddateien zu schaffen. Bisher ging es meistens so nach dem Motto das Genie beherrscht das Chaos” was auch in 95% der Fälle geklappt hat aber die restlichen 5% ärgern mich schon sehr! Aber es ist ja alles über Jahre hinweg so gewachsen Festplatte um Festplatte viele 50. — 60. — 70. — 80.–Geburtstage Jubiläen mit den entsprechenden benannten Dateien usw. Geht es Euch ebenfalls so oder habt Ihr inzwischen die Ordnerstruktur schlechthin dafür gefunden. Macht mir bitte Vorschläge. Gruß hdm 13– das geht ja schon mal gut los! posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 10.03.2008 Uhrzeit: 22:15:37 Ulf Schneider Hans-Dieter Müller schrieb: > …(snip) > Geht es Euch ebenfalls so, oder habt Ihr inzwischen die > Ordnerstruktur schlechthin dafür gefunden. Macht mir bitte > Vorschläge. Hallo Hans-Dieter, nur so nebenbei, deinem 11-22 gehts gut 🙂 also ich weiss nicht ob ich repräsentativ bin, denn ich fotgrafiere erst so etwa seit 8 Jahren digital, aber ich habe mir eigentlich damals im Jahre 2000 schon so Gedanken gemacht wie man denn die zu erwartende Bilderfülle sortieren kö¶nnte. Mein System hält bis heute und ich werds auch so beibehalten. Es gibt nen Ordner pro Hauptkamera der heisst auch so wie die Kamera. Darin gibts nen Ordner pro Jahr und heisst auch so wie das Jahr und darin wiederum gibts nen Ordner pro Monat zusammen mit dem jeweiligen Ereignis. Also das sieht dann zum Beispiel so aus: E100RS -2001 –05_Pfingstfest soundso –08_Urlaub_hierundda –usw -2003 –04_Geburtstag_Name –04_Kunscht –07_Hochzeit_soundso –usw E500 -2008 –02_Koeln_Karneval –usw Ich hoffe das war verständlich. Ich komme bisher gut klar damit, muss aber dazu sagen, daß das bisher stärkste Jahr auch nur 33 Unterordner hat. Vorteil ist, daß das ganze zumindest chronologisch geordnet ist. Also Januar ist immer oben und Dezember immer unten Allerdings hab ich im Moment auch nur noch die E500 im Gebrauch, weils die E100 nicht mehr richtig tut und dazu noch ne kleine Sony für Videoschnipsel, die ich mittlerweile auch einfach in den Oly-Ordner mit reintu. Soviel ist es ja nicht. U.L.F. —————————————————————————————————————————————— Datum: 10.03.2008 Uhrzeit: 23:26:26 Hermann Brunner Hans-Dieter Müller schrieb: > Hallo, > > es hat mich mal wieder ein leidiges Thema gepackt, nämlich wie > sind Ordnerstrukturen am sinnvollsten für Megamengen von Bildern > gestrickt. Mir ist schon klar, dass man das nicht so > allgemeingültig für jeden Anwender bestimmen kann, aber habt Ihr > evtl. doch Tipps mit welchen Grundstrukturen der ein oder andere > bisher gut gefahren ist. Hallo HDM, bei mir ist das streng getrennt nach a) Shootings” diese werden einfach nach Datum archiviert mit einem halbwegs aussagefähigen Ordnernamen. (Beispiel: Photo-Shop/20040407_Berlin_Blaues_Band) Es sind alle jene Anlässe wo ich explizit zum Fotografieren hingegangen bin / engagiert wurde. b) “Themen” ….man macht ja z.B. immer wieder mal ein Portrait von derselben Person in der Familie… Da finde ich dass die Bilder irgendwie “beinander” bleiben sollten auch wenn sie zeitlich in total unterschiedlichen Zeiträumen entstanden sind. Unter “Themen” gibt es bei mir einen Baum wie z.B.: Themen/Familie/Kinder/Ina/Portraits oder: Themen/Architektur/Holzhäuser/Schwarzwald Ich habe mir auch schon den Kopf zermartet wie man das alles noch etwas besser vereinheitlichen kö¶nnte aber es ist mir immer wieder sinnvoll erschienen (abgeschlossene) Shootings – dazu zählen bei mir alle Tanzturniere bei denen ich Knippse zu trennen von Themen die eher “incrementeller Natur” sind – d.h. eigentlich *nie* abgeschlossen sind – ich finde einfach immer wieder mal irgendwo ein architektonisches Detail das unbedingt verewigt werden muss… wo dann aber die zeitliche Komponente praktisch keine Rolle spielt. Just My2Cents Hermann PS: Schö¶ne Grüße an Waltraud und: wir packen schon wieder unsere Sieben Sachen am 21.3. gehts wieder nach Berlin…” —————————————————————————————————————————————— Datum: 10.03.2008 Uhrzeit: 24:57:39 Dieter Bethke Hallo Hans-Dieter Müller, am Mon, 10 Mar 2008 20:08:45 +0100 schriebst Du: > Geht es Euch ebenfalls so, oder habt Ihr inzwischen die > Ordnerstruktur schlechthin dafür gefunden. Macht mir bitte > Vorschläge. Ich sortiere alle Bilddaten mit fortlaufender Nummer versehen in Ordner nach dem Datumsschema Jahr->Monat->Tag, also z.B. für heute: /Dieters Bilder/2008/03/10/20080310_00001.orf /Dieters Bilder/2008/03/10/20080310_00002.orf /Dieters Bilder/2008/03/10/20080310_00003.orf …. Dies dient lediglich dazu, das die Bilder wirklich eindeutig benamt sind, es also keinen Namen doppelt gibt und die Ordner sich einigermassen gleichmässig füllen. Aussdem kann man so sehr einfach Jahresarchivmedien” für die externe Lagerung erezeugen. Die Angabe mit welcher Kamera das Bild gemacht wurde sowie viele weitere stehen ja in den EXIF die ich also nicht in der Ordnerstruktur abbilden muss. Wenn die Bilder in dieser Form auf den Rechner übertragen sind lasse ich sie von einer Bilddatenbank katalogisieren und Verschlagworte sofort nach Event/Person/Motiv und mache elektronische Notizen zu den einzelnen Bildern oder Ordnern. Das Suchen und Finden überlasse ich ab diesem Schritt dann der Datenbank anhand der Stichwö¶rter oder browse einfach in der Übersicht der erzeugten Vorschaubildchen. Im Prinzip ist die Ordnung auf der Festplatte also egal es kö¶nnten auch alle Bilder in einem einzigen Ordner liegen oder vö¶llig verstreut sein. Die Datenbank weiss schon wo die Dateien sind. Allzeit gutes Licht und volle Akkus Dieter Bethke http://fotofreaks.de | http://hdrfoto.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.03.2008 Uhrzeit: 11:44:46 Martin Boening Hi there, On 2008-03-10, Dieter Bethke wrote: […] >> 2007-04-14 > > Diese Formatierung des Datums nennt man meines Wissens aber > japanisch”. nein diese Formatierung nennt man ISO 8601 standardkonforme internationale Datumsangabe: http://en.wikipedia.org/wiki/ISO_8601 Die Bindestriche darf man weglassen BTW. Mit Bindestrichen heisst das ganze dann “erweitertes Format” (extended format) ohne heisst es Grundformat (basic format) Best Regards Martin Martin Boening mboen@t-online.de Linux Registered User #258205″ —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.03.2008 Uhrzeit: 12:24:53 Jö¶rg M. Hallo zusammen, erst einmal muss ich mich als Mac-User outen und mein Workflow sieht so aus: Raw-Konvertierung, Archivierung und Bildbearbeitung mit Aperture 2.xx Habe mich bewusst von meiner alten Ordnerstruktur (so wie sie von einigen anderen hier beschrieben wurde, gegliert nach Aufnahmeformat / Jahr / Monat / Woche / Projekt) getrennt. Mit Aperture importiere ich die Bilddaten von der Karte und lasse dabei im automatischen Prozess gleich diverse, festgelegte IPTC Einträge und Schalgworte mit einlesen. Für die Ablage gibt es dann mannigfaltige Mö¶glichkeiten. Entweder in Ordner, Projekte, intelligente Alben und, und, und. Es würde den Rahmen sprengen alle Mö¶glichkeiten hier im Detail zu erklären. Das Highlight für mich ist aber die Bildsuche über Spotlight (eine im Mac integriete Suchfunktion in der unendliche Suchvorgaben getätigt werden kö¶nnen, wie zum Beispiel: Brennweite des verwendeten Objektivs, mit oder ohne Blitz, Schlagwö¶rter, Wertung, Aufnahmevormat, Jahr, Monat Tag, Projektname ect.) Diese Suche filtert mir dann in Sekundenbruchteilen (schon bei der Eingabe beginnend) meine Bilder raus, ohne das eigentliche Bildbearbeitungs- Verwaltungsprogramm zu ö¶ffnen. Beispiel: Suchvorgabe: Anna (meine Tochter),Raw,E-1,50mm,2008 Ergebnis 1 Sek. später: 54 Bilder im Raw-Format, aufgenommen mit der E-1 bei 50mm Brennweite im Jahr 2008 Natürlich würde sich die Suche noch weiter verfeinern lassen indem ich weitere Schlagwö¶rter oder aber auch Wertungen eingeben würde. Ihr kö¶nnt Euch vorstellen wieviel Spaß es bereitet in einem Bildbestand von ca 12.000 Aufnahmen innerhalb von Sekunden die gesuchten Aufnahmen zu finden. Versucht dies mal mit einer (noch so gut gewählten) konventionellen Ordnerstruktur/Ablage oder die Suchfunktion eines PC`s. Auch die Datensicherung auf eine zweite Festplatte überlasse ich Aperture. Sicherlich gibt es aber auch im Windowsbereich Bildbearbeitungs- verwaltungsprogramme die dies vielleicht auch kö¶nnen (Lightroom, ACDSee, Photo Impact, Cumulus), doch nicht so einfach 😉 Nein, bitte keine Grundsatzdiskussion PC/Mac, wollte einfach nur die Vorteile einer Datenbank darstellen. Gruß Jö¶rg — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.03.2008 Uhrzeit: 13:48:43 Peter Schö¶ler Hallo Hans-Dieter, meins sieht so aus: Kategorie Jahr Monat Tag – Thema/Event Wegen der Ordneransicht im Lightroom habe ich das so aufgebaut: Städte und Sehenswürdigkeiten -> 2008 > -> 03 – März || -> 21 – Architektur der Kieler Sparkassenhalle * ||| -> DNG ||| -> PSD ||| || -> 23 – Am Hindenburgrufern in Kiel ||| -> DNG | > -> 04 – April |-> 14 – Bummel in Hamburg *) Die Aufnahmen wurden am 21. März 2008 gemacht. Darunter die Rohdateien (DNG) und die Photoshopdateien (PSD). Bei Bedarf kann ich einen weiteren Unterordner erstellen, z.B. JPG-Bilder (JPG) Bei dieser Struktur habe ich für mich eine schö¶ne und klare Übersicht in der Ordneransicht im Lightroom. Die Dateinamen der Bilder lasse ich so, wie sie aus der Kamera kommen. Auch bei DNGs und PSDs. Die ORFs werden gleich beim Importieren nach DNG umgewandelt. Gruß Peter —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.03.2008 Uhrzeit: 15:53:55 Dieter Bethke Hallo Martin Boening, am Tue, 11 Mar 2008 10:44:46 +0100 schriebst Du: > nein, diese Formatierung nennt man ISO 8601 standardkonforme, > internationale Datumsangabe: > http://en.wikipedia.org/wiki/ISO_8601 > > Die Bindestriche darf man weglassen, BTW. Mit Bindestrichen heisst > das ganze dann erweitertes Format” (extended format) ohne heisst > es Grundformat (basic format) Sehr gut danke. Wieder was dazugelernt. 🙂 Allzeit gutes Licht und volle Akkus Dieter Bethke http://fotofreaks.de | http://hdrfoto.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.03.2008 Uhrzeit: 16:03:52 Dieter Bethke Hallo Jö¶rg M., am Tue, 11 Mar 2008 11:24:53 +0100 schriebst Du: > Hallo zusammen, > erst einmal muss ich mich als Mac-User outen und mein Workflow > sieht so aus: > Raw-Konvertierung, Archivierung und Bildbearbeitung mit Aperture > 2.xx Wie sind denn Deine persö¶nlichen Erfahrungen bezüglich der Unterstützung des Raw-Formats der E-3 in Aperture? Geht das schon, oder weiss man ob ein entspr. Update kurz bevor steht? Reizen würd mich Aperture schon, obwohl ich nun einigermassen fit in Lightroom bin. Allerdings ist die Datenbank” von LR nicht so “der Bringer” um es hö¶flich zu sagen. 😉 Allzeit gutes Licht und volle Akkus Dieter Bethke http://fotofreaks.de | http://hdrfoto.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.03.2008 Uhrzeit: 17:15:21 Frank Hallo Hans-Dieter! 🙂 Ich handhabe es ähnlich wie Dieter. Allerdings nicht auf so professionellem Niveau, sondern eher auf Consumer-Ebene”. Ich archiviere die Bilder über Photoshop Elements in Ordnern. Die Grundstruktur ist auch bei mir das Datum wo bei ich einen großen Ordner für jedes Jahr anlege. In diesem enstehen dann bei Bedarf noch weitere Ordner wie “Miniusertrefen am xyz” “Zoobesuch am xyz” etc. Ansonsten landen dort einfach die Bilder die ich nicht weiter katalogisieren will. Einmal in PSE importiert liegen die Bilder ja in einer Datenbank. Bei Bedarf kann ich sie jeder Zeit verschlagworten oder bestimmten Sammlungen zuschlagen. Gekoppelt mit der Mö¶glichkeit bearbeitete Bilder (incl. des Originals) in Stapeln zu archivieren (dies auch mit externen EBVs) ist dies für mich die Mö¶glichkeit das “Chaos” zu beherschen. :-)) PSE zeigt mir also die Bilder in der Grundstruktur nach Datum sortiert an. Per Auswählen der Tags und Sammlungen schränke ich die Auswahl dann weiter ein. Das implementierte Dateiverwaltungssystem erlaubt es mir die Dateien und Ordner ähnlich wie beim Windowsexplorer per “drag und drop” zu verschieben ohne dass dabei die Datenbankstruktur verloren geht. Zudem kann ich vom Notebook Bilder importieren welche dort bereits in PSE verschlagwortet bzw. mit Tags versehen worden sind. Diese werden mitimportiert. PSE ist gerade angesichts des Preises und seiner Nähe zu PS ein tolles Teil. LG Frank” —————————————————————————————————————————————— Datum: 11.03.2008 Uhrzeit: 24:44:12 Dieter Bethke Hallo Jö¶rg, am Tue, 11 Mar 2008 15:25:37 +0100 schriebst Du: > kannst du mehr dazu sagen? Ich habe mich nun mühevoll in LR > eingearbeitet und würde mich schon sehr ärgern, wenn ich irgendwann > meken würde, dass ich auf’s falsche Softwre-Pferd gesetzt habe. Auf’s falsche Pferd würde ich nicht sagen, denn im Vordergrund steht ja wohl der Arbeitsfluss beim Bearbeiten und Präsentieren von Raw-Daten und da ist LR vorbildlich. Die schwächste Stelle von LR ist allerdings sein Datei- und Datenbanksystem” in meinen Augen. Wenn schon der Hersteller Hinweise gibt dass man mö¶glichst nicht mehr als 10.000 Bilder in einer Datenbank eigentlich sollte man besser sagen in einem Katalog halten sollte dann dürfte klar sein dass an diesem Ende der Software noch nicht das “gelbe vom Ei” gefunden ist. Wie schon berichtet wurde ist Adobe das wohl auch bewusst und nachdem man nun die eigentlichen Kernaufgaben der Software weit genug entwickelt hat kann man sich im Entwicklerteam jetzt an die Einbindung einer echten Datenbankengine machen. Ich würd mir ja wünschen das dabei eine echte Client/Server Lö¶sung rauskommt. Also das man die Datenbank (den Server) auf einem zentralen Rechner laufen hat und dort die Verwaltung der Bilddaten geschieht es also absolut egal ist wo die Bilddateien nun wirklich liegen. Das LR wie wir es bis jetzt kennen wäre dann der Client der auf einem oder mehreren Rechnern installiert sein kö¶nnte aber über das Netzwerk immer auf die gleichen Daten zugeift und diese editiert/präsentiert. > Prinzipiell frage ich mich sowieso ob man eine DB (wie die von LR) > später mal in ein anderes Programm wie z.B. Aperture) einbinden > bzw. importieren kann. Es wäre ein kluger Schachzug von Apple den bisherigen LR-Usern den Umstieg auf Aperture dadurch schmackhaft und einfach zu machen indem sie ein solches Konvertierungsprogramm/Importschnittstelle anbieten würden. Allzeit gutes Licht und volle Akkus Dieter Bethke http://fotofreaks.de | http://hdrfoto.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.03.2008 Uhrzeit: 21:01:16 JFJ (ehem. Jö¶rg Fi-Ja) Hallo Dieter, > Auf’s falsche Pferd würde ich nicht sagen, denn im Vordergrund > steht ja wohl der Arbeitsfluss beim Bearbeiten und Präsentieren von > Raw-Daten und da ist LR vorbildlich. Na ja, für mich ist die Bearbeitung und das Präsentieren (die Web-Funktion finde ich sehr praktisch und einfach) auch sehr wichtig, mindestens genau so wichtig ist für mich aber auch das Verschlagworten. So habe ich z.B. gut 50 KollegInnen, die auf unterschiedlichen Fotos sind, ich habe ca. 20 SchülerInnen, die ich taggen will usw. Da ist es schon sehr praktisch, wenn ich auf Anhieb alle Fotos mit der Person X angezeigt bekomme. > Wenn schon der Hersteller Hinweise gibt, dass man mö¶glichst nicht > mehr als 10.000 Bilder in einer Datenbank, eigentlich sollte man > besser sagen in einem Katalog, halten sollte, dann dürfte klar > sein, dass an diesem Ende der Software noch nicht das gelbe vom > Ei” gefunden ist. Aus diesem Grund habe ich 2 Datenbanken/Kataloge angelegt bis die bei 10.000 angekommen sind hat Adobe hoffentlich seine DB optimiert. > … würd mir ja wünschen das dabei eine echte Client/Server Lö¶sung > rauskommt. Das würde ich auch sehr begrüßen! > Es wäre ein kluger Schachzug von Apple den bisherigen LR-Usern den > Umstieg auf Aperture dadurch schmackhaft und einfach zu machen > indem sie ein solches Konvertierungsprogramm/Importschnittstelle > anbieten würden. Man kann es also nicht schade eigentlich. Wenn ich in 5 Jahren auf eine andere DB umsteigen will da diese mir besser gefällt sie schneller und besser ist dann muss ich von vorne anfangen? Werden die Schlagworte/Tags denn nicht mit den Bilddaten abgespeichert? In Bridge sieht man ja die gleichen Schlagworte wie in LR oder vertu ich mich da gehö¶rig? Vielen Dank und Gruß Jö¶rg http://www.jorgos.info (fundstuecke … meine sicht der dinge)” —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.03.2008 Uhrzeit: 21:12:07 JFJ (ehem. Jö¶rg Fi-Ja) Hallo Michael, danke erst mal für deine Ausführungen. > soviel ich gehö¶rt habe, will Adobe seine DAM-Engine in LR (aus > Performancegründen) auf ganz neue Beine stellen. Das wird wegen > der Kompatibilität nicht einfach. aber die Kompatibilität ist sicher Voraussetzung für eine neue Engine, oder glaubst du, die vielen LR-User, die bisher damit verschlagwortet haben fangen wieder von vorne an? > Ich benutze zur Zeit LR und unter anderem als DAM ACDsee Pro2, > das als Bilddatenbank nun wirklich komfortabel, günstig und > rasend schnell ist – eine Kombination, die man nicht so schnell > finden dürfte. Ich habe definitiv keine Lust und auch nicht die Zeit, mich mit 2 (mit PS sind’s sogar 3) unterschiedlichen Programmen zu beschäftigen. Das MUS mit einem max. zwei Programmen gehen. Aperture habe ich übrigens auch schon getestet, auf meinem MacBook läuft ständig der Prozessor und die Geschwindigkeit ist unterirdisch. Gruß nach OWL Jö¶rg — http://www.jorgos.info (fundstuecke … meine sicht der dinge) —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.03.2008 Uhrzeit: 23:19:39 Dieter Bethke Hallo JFJ (ehem. Jö¶rg Fi-Ja)” am Wed 12 Mar 2008 20:12:07 +0100 schriebst Du: > Aperture habe ich übrigens auch schon getestet auf meinem MacBook > läuft ständig der Prozessor und die Geschwindigkeit ist > unterirdisch. Dann hast Du wohl eher bei der Hardware auf das falsche Pferd gesetzt. ;-p SCNR Allzeit gutes Licht und volle Akkus Dieter Bethke http://fotofreaks.de | http://hdrfoto.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.03.2008 Uhrzeit: 24:24:15 JFJ (ehem. Jö¶rg Fi-Ja) Hi Dieter > Dann hast Du wohl eher bei der Hardware auf das falsche Pferd > gesetzt. ;-p sagen wir mal so, ich hab auf ein Pony gesetzt, das richtige/große Pferd kommt in meinen Stall, wenn ich mehr Geld locker habe und mein PC abgeschrieben ist 😉 Gruß Jö¶rg — http://www.jorgos.info (fundstuecke … meine sicht der dinge) —————————————————————————————————————————————— Datum: 12.03.2008 Uhrzeit: 24:38:17 JFJ Hallo Frank und Dieter, > Du solltest also in deinem Archivierungsprogram auf jeden Fall als > Speicherformat XMP einstellen. Mein PSE und mein Vista machen das > von Haus aus. ihr habt da was gesagt was ich gleich mal so einstellen werde. Bisher habe ich XMP nicht eingestellt, na ja, zum Glück habe ich noch nicht so viele Bilder verschlagwortet. Ich denke das nicht nur für mich neu 😉 Übrigens: Ich benutze als Hauptrechner” (noch) einen PC mit XP-Prof mein kleines MacBook’chen ist eher für unterwegs für die Schule und zum “spielen”. LR läuft allerdings auf beiden … Danke noch mal euch beiden Jö¶rg http://www.jorgos.info (fundstuecke … meine sicht der dinge)” —————————————————————————————————————————————— Datum: 13.03.2008 Uhrzeit: 12:41:00 Frank Hallo Jö¶rg! 🙂 JFJ” schrieb: > Übrigens: Ich benutze als “Hauptrechner” (noch) > einen PC mit XP-Prof Dann ist als Fallback das kostenlose Microsoft Photo Info http://www.berlin-bookmarks.de/nw/article.php?article_file=1169575186_Neues_Fotowerkzeug_kostenlos_Microsoft_Photo_Info.txt&printview=1 für dich interessant. Damit erweiterst du deinen XP-Dateiexplorer um die Mö¶glichkeit zum Tagen auch im XMP-Format. Quasi als “Reservereifen” wenn dein Standardarchivierungsprogram mal streikt. Nicht ganz so kompfortabel wie unter Vista aber immer hin. Du kannst dann auch Bilder tagen ohne sie vorher im Archivierungsprogramm importieren zu müssen. Wenn ich mir so ansehe wieviel “Müll” so in 7 Jahren in meinem PSE mitgeschleppt wird. Mit obigen Tool kann man diesen “Müll” immer noch “verwalten” ohne das eigentliche Archiv-Programm und dessen DB zu belasten. LG Frank” —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.03.2008 Uhrzeit: 12:45:17 Michael Lindner Hallo JFJ, nur zur Info: ACDsee Pro2 versteht” jetzt auch DNG und XMP. Grüße Michael Lindner (Bielefeld) posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 22.03.2008 Uhrzeit: 14:38:42 XPreSS Jö¶rg M. schrieb: > Hallo zusammen, > erst einmal muss ich mich als Mac-User outen und mein Workflow > sieht so aus: > Raw-Konvertierung, Archivierung und Bildbearbeitung mit Aperture > 2.xx > > Habe mich bewusst von meiner alten Ordnerstruktur (so wie sie von > einigen anderen hier beschrieben wurde, gegliert nach > Aufnahmeformat / Jahr / Monat / Woche / Projekt) getrennt. > > Mit Aperture importiere ich die Bilddaten von der Karte und lasse > dabei im automatischen Prozess gleich diverse, festgelegte IPTC > Einträge und Schalgworte mit einlesen. > Für die Ablage gibt es dann mannigfaltige Mö¶glichkeiten. Entweder > in Ordner, Projekte, intelligente Alben und, und, und. Es würde > den Rahmen sprengen alle Mö¶glichkeiten hier im Detail zu > erklären. > Das Highlight für mich ist aber die Bildsuche über Spotlight > (eine im Mac integriete Suchfunktion in der unendliche > Suchvorgaben getätigt werden kö¶nnen, wie zum Beispiel: Brennweite > des verwendeten Objektivs, mit oder ohne Blitz, Schlagwö¶rter, > Wertung, Aufnahmevormat, Jahr, Monat Tag, Projektname ect.) > Diese Suche filtert mir dann in Sekundenbruchteilen (schon bei > der Eingabe beginnend) meine Bilder raus, ohne das eigentliche > Bildbearbeitungs- Verwaltungsprogramm zu ö¶ffnen. > > Beispiel: > Suchvorgabe: > Anna (meine Tochter),Raw,E-1,50mm,2008 > > Ergebnis 1 Sek. später: > 54 Bilder im Raw-Format, aufgenommen mit der E-1 bei 50mm > Brennweite im Jahr 2008 > Natürlich würde sich die Suche noch weiter verfeinern lassen > indem ich weitere Schlagwö¶rter oder aber auch Wertungen eingeben > würde. > > Ihr kö¶nnt Euch vorstellen wieviel Spaß es bereitet in einem > Bildbestand von ca 12.000 Aufnahmen innerhalb von Sekunden die > gesuchten Aufnahmen zu finden. Versucht dies mal mit einer (noch > so gut gewählten) konventionellen Ordnerstruktur/Ablage oder die > Suchfunktion eines PC`s. > Auch die Datensicherung auf eine zweite Festplatte überlasse ich > Aperture. > > Sicherlich gibt es aber auch im Windowsbereich Bildbearbeitungs- > verwaltungsprogramme die dies vielleicht auch kö¶nnen (Lightroom, > ACDSee, Photo Impact, Cumulus), doch nicht so einfach 😉 > > Nein, bitte keine Grundsatzdiskussion PC/Mac, wollte einfach nur > die Vorteile einer Datenbank darstellen. > > Gruß Jö¶rg > Ziemlich genau so handhabe ich das auch. Bin auch Mac-User mit Aperture 2 und habe alle Daten auf externen HDDs. Ich lasse mir nur Thumbnails einpflegen, damit ich weiß was in welchem Ordner genau für Bilder sind. Diese belegen so gut wie keinen Platz der internen HDD des Macbooks. Heißt die Originale bleiben auf der ext. HDD und ich kann trotzdem sehen was in den Ordnern drin ist, wenn diese nicht angeschlossen ist. Einfach beim Import angeben Speicherort – aktueller Speicherort. Man muss natürlich vorher die Bilder auf der ext. HDD schon drauf haben. Logisch! *g* posted via http://oly-e.de” ——————————————————————————————————————————————

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