Qualitaet von sensor und RAW

Datum: 04.05.2006 Uhrzeit: 22:42:06 Fritz Schneider Ach ja, fast hätte ich`s vergessen! Gerade bei der RAW-Entwicklung zeigen die Oly-Sensoren ihr wirkliches Potential! — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 05.05.2006 Uhrzeit: 7:48:48 Helge Süß Hallo! Du hast korrekt beobachtet, wenn auch die Schlussfolgerung nicht ganz stimmt. Dir Daten in RAW sind mit 12 bit Tiefe aufgezeichnet. In JPEG hast du nur 8 bit zur Verfügung. Du musst also die Farben zusammenstauchen” um sie ins JPEG zu bekommen oder sie abschneiden. Wenn man RAW korrekt in 16 bit umsetzt hat man den vollen Umfang (und sieht das auch auf einem Bildschirm der das darstellen kann und das ist sehr sehr selten). Es kommt also drauf an wie man die RAW Daten interpretiert. Wenn du jedem Wert 1:1 einen 16 bit Farbwert zuordnest ist das Bild flau weil du gegenüber dem 16 bit Bild Tonwerte verschenkst. Wenn du das gleiche mit 1:1 zu einem 12 bit Bild machen würdest wäre die volle Dynamik ausgenutzt (es gibt aber z.B. nur 8 oder 16 bit TIFF). Wenn du die 12 bit auf 8 bit reduzierst kannst du zusammenstauchen oder abschneiden. Beides hat seine Vorteile und Nachteile. Ein flaues RAW heisst nur dass du entweder bei der Umsetzung eine ungünstige Abbildung gewählt hast oder dass du den Dynamikumfang RAW nicht voll genutzt hast. Um daraus Schlüse auf die Qualität eines Sensors zu machen müsstest du das gleiche Motiv (am besten eine fixe unbewegte Vorlage also was im Studio) unter identen Bedingungen mit unterschiedlichen Kameras aufnehmen. Dann kannst du die RAW Daten vergleichen und zwar am Besten auch auf Basis der Histogramme. Helge ;-)=) posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 05.05.2006 Uhrzeit: 8:35:53 Robert Schroeder Hallo, dies vielleicht noch in Ergänzung zu Helge: Wenn Du eine RAW-Datei an einem normalen Bildschirm betrachtest, dann siehst Du immer schon eine sozusagen on-the-fly entwickelte” (und auf 8 Bit Farbtiefe reduzierte) Version des Bildes denn die RAW-Daten an sich lassen sich gar nicht als Bild betrachten. In dieser “schnellentwickelten” Version sind zwangsläufig auch bereits gewisse Default-Annahmen für den Kontrast den Weißabgleich die Nachschärfung usw. eingeflossen. Wenn jetzt ein RAW im Kontrastverhalten anders aussieht als ein anderes dann kann das mehrere Gründe haben von denen der Kontrastumfang des Sensors nur ein einziger ist – und darin unterscheiden sich (mit Ausnahme der Fuji S3 deren spezielle Sensortechnik einen extrem großen Kontrastumfang bietet) die verschiedenen DSLRs und Sensoren nicht so extrem dass das bei nicht allzu präziser Betrachtung überhaupt auf Anhieb auffallen müsste. Wahrscheinlicher ist dass die Programme die jeweils zur Betrachtung benutzt werden einfach unterschiedliche Default-Einstellungen für die Kontrastabstimmung in der Anzeige von RAW-Dateien verwenden. Gruß Robert” —————————————————————————————————————————————— Datum: 05.05.2006 Uhrzeit: 9:44:36 Victor Stefancu Fritz Schneider schrieb: > Ach ja, fast hätte ich`s vergessen! Gerade bei der > RAW-Entwicklung zeigen die Oly-Sensoren ihr wirkliches > Potential! > ja, genau das meine ich auch. In gegensatz zu den RAW’s von KM, hatte ich bei de ORF’s noch n’en haufen spielraum was schatten und lichter angeht. Und das hat mich sehr pozitiv ueberrascht. Danke an euch fuer die erklaerungen Ist wirklich ein sehr nettes forum mit hilfsbereiten leuten die ich mit der zeit sehr schaetzen gelernt habe. Gruss Vic — posted via http://oly-e.de ——————————————————————————————————————————————

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