bildausschnitt und skalieren

Datum: 27.12.2005 Uhrzeit: 23:43:01 johann hallo, ich verstehe mal wieder was nicht- ich habe ein bild und wähle im festen seitenverhältniss einen ausschnitt. in meinem fall 3:4 und mache ein schwarz/weiß bild mit dem mixer daraus. soweit so gut- jetzt habe ich eine deutlich kleinere auflö¶sung wie im orginal.wenn ich jetzt hochskaliere z.b. 100%+ 10% habe ich ich zwar eine hö¶here auflö¶sung um grö¶ßer auszudrucken aber auch eine schlechtere qualität. dann gehen mit jedem bildausschnitt bei gleichzeitiger hö¶herskalierung qualitätseinbußen einher? das würde bedeuten, dass ich einen bestimmten ausschnitt in der kamera suchen muss und nicht am monitor? stimmt das so oder habe ich einen knoten im hirn? gruß johann — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.12.2005 Uhrzeit: 10:42:35 Hans Wein johann schrieb: > ich verstehe mal wieder was nicht- ich habe ein bild und wähle im > festen seitenverhältniss einen ausschnitt. in meinem fall 3:4 und > mache ein schwarz/weiß bild mit dem mixer daraus. soweit so gut- > jetzt habe ich eine deutlich kleinere auflö¶sung wie im > orginal. Lass mal das Wort Auflö¶sung” weg das verwirrt nur. Du hast eine geringere Pixelzahl fertig. > wenn ich jetzt hochskaliere z.b. 100%+ 10% habe ich ich > zwar eine hö¶here auflö¶sung um grö¶ßer auszudrucken aber auch eine > schlechtere qualität. Auch hier ist Auflö¶sung ein Unwort. Du erhö¶hst die Pixelzahl indem du zwischen diejenigen des Originals weitere Pixel hinzu fügst. Die Farbwerte dieser Pixel wird von der Software anhand der Nachbarpixel errechnet was je nach Bildinhalt und Programmieraufwand mehr oder weniger gut gelingt. Schlechter sollte die Qualität eines Bildes dadurch aber nicht werden es sei denn die Software ist Schrott. > dann gehen mit jedem bildausschnitt bei > gleichzeitiger hö¶herskalierung qualitätseinbußen einher? Nein (siehe oben). > das > würde bedeuten dass ich einen bestimmten ausschnitt in der > kamera suchen muss und nicht am monitor? Das ist prinzipiell richtig denn jede Ausschnittvergrö¶ßerung wirft teuer bezahlte Kamerapixel weg. Dennoch muss die EBV-Variante nicht von vornherein schlecht sein – hier spielt vor allem die endgültige Ausgabegrö¶ße eine Rolle. Beispiel hierzu: Wenn du das Bild nur für das Web benö¶tigst wirst du es wahrscheinlich mit maximal 800×600 Pixel ausgeben. Ob du diese Grö¶ße durch Herunterskalieren eines Originals mit meinetwegen 2400×1800 Pixel oder von einem hieraus gewonnenen Ausschnitt mit entsprechend weniger Pixeln erzeugst ist grundsätzlich egal (evtl. Interpolationsfeinheiten lasse ich mal weg). Soll das Endprodukt dagegen ein Großformatdruck sein sieht die Geschichte naturgemäß ganz anders aus. HTH Hans” —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.12.2005 Uhrzeit: 10:52:49 johann Hans Wein schrieb: > johann schrieb: > >> ich verstehe mal wieder was nicht- ich habe ein bild und wähle im >> festen seitenverhältniss einen ausschnitt. in meinem fall 3:4 und >> mache ein schwarz/weiß bild mit dem mixer daraus. soweit so gut- >> jetzt habe ich eine deutlich kleinere auflö¶sung wie im >> orginal. > > Lass mal das Wort Auflö¶sung” weg das verwirrt nur. Du hast eine > geringere Pixelzahl fertig. jo das mit der auflö¶sung habe ich verwechselt. ich meinte geringere pixel. >> wenn ich jetzt hochskaliere z.b. 100%+ 10% habe ich ich >> zwar eine hö¶here auflö¶sung um grö¶ßer auszudrucken aber auch eine >> schlechtere qualität. > Auch hier ist Auflö¶sung ein Unwort. Du erhö¶hst die Pixelzahl indem > du zwischen diejenigen des Originals weitere Pixel hinzu fügst. > Die Farbwerte dieser Pixel wird von der Software anhand der > Nachbarpixel errechnet was je nach Bildinhalt und > Programmieraufwand mehr oder weniger gut gelingt. Schlechter sollte > die Qualität eines Bildes dadurch aber nicht werden es sei denn > die Software ist Schrott. jetzt habe ich nochmals bei steinmüller nachgelesen. der redet von max. 1 5 fache vergrö¶ßerung dann wirds unbrauchbar. >> dann gehen mit jedem bildausschnitt bei >> gleichzeitiger hö¶herskalierung qualitätseinbußen einher? > Nein (siehe oben). >> das >> würde bedeuten dass ich einen bestimmten ausschnitt in der >> kamera suchen muss und nicht am monitor? > Das ist prinzipiell richtig denn jede Ausschnittvergrö¶ßerung > wirft teuer bezahlte Kamerapixel weg. Dennoch muss die EBV-Variante > nicht von vornherein schlecht sein – hier spielt vor allem die > endgültige Ausgabegrö¶ße eine Rolle. > Beispiel hierzu: Wenn du das Bild nur für das Web benö¶tigst wirst > du es wahrscheinlich mit maximal 800×600 Pixel ausgeben. Ob du > diese Grö¶ße durch Herunterskalieren eines Originals mit meinetwegen > 2400×1800 Pixel oder von einem hieraus gewonnenen Ausschnitt mit > entsprechend weniger Pixeln erzeugst ist grundsätzlich egal (evtl. > Interpolationsfeinheiten lasse ich mal weg). Soll das Endprodukt > dagegen ein Großformatdruck sein sieht die Geschichte naturgemäß > ganz anders aus. > HTH HTH ???? > Hans danke und gruß johann posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.12.2005 Uhrzeit: 11:05:33 Michael Pfister Am Wed, 28 Dec 2005 09:52:49 +0100 schrieb johann: > HTH ???? hope that helps http://www.acronymfinder.com schö¶nen Gruß michi —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.12.2005 Uhrzeit: 11:24:43 Klaus Schraeder Hans Wein schrieb: > Du erhö¶hst die Pixelzahl, indem > du zwischen diejenigen des Originals weitere Pixel hinzu fügst. > Die Farbwerte dieser Pixel wird von der Software anhand der > Nachbarpixel errechnet, was je nach Bildinhalt und > Programmieraufwand mehr oder weniger gut gelingt. Schlechter sollte > die Qualität eines Bildes dadurch aber nicht werden, es sei denn, > die Software ist Schrott. Oh, doch, die Qalität geht in den Keller. Bei jeder Interpolation (und eine Hö¶herskalierung ist eine Interpolation!) leidet die Qualität, und ab einer bestimmten Skalierung wirds richtig grausam. Sonst würde ja kein Mensch Kameras mit 5 MP oder mehr bauen, wenn mann alles aus einer 2MP Kamera hochskalieren kö¶nnte. In meinen Augen macht mehr als 200 % aus Qualitätsgründen keinen Sinn- egal mit welchem Programm, auch Genuine Fractals liefert da keine besseren Ergebnisse als PS mit bikubischer Interpolation. Gruss Klaus Schraeder — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.12.2005 Uhrzeit: 13:46:19 Thomas Ecke Moin Hans, Hans Wein wrote: > … > Auch hier ist Auflö¶sung ein Unwort. Du erhö¶hst die Pixelzahl, indem > du zwischen diejenigen des Originals weitere Pixel hinzu fügst. > Die Farbwerte dieser Pixel wird von der Software anhand der > Nachbarpixel errechnet, was je nach Bildinhalt und > Programmieraufwand mehr oder weniger gut gelingt. Schlechter sollte > die Qualität eines Bildes dadurch aber nicht werden, es sei denn, > die Software ist Schrott. Du glaubst auch wirklich daran, daß ein Algorithmus zum Pixelerraten in einer beliebige Software _echte_ Pixel ersetzen kann? Ich nicht. Es mag nun sicher Situationen geben, wo die eine oder andere Methode der Interpolation einer guten Bildbearbeitungssoftware das relativ gut hinbekommt, aber der Unterschied zu einem Foto aus _echten_ Pixeln ist mit Sicherheit gegeben und auch deutlich erkennbar. Nur mal kurz zur Veranschaulichung: einen Bildausschnitt per Pixelinterpolation auf das Doppelte der Ausgangsgrö¶ße zu bringen, bedeutet eine Vervierfachung der Pixel. Damit sind dann 75% der Pixel dieses vergrö¶ßerten Bildausschnitts von der Software (mehr oder weniger gut) erraten sind. Bei diesen Fakten muß man also von einer Qualitätseinbuße sprechen und daran kann auch Photoshop CS2 nix ändern. cu Thomas —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.12.2005 Uhrzeit: 14:33:01 Peter Eckel Hallo Thomas, > Du glaubst auch wirklich daran, daß ein Algorithmus zum > Pixelerraten in einer beliebige Software _echte_ Pixel ersetzen > kann? So verstehe ich Hans’ Mail nicht. Er sagte ja nicht, daß die Qualität der Aufnahme durch das Hinzufügen interpolierter Pixel *besser* wird. Er sprach von *nicht schlechter*, und das ist etwas ganz anderes. Daß en Algorithmus die Menge der im Bild enthaltenen Details nicht wirklich erhö¶hen kann, sollte klar sein. Aber ein guter Algorithmus zur Bildvergrö¶ßerung sollte sie nicht merklich reduzieren, das Bild also nicht verschlechtern. Viele Grüße, Peter. —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.12.2005 Uhrzeit: 16:26:31 Hans Wein Peter Eckel schrieb: > So verstehe ich Hans’ Mail nicht. > > Er sagte ja nicht, daß die Qualität der Aufnahme durch das > Hinzufügen interpolierter Pixel *besser* wird. Er sprach von *nicht > schlechter*, und das ist etwas ganz anderes. Eben. Auch wenn es gerne anders behauptet (und vielfach auch so verstanden) wird, Qualität ist kein absoluter Begriff, sondern ein relativer. > Daß en Algorithmus die Menge der im Bild enthaltenen Details nicht > wirklich erhö¶hen kann, sollte klar sein. Aber ein guter Algorithmus > zur Bildvergrö¶ßerung sollte sie nicht merklich reduzieren, das Bild > also nicht verschlechtern. Das war meine Überlegung. Um sie zu verifizieren, kann man folgenden Versuch machen: Ein Bild wird um einen bestimmten Faktor aufgeblasen und anschließend wieder auf die Originalgrö¶ße verkleinert. Das so gewonnene neue Bild wird mittels Ebenendifferenz mit dem Ausgangsbild verglichen. Dass diese zweimalige Anwendung der Interpolation nicht vö¶llig ohne Spuren bleibt, ist klar, aber die Abweichung ist praktisch vernachlässigbar. MfG Hans —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.12.2005 Uhrzeit: 17:34:08 Thomas Ecke Peter Eckel wrote: > Hallo Thomas, > >> Du glaubst auch wirklich daran, daß ein Algorithmus zum >> Pixelerraten in einer beliebige Software _echte_ Pixel ersetzen >> kann? > > So verstehe ich Hans’ Mail nicht. > > Er sagte ja nicht, daß die Qualität der Aufnahme durch das > Hinzufügen interpolierter Pixel *besser* wird. Er sprach von *nicht > schlechter*, und das ist etwas ganz anderes. > > Daß en Algorithmus die Menge der im Bild enthaltenen Details nicht > wirklich erhö¶hen kann, sollte klar sein. Aber ein guter Algorithmus > zur Bildvergrö¶ßerung sollte sie nicht merklich reduzieren, das Bild > also nicht verschlechtern. > > Viele Grüße, > > Peter. —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.12.2005 Uhrzeit: 17:51:03 Thomas Ecke Moin Peter, Peter Eckel wrote: > So verstehe ich Hans’ Mail nicht. Deine Interpretation sei Dir auch unbenommen! > Er sagte ja nicht, daß die Qualität der Aufnahme durch das > Hinzufügen interpolierter Pixel *besser* wird. Das hab ich wo behauptet? Bitte bleib bei den Tatsachen. > Er sprach von *nicht > schlechter*, und das ist etwas ganz anderes. Ganz anderers als was? Aber wenn Du hier schon zitierst, dann bitte im richtig, denn von nicht schlechter” war schlicht nirgends die Rede. Wie gesagt Deine Interpretation in Ehren aber die Aussage von Hans war: Hans Wein wrote: > Schlechter sollte die Qualität eines Bildes dadurch aber > nicht werden es sei denn die Software ist Schrott. und das konnte ich eben nicht unwidersprochen lassen da es einfach so nicht richtig ist. Zum einen wird dadurch vermittelt daß es kaum Qualitätseinbußen beim hochrechnen gibt und zum anderen daß man diese Qualitätseinbuße mit guter Software vermeiden kann. > Daß en Algorithmus die Menge der im Bild enthaltenen Details nicht > wirklich erhö¶hen kann sollte klar sein. Aber ein guter Algorithmus > zur Bildvergrö¶ßerung sollte sie nicht merklich reduzieren das Bild > also nicht verschlechtern. Nichts anderes habe ich damit zum Ausdruck bringen wollen. cu Thomas” —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.12.2005 Uhrzeit: 18:44:19 Peter Eckel Wie Du meinst. ——————————————————————————————————————————————

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