Erste Auswirkungen des Usertreffens ;-)

Datum: 29.10.2002 Uhrzeit: 25:35:14 Frank Ledwon Ich sag nur ein einziges Wort: Makromania 😉 Wer akut suchtgefährdet ist, der sollte wirklich nicht weiterlesen! Eigentlich wollte ich ja heute endlich meine Bilder vom Mallorca-Usertreffen kommentieren (wer nur die Bilder sehen will: , die Erklärungen folgen später…). Dann fiel mein Blick aber auf das das hier seit Wochen nutzlos herumliegende KB-Objektiv. Da der Umkehrring für dieses 1.8/50mm-KB-Objektiv (apochromatische Nahlinse mit 20 Dioptrien) heute immer noch nicht geliefert wurde, habe ich eben improvisiert und einfach 2 alte Filter zu einem 49er Umkehrring umgebaut. Die beiden Glasscheiben wurden dazu entfernt und die Filter mit den Vorderseiten zusammengeklebt. Pattex Kraftkleber transparent funktioniert dafür bestens. Man sollte natürlich beim Kleben für gute Belüftung sorgen und beim Entfernen der Filterglasscheiben sehr vorsichtig zu Werke gehen. Die Dinger sind stabiler als man denkt 😉 In der Klebertrocken- bzw. aushärtungszeit habe ich dann schon mal einige Tests mit TCON-300S, MCON-35 (2,9 Dioptrien) sowie einer 4er Nahlinse gemacht. Die Kombination aus diesen drei Teilen ermö¶glicht mit der E-10 Pi-mal-Daumen-durch-Fensterkreuz einen Abbildungsmaßstab von 1:1, also etwa diagonal 11mm Bildfeld. Bei dem komfortablen Arbeitsabstand von ca. 13-15cm fällt die Ausleuchtung des Motivs relativ leicht. Allerdings wäre das mit dem LED-Ringlicht noch sehr viel bequemer 😉 Bereits nach dem zweiten Bild war es dann passiert: Ich habe echt alles um mich herum vergessen und habe die Wow!”-Kamera durch die ganze Wohnung getragen und so ziemlich alles anvisiert was man mit bloßem Auge nicht mehr sehen kann. Dabei wurden so ziemlich alle Zeit/Blenden-Kombinationen sowie Beleuchtungsmö¶glichkeiten getestet. Ein ganz wichtiges Ergebnis der Tests: Man kann und muß manuell fokussieren 😉 Der AF stellt die Schärfeebene zwar irgendwo hin aber meist nicht an der gewünschten Stelle und garantiert nicht reproduzierbar. Das manuelle Fokussieren gelingt wegen der praktisch nicht vorhandenen Tärfenschiefe nach einiger Übung sehr gut egal ob im Sucher oder über den LCD-Monitor. Noch viel besser geht es aber mit einem am Videoausgang angeschlossenen TV-Gerät. Wer hätte das gedacht. Natürlich gibt es da wo Licht ist auch Schatten (3EUR in das Phrasenschwein!). Im Makrobereich haben wir nur noch mm-Bruchteile an Tärfenschiefe u.U. schlägt die Physik erbarmungslos zurück (Stichwort Beugung) und man braucht wirklich sehr viel Licht. Das gilt schon für die nur 6 9 Dioptrien-Kombination (MCON-35 + 4er Nahlinse) vor dem TCON-300S aber so richtig kompliziert wird das Ausleuchten mit dem 50er Objektiv da man dann max. 5cm Arbeitsabstand (ab Linse!) zur Verfügung hat. Hmm paßt das LED-Ringlicht eigentlich auch an ein umgedrehtes KB-Objektiv? Ein weiteres Problem ist die Verwacklungsgefahr. Die “Wow!”-Kamera mit Lipo ist leider eine sehr sehr wacklige Angelegenheit da hilft auch das beste Stativ nicht viel da bereits das Fernauslö¶serkabel zu Erschütterungen und damit Unschärfe führt. Hat man dieses Problem gelö¶st dann reicht bereits der geringste Luftzug (Wind Atmung Kö¶rperbewegung usw.) und das Motiv ist unscharf. Von lebendigen Motiven mit einem natürlichem Bewegungsdrang mal ganz abgesehen 😉 Ein faszinierendes Beispiel (das bereits erwähnte “zweite” Bild) habe ich mal als eine Art Bilderrätsel ins Netz gebeamt: Was ist das und wie wurde das Bild aufgenommen? Die Auflö¶sung des Rätsels gibt es am 31.10.02 so etwa um 20 Uhr BTW es muß nicht unbedingt ein 50er Objektiv sein mit 135mm (7 4 Dioptrien) läßt es sich vermutlich leichter arbeiten. Vor den TCON-300S geschraubt erreicht man mit 135mm-Objektiv etwa Abbildungsmaßstab 1:1. Mit dem 50er Objektiv erreicht man etwa 2 5:1 also diagonal ca. 5mm Bildfeld 😉 Am sinnvollsten sind lichtstarke Festbrennweiten.” —————————————————————————————————————————————— Datum: 30.10.2002 Uhrzeit: 2:07:25 Stefan Hendricks, oly-e.de > Ein faszinierendes Beispiel (das bereits erwähnte zweite” Bild) > habe ich mal als eine Art Bilderrätsel ins Netz gebeamt: > > Was ist das und wie wurde das Bild aufgenommen? Ein Blatt einer Pflanze. Hintergrundbeleuchtet. In GS konvertiert und invertiert. Was habe ich jetzt gewonnen? Oder liege ich falsch und habe verloren? 😉 Gruss Stefan Hendricks oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 30.10.2002 Uhrzeit: 19:00:26 Marcel Baer Lieber Frank Frank Ledwon schrieb: > Ein faszinierendes Beispiel (das bereits erwähnte zweite” Bild) > habe ich mal als eine Art Bilderrätsel ins Netz gebeamt: > > Was ist das und wie wurde das Bild aufgenommen? Da du den Exif-Header mit dem Vorschaubild mitlieferst würde ich Stefan mal recht geben. Das Originalbild ist im Farbton orange. So ein richtiges Herbstblatt. Gruss Marcel posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 01.11.2002 Uhrzeit: 22:02:20 Frank Ledwon Frank Ledwon wrote: [Bilderrätsel] > > Was ist das und wie wurde das Bild aufgenommen? Das EXIF-Vorschaubild war ja als kleine Hilfestellung gedacht, hat aber nicht wirklich geholfen. Es ist nur ein Blatt Herbstlaub, welches der immer anwesende Kollege Reiner Zufall auf die neben dem Stativ liegende Taschenlampe wehte 😉 Über so ein Motiv ist man ja immer dankbar, auch wenn es ganz offensichtlich die Phantasie eines Beamten übersteigt. Die Auflö¶sung und einige Testbilder habe ich mal unter abgelegt. Das Rätselbild gab im blauen bzw. rotem Kanal nicht viel her. Der grüne Kanal entspricht dagegen fast dem Luminanzkanal, also war die Umwandlung in SW naheliegend. BTW, das RGB-Histogramm sieht aus wie die Empfindlichkeitskurve eines CCD: Links ein blauer Berg, rechts ein roter Berg und in der Mitte grün. Bevor jemand fragt: Nein, ich weiß nicht was das für ein Tier ist. Und der Spiegel liegt da herum, weil man ohne Hilfsmittel das Display der fast den Boden berührenden Kamera nicht ablesen kann 😉 Frank —————————————————————————————————————————————— Datum: 30.10.2002 Uhrzeit: 18:58:39 Ulrich Lange Also ich tippe auf: den Amazonas im Jahre 2030, Flußlauf begradigt und kanalisiert, Nebenflüsse natürlich auch ein wenig. Und dann kamen die Holländer und haben etliche Polder angelegt (ich hoffe ich treten niemanden damit zu nahe). Fotografiert das Ganze natürlich mit einer Oly E20 aus 10 km Hö¶he bei bedecktem Himmel beim Überflug von Neuseeland nach Mary Old Germany im Nonstopflug. Das wars. Aber äußerst gut fotografiert. Aber Stefan kö¶nnte auch recht haben. Nun bin ich mal gespannt… Gruß Ulrich Frank Ledwon wrote: > Ich sag nur ein einziges Wort: Makromania 😉 > Wer akut suchtgefährdet ist, der sollte wirklich nicht > weiterlesen! > Eigentlich wollte ich ja heute endlich meine Bilder vom > Mallorca-Usertreffen kommentieren (wer nur die Bilder sehen will: > , die Erklärungen > folgen später…). > Dann fiel mein Blick aber auf das das hier seit Wochen nutzlos > herumliegende KB-Objektiv. Da der Umkehrring für dieses > 1.8/50mm-KB-Objektiv (apochromatische Nahlinse mit 20 Dioptrien) > heute immer noch nicht geliefert wurde, habe ich eben improvisiert > und einfach 2 alte Filter zu einem 49er Umkehrring umgebaut. Die > beiden Glasscheiben wurden dazu entfernt und die Filter mit den > Vorderseiten zusammengeklebt. Pattex Kraftkleber transparent > funktioniert dafür bestens. > Man sollte natürlich beim Kleben für gute Belüftung sorgen und > beim Entfernen der Filterglasscheiben sehr vorsichtig zu Werke > gehen. Die Dinger sind stabiler als man denkt 😉 > In der Klebertrocken- bzw. aushärtungszeit habe ich dann schon mal > einige Tests mit TCON-300S, MCON-35 (2,9 Dioptrien) sowie einer > 4er Nahlinse gemacht. Die Kombination aus diesen drei Teilen > ermö¶glicht mit der E-10 Pi-mal-Daumen-durch-Fensterkreuz einen > Abbildungsmaßstab von 1:1, also etwa diagonal 11mm Bildfeld. Bei > dem komfortablen Arbeitsabstand von ca. 13-15cm fällt die > Ausleuchtung des Motivs relativ leicht. Allerdings wäre das mit dem > LED-Ringlicht noch sehr viel bequemer 😉 > Bereits nach dem zweiten Bild war es dann passiert: Ich habe echt > alles um mich herum vergessen und habe die Wow!”-Kamera durch die > ganze Wohnung getragen und so ziemlich alles anvisiert was man > mit bloßem Auge nicht mehr sehen kann. Dabei wurden so ziemlich > alle Zeit/Blenden-Kombinationen sowie Beleuchtungsmö¶glichkeiten > getestet. Ein ganz wichtiges Ergebnis der Tests: Man kann und muß > manuell fokussieren 😉 Der AF stellt die Schärfeebene zwar > irgendwo hin aber meist nicht an der gewünschten Stelle und > garantiert nicht reproduzierbar. Das manuelle Fokussieren gelingt > wegen der praktisch nicht vorhandenen Tärfenschiefe nach einiger > Übung sehr gut egal ob im Sucher oder über den LCD-Monitor. Noch > viel besser geht es aber mit einem am Videoausgang angeschlossenen > TV-Gerät. Wer hätte das gedacht. > Natürlich gibt es da wo Licht ist auch Schatten (3EUR in das > Phrasenschwein!). Im Makrobereich haben wir nur noch mm-Bruchteile > an Tärfenschiefe u.U. schlägt die Physik erbarmungslos zurück > (Stichwort Beugung) und man braucht wirklich sehr viel Licht. Das > gilt schon für die nur 6 9 Dioptrien-Kombination (MCON-35 + 4er > Nahlinse) vor dem TCON-300S aber so richtig kompliziert wird das > Ausleuchten mit dem 50er Objektiv da man dann max. 5cm > Arbeitsabstand (ab Linse!) zur Verfügung hat. Hmm paßt das > LED-Ringlicht eigentlich auch an ein umgedrehtes KB-Objektiv? > Ein weiteres Problem ist die Verwacklungsgefahr. Die “Wow!”-Kamera > mit Lipo ist leider eine sehr sehr wacklige Angelegenheit da > hilft auch das beste Stativ nicht viel da bereits das > Fernauslö¶serkabel zu Erschütterungen und damit Unschärfe führt. Hat > man dieses Problem gelö¶st dann reicht bereits der geringste > Luftzug (Wind Atmung Kö¶rperbewegung usw.) und das Motiv ist > unscharf. Von lebendigen Motiven mit einem natürlichem > Bewegungsdrang mal ganz abgesehen 😉 > Ein faszinierendes Beispiel (das bereits erwähnte “zweite” Bild) > habe ich mal als eine Art Bilderrätsel ins Netz gebeamt: > > Was ist das und wie wurde das Bild aufgenommen? > Die Auflö¶sung des Rätsels gibt es am 31.10.02 so etwa um 20 Uhr > BTW es muß nicht unbedingt ein 50er Objektiv sein mit 135mm (7 4 > Dioptrien) läßt es sich vermutlich leichter arbeiten. Vor den > TCON-300S geschraubt erreicht man mit 135mm-Objektiv etwa > Abbildungsmaßstab 1:1. Mit dem 50er Objektiv erreicht man etwa > 2 5:1 also diagonal ca. 5mm Bildfeld 😉 > Am sinnvollsten sind lichtstarke Festbrennweiten.” ——————————————————————————————————————————————

Über

Ich bin hier der Chef.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*