HDR Artikel in der DOCMA von Dieter Bethke

Datum: 21.09.2006 Uhrzeit: 14:22:40 Torsten Graf Hallo Dieter, ich gratuliere Dir zu dem gelungenen Artikel! Mach weiter so 🙂 LLP Torsten —————————————————————————————————————————————— Datum: 21.09.2006 Uhrzeit: 20:09:00 Winfried Torsten Graf schrieb: > Hallo Dieter, > ich gratuliere Dir zu dem gelungenen Artikel! > Mach weiter so 🙂 > LLP Torsten Hallo, Torsten, als alter Fan von Dieter: wie/wo/was komme ich an den Artikel? DOCMA ist irgend so eine Insider-Zetischrift für Photoshop? Adele (Yessssss: 18) Winfried — posted via https://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.07.2006 Uhrzeit: 21:09:07 Dieter Bethke Hallo Robert Schö¶ller, am Wed, 26 Jul 2006 08:47:23 +0200 schriebst Du: > Wie wirds gemacht? > > Ich hab mal von einem Pano in Belichtungsstufen von -5 bis +5 > Blenden Bilder gemacht (mit Zenit und Nadir aus der Hand ist dann > natürlich nix mehr 🙁 ). Wie wird danach vorgegangen? Stitche ich > mal das Panorama mit neutraler Belichtung und verwende dann diese > Einstellung für die anderen Bilder? Anschliessend aus den > verschiedenen Equirectangularen Panoramen per DRI/HDR miteinander > geHDRt“? Klingt einfach ist es aber sicher nicht oder? Das hasst Du doch schon sehr gut zusammengefasst. Wichtig ist einen Sticher zu verwenden der sogg. Templates beherrscht PTgui z.B. (http://www.ptgui.com/). Damit werden dann alle Belichtungsstufen zu deckungsgleichen Equis gesticht und anschliessend per DRI verarbeitet. Ich mö¶chte die günstige Gelegeneheit hier mal nutzen eine im deutschsprachigen Raum oft anzutreffende Ungenauigkeit im Sprachgebrauch aufzuzeigen: Es wird oft davon gesprochen ein DRI gemacht zu haben. Nun DRI heisst Dynamic Range Increase und bezeichnet als solches quasi wie ein Oberbegriff sämtliche Methoden zur Dynamikumfangssteigerung. Das was die meisten meinen wenn Sie DRI sagen ist ein sogg. „Exposure Blending“ eine Kontraststeigerung durch geschicktes Überblenden von verschieden belichteten Aufnahmen einer Belichtungsreihe – z.B. mittels Ebenen und Masken. Von Hand zu Fuss in einer geeigneten Bildbearbeitung recht mühsam. Aber es gibt auch Tools die einem diese Mühe abnehmen und das automatisch machen. Die zweite bekannte Methode ist der HDR/Tone Mapping Workflow der sich im Ablauf etwas unterscheidet. Das als „Zwischenprodukt“ anfallende HDR (High Dynamic Range) Bild ist für 3D-Spezialisten für sogg. Renderings interessant. Das Endergebnis nach dem Tone Mapping ist für uns Fotografen das eigentlich interessante. Und je nachdem wie kreativ oder geschickt man den Tone Mapping Ablauf ausführt entstehen für den jeweiligen Betrachter mehr oder weniger ansprechende Resultate. Es ist in etwa mit dem Raw-Workflow vergleichbar. Man entwickelt aus dem HDR ein oder mehrere mö¶gliche Resultate ganz nach dem eigenen Gusto. Eine Software die einem beide Verfahren (Exposure Blending und HDR/Tone Mapping) und sogar noch eine Stapelverarbeitung unter einer Oberflche anbietet ist das hier im Forum ja schon gut bekannte Photomatix (http://hdrsoft.com/de). Allzeit gutes Licht und volle Akkus Dieter Bethke http://fotofreaks.de | https://oly-e.de/handbuecher.php4″ ——————————————————————————————————————————————