Nikon D50

Datum: 05.10.2006 Uhrzeit: 8:16:27 Cai Mosich Hallo, um hier mal wieder was zu schreiben, ich hatte neulich Gelegenheit auf einem Schulausflug mit einer Nikon D50 mit Sigma 10fach Zoom zu fotografieren. – der Zoomring war unregelmäßig schwergängig, auch das Zoomtempo erschien mir unpraktikabel – bei WW lange drehen, damit sich was tut, im Telebereich viel zu schnell – das Display hatte schweinchenrosa Farbstich – einmal wäre mir die Kamera wegen des Spiegelschlags fast aus der Hand gefallen Sind doch viele Sachen bei der Exx optimal gelö¶st. Cai — posted via https://oly-e.de 0 —————————————————————————————————————————————— Datum: 05.10.2006 Uhrzeit: 11:14:05 Franz Peter Hallo Cai, Tja, ja, haben schon riesige Vorteile, die All-in-One – liebe Olympus, wieso gibt es keinen Nachfolger für die grandiosen Geräte namens E-10/20???? Die kommerziellen Gründe sind mir bekannt, aber andere Hersteller schaffen es ja auch, ordentliche All-In-One Toplevel Produkte zu erzeugen und davon zu leben. So nehme ich halt mein (fast schon Museumsstück) E-10 zusätzlich zur E-500 und entscheide jedes Mal, was ich mitbrauche: Geschwindigkeit und Auflö¶sung, Flexibilität (sprich E-500) oder Liveview, tooles Angreifgefühl und optimale Abstimmung der Komponenten (sprich E-10)? Traurig, dass Olympus außer dem E-System nur mehr Kameras hat, die mindestens drei Klassen unterhalb sind. Grüße an alle (noch immer) E-10/20 Anwender… Granz Peter. Cai Mosich schrieb: > Hallo, > > um hier mal wieder was zu schreiben, ich hatte neulich > Gelegenheit auf einem Schulausflug mit einer Nikon D50 mit Sigma > 10fach Zoom zu fotografieren. > – der Zoomring war unregelmäßig schwergängig, auch das Zoomtempo > erschien mir unpraktikabel – bei WW lange drehen, damit sich was > tut, im Telebereich viel zu schnell > – das Display hatte schweinchenrosa Farbstich > – einmal wäre mir die Kamera wegen des Spiegelschlags fast aus > der Hand gefallen > > Sind doch viele Sachen bei der Exx optimal gelö¶st. > > Cai > — posted via https://oly-e.de 0 —————————————————————————————————————————————— Datum: 06.10.2006 Uhrzeit: 24:52:23 Lothar Harz Hallo Cai und Peter, was brauch man eigentlich zum Fotografieren? Programme für jede Situation, Autofokus, Antishake, Serienbilder etc.? Spezielle Anwender vielleicht. Meine erste Kamera war eine 6×9 mit Platten- und Rollfilmkasette. Mit einem Balgen. Gebaut für jedermann. Verschluß B,T und 1 bis 1/250 Sekunde. Aber es gab einen doppelten Auszug für Makroaufnahmen, eine in beiden Achsen verschiebbare Optik zum Entzerren nach Scheimpflug. Ein angebauter Spiegelsucher war da und ein großer Rahmen(Sport-)sucher für die schnelle“ Fotografie. Ansonsten hieß es: Die Kamera auf das Stativ Filmkasette mit Blechscheibe schließen und herausnehmen. Die Mattscheibe (6×9) cm einschieben und scharfstellen. Das Bild stand natürlich auf dem Kopf. Aber die beiden anderen Sucher waren ja auch noch da. Danach die Mattscheibe herausnehmen und die Filmkasette einsetzen das Lichtschutzblech herausziehen. Jetzt konnte man auslö¶sen. Vor der Aufnahme war also etwas denken gefordert. Aber mit 14 Jahren ging das schon einigermaßen. Und auf das erste Bild in einer kleinen Zeitung war ich sehr stolz. Zehn Jahre später war die EXAKTA aus Dresden für mich ein Riesensprung nach vorn ebenso wie Jahrzehnte später der Schritt zur OM-1 OM-2 und OM-4. Jetzt habe ich seit einiger Zeit – nach fünf Monaten E-10 – eine E-20 diese wegen der besseren Langzeitfotografie (Astro). Ich hoffe irgendwann alles zu begreifen was diese tolle Kamera kann! Wenn sie jetzt gemütlich die Bilder wegspeichert denke ich an meine 6×9 und freu mich wie rasch das bei der E-20 geht. Und wenn ich am PC die Bilder bearbeite denke ich ich an die Stunden in der Dunkelkammer und an Ergebnisse die im Rotlicht irgendwie besser aussahen … Den Vergrö¶ßerer habe ich zum Reprostativ umgebaut da ein durchaus seriö¶ser Händler mir für meine ca. 3500 DM teuren Laborgeräte nur 150 DM geboten hat. Der Vergrö¶ßerungskopf mit seinen dichroitischen Filtern liefert Licht in jeder Farbe wenn auch nicht sehr hell. Im Endefekt macht doch der Fotograf das Bild und nicht die Kamera. Ich wünsche allen ein schö¶nes Wochenende es grüßt Lothar P.S. Vielen Dank an alle die dieses Forum pflegen und erhalten! posted via https://oly-e.de“ 0 —————————————————————————————————————————————— Datum: 07.10.2006 Uhrzeit: 14:24:19 Cai Mosich Ist die Astrophotographie nicht mit der E20 wegen der großen Eintrittspupille besonders schwierig? Benutzt Du irgendein Supertele? Cai — posted via https://oly-e.de 0 —————————————————————————————————————————————— Datum: 07.10.2006 Uhrzeit: 16:10:26 Lothar Harz Cai Mosich schrieb: > Ist die Astrophotographie nicht mit der E20 wegen der großen > Eintrittspupille besonders schwierig? Benutzt Du irgendein > Supertele? > Hallo Cai, ich mache Übersichtsaufnahmen vom Himmel mit der Orginal-Optik in WW-Stellung. Den Andromedanebel hast Du nach 30-60 Sekunden drauf. Großer Wagen und so geht prima. In Richtung Tele werden die Strichspuren deutlich. Denn Mond fotografiere ich durch ein Apo mit 130 mm Durchmesser, bei f8 gibt das 1040 mm Brennweite. Normale Okulare leuchten nur einen kleinen Kreis aus. Teleskopservice (www.teleskop-service.de) hat ein 40mm TS Superview“-Okular speziell für die Projektion in die Kamera. Da schraubt man augenseitig einen 62 mm Adapter drauf. Der Tip für dieses Okular kam aus dem Oly-Forum. Der Mond füllt den Sucher in etwa aus. Das 1 25-Zoll(Einsteckdurchmesser)-Okular 40 mm kostet nur 99 Euro. Neuerdings gibt es auch eins in 32 mm. In 2 Zoll kosten sie zur Zeit 129 Euro. Teleskopservice bietet neben der ausführlichen Internet-Seite die Mö¶glichkeit hinzufahren und alles in Ruhe auszuprobieren. Ich bin selten so freundlich bedient worden obwohl ich ein sehr hinterfragender Kunde bin. Zur Zeit bastle ich mit anderen Brennweiten herum am Steremikroskop probiere ich gerade da habe ich nur ein kleines Bild in der Kamera. Da ist wohl der Lichtweg zum Okular zu lang. Leider sind fast alle meine Sternfeldaufnahmen durch einen Fehler meinerseits trotz getrennter Lagerung auf zwei Platten gelö¶scht worden. Aber neue Aufnahmen vom Mond habe ich schon wieder. Mit der E-10 habe ich viele neue Sterne „entdeckt“. Es waren alles rote Riesen generiert von der Kamera. Die E-20 rechnet diese Artefakte heraus. Wenn Dich das näher interessiert kö¶nnen wir gern mal telefonieren. Dank Flat-Rate ist das für mich kein Problem. Auch ein paar Bildchen kann ich Dir gerne schicken. Ein schö¶nes Wochenende wünscht Lothar posted via https://oly-e.de“ 0 —————————————————————————————————————————————— Datum: 08.10.2006 Uhrzeit: 4:38:13 Cai Mosich Hallo Lothar! Danke für den link, zu wissen, dass es doch mit der E20 geht, ist sehr interessant. Ein so zeitaufwendiges Hobby zu beginnen ist bei mir leider bis auf weiteres unmö¶glich. Was deine gelö¶schten/verschwundenen Bilder angeht, mein Beileid: Du weißt, dass ein Experte die Daten wohl noch restaurieren kö¶nnte? (kommt natürlich darauf an, was Du damit angestellt hast). Ein Bekannter von mir hat für sowas allerdings neulich phantastische zweitausend Euro bezahlt. In den Weiten des Internets gibt aber sicher auch freeware-Diagnose-Tools. LG Cai — posted via https://oly-e.de 0 —————————————————————————————————————————————— Datum: 14.10.2006 Uhrzeit: 10:51:02 R.Peschel Franz Peter schrieb: > So nehme ich halt mein (fast schon Museumsstück) E-10 > zusätzlich zur E-500 und entscheide jedes Mal, was ich > mitbrauche: Geschwindigkeit und Auflö¶sung, Flexibilität > (sprich E-500) oder Liveview, tooles Angreifgefühl und > optimale Abstimmung der Komponenten (sprich E-10)? Hallo, …….. mich würde mal interessieren, warum Du zue E10 eine E-500 gewählt hast und keine E-1….. Ich stell die Frage mal so unbefangen, weil ich mich in einer ähnlichen Situation befinde. Ich fotografiere seit ein paar Jahren mit der E20P , ….. bin eigendlich super zufrieden und würde gern irgendwann mal eine Stufe Aufsteigen“ ….. hatte schgon lange die E-1 im Auge… Gruß Rainer posted via https://oly-e.de“ 0 —————————————————————————————————————————————— Datum: 21.12.2006 Uhrzeit: 9:17:41 Reinhard Wagner In den Weiten des > Internets gibt aber sicher auch freeware-Diagnose-Tools. > Extrem abzuraten. Die entsprechenden Tools machen mehr kaputt, als sie retten. Die Profis bauen im Reinraum die Platten aus und lesen Filesystemunabhängig ein. (Immer vorausgesetzt, die Daten sind WIRKLICH wichtig. Wenn nicht, kann man’s ja mit den Freeware-Tools probieren – ist dann nur die Frage, wozu….) Grüße Reinhard — posted via https://oly-e.de 0 ——————————————————————————————————————————————