Urheberrechts-Bestimmung FRAGE

Datum: 28.03.2009 Uhrzeit: 18:22:36 Edgar Müller Hallo, heute hatte ich ein Buch in der Hand das gestern vorgestellt wurde. Mit erstaunen habe ich festgestellt, dass der Autor ein Bild welches ich gemacht habe ohne mein Einverständnis aus dem Internet kopiert hat und in dem Buch benutzt. Ohne Rückfrage, oder Hinweis im Buch. Was würdet Ihr in einem solchen Fall tun. Es ärgert mich einfach, dass der das gemacht hat. Und das Buch ist nun gedruckt und wird verkauft. Fotografieren ist nicht mein Beruf, also ich verdiene kein Geld damit, das Bild ist auch nichts besonderes aber es ärgert mich einfach, hätte der angerufen und gefragt, hätte ich sicherlich nicht nein gesagt. Gruß Edgar Müller — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.03.2009 Uhrzeit: 19:23:57 WolfgangPe Der Aufschlag ist auf jeden Fall gerechtfertigt. Wer weiß wie viele Bilder die schon verö¶ffentlicht haben, ohne dass der Urheber davon erfahren hat. Gruß Wolfgang Georg D.ahlhoff schrieb: > Edgar Müller schrieb: > >> Hallo, >> >> heute hatte ich ein Buch in der Hand das gestern vorgestellt >> wurde. Mit erstaunen habe ich festgestellt, dass der Autor ein >> Bild welches ich gemacht habe ohne mein Einverständnis aus dem >> Internet kopiert hat und in dem Buch benutzt. Ohne Rückfrage, >> oder Hinweis im Buch. >> Was würdet Ihr in einem solchen Fall tun. Es ärgert mich einfach, >> dass der das gemacht hat. Und das Buch ist nun gedruckt und wird >> verkauft. >> Fotografieren ist nicht mein Beruf, also ich verdiene kein Geld >> damit, das Bild ist auch nichts besonderes aber es ärgert mich >> einfach, hätte der angerufen und gefragt, hätte ich sicherlich >> nicht nein gesagt. > > Hallo Edgar, > > das ist ein klarer Verstoß gegen das Urheberrecht, den ich nicht > einfach so hinnehmen würde. Je nach Abbildungsgrö¶ße, Platzierung > des Bildes und der Auflage des Buches steht Dir ein Honorar zu. > Außerdem verstö¶ßt es ebenfalls gegen alle Regeln, Bilder nicht in > einem Quellennachweis aufzuführen. > > Ich würde meinen auf Urheberrecht spezialisierten Anwalt aufsuchen, > würde die Hö¶he des Honorars ermitteln lassen und dieses, zuzüglich > eines 100%-igen Aufschlages für unerlaubtes Kopieren zzgl. aller > Verfahrenskosten mit Hilfe des Anwaltes einfordern. Einen Richtwert > für das Honorar findet man in der jährlich neu erscheinenden > Tabelle des MFM (Mittelstandsverweinigung für Foto-Marketing). > > Wer so mit dem geistigen Eigentum seiner Mitmenschen umgeht, hat es > nicht besser verdient. > > Herzliche Grüße, Georg > > — > Georg D. > http://www.selztal-foto.de > —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.03.2009 Uhrzeit: 19:48:32 Achim Linck Du brauchst keinen Anwalt! Schick ihm eine Rechnung und fordere Dein Bildhonorar, da Du nhicht weißt, wieviel Bücher er verkauft, rechne plus 100% Lass ihm 14 Tage Zahlungsziel und schreib ihm gleich, dass Du ohne weitere Mahnung und weiteres Anschreiben auf dem Klageweg das Honorar einfordern wirst. Anwalts- und Gerichtskosten gehen zu seinen Lasten. Auch wenn er jammert und sich entschuldigt: Das ist eine immer weiter um sich greifende Unsitte: Bilder aus dem Internet klauen und druckmäßig verwenden. Du kannst es auch machen, wie ich vor ein paar Jahren, als ein Ortsverein einer Partei von mir Text und Bild geklaut hat und verö¶ffentlichte: Freiwillig 500 Euro an einen ( von Dir genau zu bestimmenden) wohltätigen, gemeinnützigen Verein z.B. Kinderschutzbund), oder Honorarvorderung wie oben an Deine Adresse + Androhung von Verbreitungsstopp des Buches. Mach es, nur so lernen” es diese Typen. Gruss Achim posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.03.2009 Uhrzeit: 20:36:27 Okko ten Broek Leider wird der Bilderklau immer noch von einigen Leuten als Kavaliersdelikt angesehen. Ob sie auch so großzügig mit ihren eigenen Produkten” umgehen ist fraglich. Weiß jemand von euch wie der Fall aussieht wenn der “Bilderklauer” keine wirtschaftlichen Ziele verfolgt also ein fremdes Bild in irgendeinem Forum im Internet aus Angeberei als sein eigenes ausgibt? Vielleicht sogar ein wenig verfälscht? Viele Grüße Okko posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.03.2009 Uhrzeit: 21:46:12 Heiko.M Wo hast du dein Bild den online gestellt? Ist es eventuell auf einer Plattform mit dem Hinweis der Autretung des Bildmaterials? Ich kenne den Ablauf von Verö¶ffentlichungen in Form von Artikel, Bercihten und Büchern aus den ingenieurwissenschaftlichen Bereich. Dort nehmen einige Verlage nur solche Bilder, Abbildungen und Grafiken an, wenn der Autor die Herkunft belegen kann. Wahrscheinlich bin ich viel zu gutgläubig. Ich würde den Autor, bzw. den Verlag erstmal bezüglich der Herkunft des Bildes befragen und nicht gleich mit einer Rechnung oder rechtlichen Schritten drohen. Ich will das Recht darauf auf keinen Fall absprechen. Ich persö¶nlich würde allerdings erstmal den diplomatischen Weg wählen. Gruß Heiko —————————————————————————————————————————————— Datum: 28.03.2009 Uhrzeit: 24:19:17 Edgar Müller Hallo, das Bild habe ich gemacht als ich den Gegenstand über E-Bay verkauft habe. Er kann das Bild eigentlich nur dort herauskopiert haben. Sonst wurde das Bild nicht weiter verwendet. Mich ärgert einfach nur, dass der das ohne zu fragen kopiert hat und dann in seinem Buch benutzt. Hätte er sich die Mühe gemacht mal anzurufen, hätte ich bestimmt nicht nein gesagt und ihm das Bild überlassen. Aber einfach kopieren, merkt ja wahrscheinlich keiner ist nicht in Ordnung. Gruß Edgar Müller — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 29.03.2009 Uhrzeit: 13:27:50 Edgar Müller Hallo, das ist kein Problem und auch kein Geheimnis. Es handelt sich um eine Aufnahme eines Modells von einem Rateau-Ventilator, hergestellt in einer Modellwerkstatt zu Freiberg. Ich hatte vor zwei Jahren eine Bergbausammlung über E-Bay versteigert. Und dazu gehö¶rte dieses Teil. Gekauft hat das Teil dann ein Bekannter von mir, von dem ich gar nicht wußte dass er so etwas sammelt. Auf dem Bild zu sehen ist der Ventilator, den ich zum fotografieren wegen der Grö¶ße einfach auf eine Bank bei mir im Garten gestellt hatte. Im Hintergrund noch teile meines Hauses und seitlich meine Garage. Also vom Bild her nichts besonderes. Aber ich denke das spielt in so einem Fall auch keine Rolle, es geht einfach ums Prinzip. Bei der Recherche zu dem Ventilator hat der dann wohl diese Auktion gefunden und das Bild herauskopiert. Das Bild ist zu sehen in dem am Freitag erschienen Buch Grube Kohlwald”. Gruß Edgar Müller posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 29.03.2009 Uhrzeit: 20:00:34 Subhash Ich würde es so machen, wie Achim vorschlägt. Warum einen Anwalt einschalten? Wenn er nicht zahlt, kannst du das noch immer. — Subhash Baden bei Wien http://www.subhash.at/foto/ —————————————————————————————————————————————— Datum: 29.03.2009 Uhrzeit: 23:54:29 Hermann Brunner Edgar Müller schrieb: > Hallo, > > heute hatte ich ein Buch in der Hand das gestern vorgestellt > wurde. Mit erstaunen habe ich festgestellt, dass der Autor ein > Bild welches ich gemacht habe ohne mein Einverständnis aus dem > Internet kopiert hat und in dem Buch benutzt. Ohne Rückfrage, > oder Hinweis im Buch. > Was würdet Ihr in einem solchen Fall tun. 1.) Mich freuen 😉 2.) Mal intensiv nachlesen, was üblich ist: Bundesverband der Pressebild-Agenturen und Bildarchive e.V. http://www.bvpa.org/ Und: Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing http://www.mittelstandsgemeinschaft-foto-marketing.de/ (Einen Link zu einem passenden Auszug aus der Preisliste der MFM hat ja Reinhard schon gepostet) 3.) Rechnung schreiben… LG und Viel Erfolg! Hermann —————————————————————————————————————————————— Datum: 31.03.2009 Uhrzeit: 9:39:26 Autorenfreund Ich würde gar nichts machen, außer mich zu freuen, dass ein doch eigentlich wertloses Bild von mir in einem Buch wäre. Ich würde auch nicht einen Autor in Bedrängnis bringen, denn jeder der mal als Autor tätig war weiß, dass man i.d.R. damit kein Geld verdienen kann. Im Gegenteil, wir sollten alle froh darüber sein, dass es noch Menschen gibt, die für andere schreiben. Man bekommt es ja mittlerweile mit der Angst zu tun noch irgend etwas in Papier oder im Internet zu verö¶ffentlichen, ohne dass sich Leute aufschwingen und mit Anwälten drohen. Die Vorschläge hier dem Autor es mal richtig zu zeigen” finde ich maßlos und unverhältnismäßig. Legt doch mal eure persö¶nlichen Befindlichkeiten ab. Noch was: SCHAUT BITTE MAL AUF EURE FESTPLATTE OB IHR DENN WIRKLICH FÜR JEDES(!) INSTALIERTE PROGRAMM AUCH DIE LIZENZ BESITZT. Und denkt bitte auch daran dass eure aus dem Internet gezogene Bildersammlung “18+” auch unter die entsprechenden Schutzrechte fällt… 🙂 posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 31.03.2009 Uhrzeit: 12:02:22 Volker M.arquardt schrieb Autorenfreund: > Ich würde gar nichts machen, außer mich zu freuen, dass ein doch > eigentlich wertloses Bild von mir in einem Buch wäre. Dann sage mir, wo deine Fotos sind – ich werde sie an die Propaganda-Abteilung der NPD oder sonstige Organisationen mit weniger beliebten Betätigungsfeldern weiterleiten. Wenn es keine Schutz für die Anwendung meiner Fotos gäbe, dann bekäme ich aber ernsthafte Bauchschmerzen – wer sie wofür benutzt das bleibt immer meine Entscheidung. Volker —————————————————————————————————————————————— Datum: 31.03.2009 Uhrzeit: 21:36:05 Heiko Hussmann Im Umkehrschluss würde das bedeuten, wozu das Buch kaufen, wenn man es auch kopieren kann, ist ja eigentlich eh wertlos? Warum dürfen Autoren Geld mit ihrer Arbeit verdienen, Fotografen aber nicht? Selten eine so weltfremde Einstellung gelesen. Autoren und ihre Freunde sich auch nicht mehr das, was sie mal waren… — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 02.04.2009 Uhrzeit: 21:31:40 Ernst Weinzettl Autorenfreund schrieb: > Ich würde gar nichts machen, außer mich zu freuen, dass ein doch > eigentlich wertloses Bild von mir in einem Buch wäre. Wie bitte? Gerade ein Autorenfreund” sollte doch wirklich wissen dass das Urheberrecht auch dazu da ist die eigene Arbeit zu schützen! Und die anderer soll wertlos und nicht schützenswert sein? *kopfschüttel* > Man bekommt es ja mittlerweile mit der Angst zu tun > noch irgend etwas in Papier oder im Internet zu verö¶ffentlichen > ohne dass sich Leute aufschwingen und mit Anwälten drohen. Ein Autor soll gefälligst seine EIGENEN Werke verö¶ffentlichen dann ist Angst auch nicht angebracht. > Noch was: > SCHAUT BITTE MAL AUF EURE FESTPLATTE OB IHR DENN WIRKLICH FÜR > JEDES(!) INSTALIERTE PROGRAMM AUCH DIE LIZENZ BESITZT. Ich gehö¶re zu denen die tatsächlich für JEDES Programm (auch für jedes Kitzekleine Tool) das verwendet wurde und wird eine legale Lizenz besitzen. Und ich bin damit nicht allein das sei auch noch angemerkt. > Und denkt bitte auch daran dass eure aus dem Internet gezogene > Bildersammlung “18+” auch unter die entsprechenden Schutzrechte > fällt… 🙂 Hatte ich nie und brauch(t)e ich nicht. Ich l(i)ebe mein Leben und bin daher nicht darauf angewiesen mich am “L(i)eben” anderer zu begeilen. Im übrigen bin ich selbst Autor und würde mich ebenfalls verwahren bzw. zur Wehr setzen wenn einer meine Artikel und Fotos für sein eigenes geschäftliches Fortkommen verwendet. lG Ernst posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 03.04.2009 Uhrzeit: 17:02:07 Bea73 Sofort zum Anwalt gehen, das ist ja mehr als eine Frechheit. Bilder aus dem Internet kopieren und dann auch noch gewerblich vertreiben in seinem Buch. Da würde ich an deine Stelle sofort zu einem Anwalt gehen und dagegen vorgehen. Bilderdiebstahl ist schon lange kein Kavaliersdelikt mehr. Bea73 — posted via http://oly-e.de ——————————————————————————————————————————————

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