Reparatur E3 (Kostenvoranschlag)

Datum: 24.11.2012 Uhrzeit: 10:57:08 Okko ten Broek Guten Morgen. Irgend etwas stimmt mit dem Oly-Service in letzter Zeit nicht mehr. So muß der Text auf dem Kostenvoranschlag z.B. überhaupt nicht mehr mit dem Text der endgültigen Rechnung übereinstimmen. Ich habe an der E3 zum zweiten Mal innerhalb 4.000 Auslö¶sungen den Verschluß repariert bekommen. Auf dem Kostenvoranschlag stand: Electronic-Fehler; Abhilfe: Wartung. Und auf der Rechnung dann: Verschluss-Fehler. Ausgeführte Arbeiten: Verschluss ersetzt. Bezahlen mußte ich ca. 160EUR. Auf meinen Hinweis, die kurzfristige Reparatur ein und desgleichen Fehlers betreffend, bot man mir aus Kulanz 5% Rabatt auf einen Einkauf im Oly-Shop an. Ich nenne das nicht Kulanz sondern Häme. Einzig positiv: Sehr schnell waren sie immer noch. Ich habe in den Jahren zuvor ganz andere, ungleich bessere Erfahrungen, zwar nicht mit der Qualität der E3, aber mit dem Oly-Service gemacht. Vielleicht treffen die Maxime Gewinnmaximierung bei gleichzeitiger Qualitätsminderung und die Wegwerfmentalität jetzt auch bei Olympus zu. Schade eigentlich. Freundlichen Gruß Okko — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.11.2012 Uhrzeit: 12:47:44 Reinhard Wagner Am Sat, 24 Nov 2012 09:57:08 +0100 schrieb Okko ten Broek: > Ich habe an der E3 zum zweiten Mal innerhalb 4.000 Auslö¶sungen > den Verschluß repariert bekommen. Und innerhalb welcher Zeit? Grüße Reinhard Wagner —————————————————————————————————————————————— Datum: 24.11.2012 Uhrzeit: 14:19:14 Erwin Okko ten Broek schrieb: > Irgend etwas stimmt mit dem Oly-Service in letzter Zeit nicht > mehr. Nachdem ich aktuell den Olympus Kundenservice zu ersten Mal gebraucht habe, kann ich zwar keinen Vergleich zu vorher ziehen, aber alles was ich bisher erlebt habe, hat mich nicht überzeugt, man macht einfach grundsätzliche Fehler, wie man sie sich im Support nicht leisten darf: Es fängt mit einem grauenhaften Web-Portal an, mit dem man eine neue Reparatur anlegt. Wenn man dann schließlich alle Informationen dort drin hat, passiert nichts mehr: Keine Empfangsbestätigung der eingeschickten Kamera, kein Kostenvoranschlag, keine Antwort auf im Kommunikationsbereich des Portals eingegebene Fragen. Das einzige was hilft ist Anrufen. Warum man dann den ganzen Blö¶dsinn mit dem Reparaturservice-Portal macht, ist mir schleierhaft. In meinem Fall konnte mir die Dame aus Tschechien dann sofort bestätigen, dass meine Kamera angekommen war. Der Kostenvoranschlag wäre auch schon fertig, und ob ich ihr meine Email-Adresse geben kö¶nnte, um die Verzö¶gerung über den Postweg zu vermeiden. Der Benutzername des Reparaturservice-Portals ist laut Vorgabe die Email-Adresse des Kundens… Man hätte alle Informationen, aber man nutzt sie nicht. Nachdem ich den Kostenvoranschlag dann nach wenigen Minuten als PDF zugemailt bekommen habe, konnte ich ihn unterschreiben, einscannen und zurückmailen. Seither ist wieder Ruhe: Keine Empfangsbestätigung, nichts. Ich habe keine Ahnung, was als nächstes passiert: Repariert man schon oder wartet man noch. Eigentlich traurig. Aber doch immer wieder interessant, mit wie wenig Knowhow und Talent man heute in namhaften, internationalen Unternehmen auf die Menschheit (Kunden) losgelassen wird. Aber was soll’s, wird schon irgendwie gehen, da bin ich zuversichtlich. Ich werde nächste Woche einfach nochmal anrufen und dabei an die rothaarige Olympus Promoterin denken, die sich vor graumer Zeit mal mit einem diebischen Lächeln freudestrahlend auf eine Tough-Cam gestellt hatte 😉 VG ERwin — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.11.2012 Uhrzeit: 10:26:46 Reinhard Wagner Am Sat, 24 Nov 2012 13:19:14 +0100 schrieb Erwin: > Aber was soll’s, wird schon irgendwie gehen, da bin ich > zuversichtlich. Oh mann. Lass die Leute doch einfach arbeiten und ihren Job machen. Normalerweise kommt die Kamera innerhalb von zwei bis drei Wochen retour – und wenn Du Deine Mailadresse in das entsprechende Feld im Formular eingibst, das dafür vorgesehen ist, dann bekommst Du Deinen KV auch per Mail. Also Ball flach halten. Grüße Reinhard Wagner —————————————————————————————————————————————— Datum: 25.11.2012 Uhrzeit: 20:04:37 Erwin Reinhard Wagner schrieb: > und wenn Du Deine Mailadresse in das entsprechende > Feld im Formular eingibst, das dafür vorgesehen ist, dann bekommst > Du Deinen KV auch per Mail. > Also Ball flach halten. Betriebsblindheit ist ja an sich nichts, für das man sich schämen muss, aber wenn ich deinen Kommentar lese, dann sagt mir das, das Du offensichtlich über das Reparaturportal (so wie ich es kennengelernt habe) noch keinen Reparaturauftrag aufgegeben hast. Beim Anlegen einer neuen Reparatur wirst Du gibt es kein Feld im irgendeinem Formular für die Email-Adressen. Die gibst Du an, wenn du einen Account zuvor anlegst und deine Produkte registrierst. Das ist, wie gesagt, dein Username. Der Ablauf des Anlegens einen neuen Reparatur geht nur, wenn Du so einen Account hast und Du dich damit zuvor anmeldest. Im Repair Summary Dokument steht die Email-Adresse dann auch drin. Auch bei meinem Auftrag. Daher bin ich davon ausgegangen, dass das kein Geheimnis für die Mitarbeiter im Service sein sollte. Das die Reparatur etwas dauern wird, ist mir klar, das war auch nicht der Punkt. Wenn man im (nur teilweise lokalisierten) Portal unter See all my not finished Repairs” nachschaut dann gibt es eine Reihe gutgemeinter Felder im Formular die allerdings bei Olympus offenbar keiner ausfüllt: “Angekommen am” “Eingang status” und so fort. Wenn da nichts auftaucht dann geht man als Neuling zuerst mal davon aus dass da was nicht stimmt. Unter der Messaging Funktion hatte ich dann versucht kurz anzufragen ob meine Kamera inzwischen angekommen wäre. Seit 6 Tagen in Bearbeitung aber keine Antwort. Deshalb dann der Anruf unter der Hotline. Das ist es was ich meinte und den Punkt kannst Du mir auch nicht mit deinem “Oh Mann” ausreden: Es würde reichen wenn das was da ist auch genutzt würde. Dann hätte jeder Kunde seinen Status und wäre (mit geringsten Aufwand) zufrieden. Aber dazu müsste sich mal einer von den Verantwortlichen mal dazu aufraffen diesen Vorgang mal selbst “als Kunde” durchzuspielen. Das ist nicht unüblich und auch kein großer Aufwand. Aber wie gesagt ich bin zuversichtlich und freu mich schon wenn das Teil wieder funktioniert. In der Zwischenzeit kommt halt wieder die PEN in die Fototasche. Viele Grüße Erwin posted via http://oly-e.de” —————————————————————————————————————————————— Datum: 26.11.2012 Uhrzeit: 2:10:51 Okko ten Broek Hallo Reinhard, in ungefähr 1,5 jahren. Die erste Verschlußreparatur war fällig nach rund 40.000 Auslö¶sungen und im Alter von ca. 3 Jahren. Dann die nächste eben wie oben geschrieben. Und, nein, sie wurde und wird nicht professionell eingesetzt, und ich mache so gut wie nie serienaufnahmen und habe diese im Menue sogar auf 3 Bilder runtergesetzt. Zum Ablauf selber jedoch kann ich nichts Schlechtes sagen. Der KVA kam per email ruckzuck und die reparierte Kamera war ebenfalls sehr schnell wieder bei mir. Vom Versand bis zum Wiedererhalt ca. 1,5 Wochen. Nachzufragen brauchte ich kein einziges Mal. Aber die von Olympus seinerzeit orakelten 150.000 Auslö¶sungen, der Anspruch, es handele sich um eine Kamera für den professionellen Einsatz, die relativ häufigen Reparaturen an der E-3 (nicht nur die Verschlußrep.)und an dem 12-60, gepaart mit der hier von mir geschilderten hämischen Kulanz, enttäuschen mich doch sehr. Dazu kam, dass nach einer Reparatur die Gummierung nicht mehr hielt und nach einer anderen plö¶tzlich Flusen im Sucher waren. Den einst sehr guten Ruf von Olympus suche ich heutzutage vergeblich. Ich habe auch noch die E-620 im Gebrauch, die allerdings bisher klaglos ihren Dienst verrichtet. Mal sehen, wie lange noch. Ob ich danach jedoch wieder auf Olympus-Produkte zurückgreife, wage ich ernsthaft zu bezweifeln. Denn mit dem tollen (ehrlich gemeint) Thermo-Sublimationsdrucker P-440 hat man uns ja auch veräppelt. Er war schweineteuer, aber ich bekomme so gut wie keine Farbkassetten mehr, kaum noch Papier (von Oly direkt sowieso nicht mehr) und Oly gibt auch keine Treiber über WIN-XP hinaus mehr ab. Fazit: hier steht ein fantastischer Drucker, den ich unbeschädigt, sobald meine Materialien aufgebraucht sind, in den Müll werfen darf. Nein, Olympus ist nicht mehr das, was selbst einige Forenten hier immer wieder versuchen, glaubhaft zu machen. Viele Grüße, Okko — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 27.11.2012 Uhrzeit: 11:48:52 Reinhard Wagner Am Mon, 26 Nov 2012 01:10:51 +0100 schrieb Okko ten Broek: > Denn mit dem tollen (ehrlich > gemeint) Thermo-Sublimationsdrucker P-440 hat man uns ja auch > veräppelt. Das Problem dabei: Das ist bei keiner Firma anders. Nennt sich LiveCycle-Support”. Es wird für eine gewisse Zeit Verbrauchsmaterial und Ersatzteile vorgehalten – und dann ist Schluss. Ich habe letzthin einen Epson EPLC-8200 entsorgt. Neupreis über 5000 Euro. Keine Treiber jenseits von XP keine Ersatzteile keine Verbrauchsmaterialien. Was für ein Auto hast Du? ist Elektronik drin? Dann verkauf das Ding solange es noch Elektronik-Ersatzteile dafür gibt. Wenn Du alle Firmen auf die Abschussliste setzt die keinen unbeschränkten Support auf einmal gekaufte Ware geben dann empfehle ich Dir dringend auf alles zu verzichten was einen Stecker hat. Grüße Reinhard Wagner ich denke da derzeit auch an Nikon – die haben mal phantastische Filmscanner hergestellt. Tscho -vorbei. Wer einen der schweineteueren Kästen daheimstehen hat kann nur hoffen dass das Ding noch lange hält.. .” —————————————————————————————————————————————— Datum: 27.11.2012 Uhrzeit: 16:31:29 di-R-k Reinhard Wagner schrieb: > ich denke da derzeit auch an Nikon – die haben mal phantastische > Filmscanner hergestellt. Tscho -vorbei. Wer einen der > schweineteueren Kästen daheimstehen hat kann nur hoffen, dass das > Ding noch lange hält..,. Oh, oh… Das erinnert mich daran, dass ich einmal einen LS-40 besaß und ihn zugunsten meines Umstiegs auf Digital vertickt hatte. Das war rückblickend keine falsche Entscheidung. Die Dinger sind heute immer noch klasse, aber – und Du sagtst es – wehe, es geht was daran kaputt, und die Reparatur beansprucht Ersatzteile… Viele Grüße Dirk — posted via http://oly-e.de —————————————————————————————————————————————— Datum: 27.11.2012 Uhrzeit: 23:52:57 WolfgangPe Reinhard Wagner” schrieb im Newsbeitrag news:pi3621bbz29r.b74lwsk9xzzd$.dlg@40tude.net… > Das Problem dabei: Das ist bei keiner Firma anders. Nennt sich > “LiveCycle-Support”. Es wird für eine gewisse Zeit > Verbrauchsmaterial und Ersatzteile vorgehalten – und dann ist > Schluss. So einfach ist das auch nicht. Bei Porsche in Weissach stehen bestimmt noch 10 Flugzeugmotoren. Das sind Ersatzteile weil Porsche auch mal Flugzeugmotoren gebaut hat. Man hat all den Besitzern schon Abfindungen angeboten aber die wollen nicht und Porsche hält weiter die Ersatzteile vor. Grüße Wolfgang” ——————————————————————————————————————————————

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