| |
R.Wagner schrieb:
> Am Thu, 02 Sep 2010 15:08:52 +0200 schrieb *dp:
>
>> ... na, wenn das so ist, dann braucht man ja nicht mehr.
>> dann ist das Einbinden von Olympus in Lightroom
>> ja völlig überflüssig.
>
> Finde ich auch. Ich verwende Lightroom nicht. Und wenn ich eine
> Kameraanbindung brauche, kann ich jetzt völlig legal den Viewer
> verwenden, wo ich früher Studio zahlen musste. Da ich diese
> Anbindung einmal im Jahr brauche, habe ich Studio nie gekauft -
> wäre 'rausgeworfenes Geld gewesen. (Da ich "Profi" bin, muss sich
> das bei mir nämlich rentieren...)
.... nun, ich meinte es ironisch.
Lightroom, oder andere Konverter sind nun einmal Standardsoftware
geworden.
Studio und Viever sind einfach zu lahm (ich spreche hier vom Mac
der neusten Generation. Auf dem alten war es nicht besser -
langsam und instabil.)
Auf der neusten Generation läuft Studio nicht mehr - wird auch
nicht weiterentwickelt.
Finde ich schmal, denn den Viever kann ich nicht als
"professionelen Konverter" sehen.
Wenn dann doch jemand damit arbeiten kann und will - sei es drum.
Das ist jetzt kein Streitpunkt für mich - habe da wohl andere
Ansprüche.
>
> Für mich hat sich die Situation deutlich verbessert. Für die, die
> Studio bereits haben, ist die Situation gleich geblieben.
Nein, das ist unrichtig!
Studio startet unter Mac OS 10.6.4 nicht mehr (und man kann einem
Mac wahrlich nicht absprechen, im professionellen Bereich zu
"taugen" (lol).
> Und für
> wen hat sie sich jetzt verschlechtert? Für Kunden einer Firma, die
> es nicht auf die Reihe kriegt, für knapp 50 Euro ein SDK zu
> erwerben um die entsprechenden OCXe in ihr weltweit vertriebenes
> Produkt einzubauen? Dass da Olympus daran schuld sein soll, ist
> doch ein Witz.
Kein Mensch will hier jemanden SCHULD zuweisen.
Dennoch sollte ein System, dass durchaus professionell zu
gebrauchen ist, erwarten, dass es mit vorhandener professioneller
Software nicht nur kompatibel ist, sondern eben AUCH die Software
gelieferten Möglichkeiten bietet.
Ist auch unwichtig, ob jemand, der Adobe NICHT nutzt jetzt mit
dem Brustton der Überzeugung meint, dass das alles nicht wichtig
sei, weil man mit dem Programm X, Y oder Z arbeiten kann.
Lightroom IST nun einmal eine DER professionellsten Software und
die unterstützen Olympus eben NICHT in dem Maße, wie Canon oder
Nikon. Das kann man nicht wegdiskutieren und ist ein Manko für
nicht wenige. Das ist eine Tatsache.
Ob das nun von Adobe verschlafen wird, weiß ich nicht.
Wenn aber ein Systemhersteller sein Paradepferd (gemeint Studio)
aus dem Rennen nimmt, sollte man erwarten, dass SIE zumindest den
Kontakt zu den führenden Softwareschmieden herstellen. Aber
offenbar wartet man, bis der Berg zum Propheten geht.
Wer nun "Schuld" hat, ist mir mumpe. Fakt ist, dass es die damals
vorhande Möglichkeit direkt in den Computer zu fotografieren
nicht mehr gibt, und wenn dann nur über eigene Friggelei. DAS
kann es eigentlich nicht sein - denn das sehe ich als
Rückschritt. Wie es andere sehen juckt mich gelinde gesagt nicht.
> Das SDK kann jeder erwerben, der eine Adresse hat,
> und den Willen äußert, das Ding zu kriegen. Einen leidlich begabten
> Visual C++-Programmierer sollte Adobe doch auftreiben können, der
> die Steuerung implementiert. Fragt mal Helge, ob das ein Hexenwerk
> ist.
??? Ist das tatsächlich die Aufgabe einzelner User ???
Wahnsinnig professionell! :(
>
> ich würde eher sagen, Adobe hat kein Interesse an
> Olympus-Fotografen. Ist das nun ein Argument gegen Adobe oder gegen
> Olympus?
Mutmaßung hin, Äußerung her.
Es gibt derzeit nicht die Unterstützung für Olympus. DAS ist
Fakt.
Weder für den tethered camera support, noch für die
Objektivkorrektur.
Wessen Aufgabe es ist, weiß ich nicht.
Mein Verständnis sagt mir halt, dass nicht der Softwarehersteller
an die Kamerahersteller herantreten sollen sondern umgekehrt.
Aber auch DARÜBER werde ich nicht weiter diskutieren.
Bringt nämlich nichts. Es wird IMMER jemanden geben, der
diese/meine Forderung nicht teilt.
Schönreden kann man alles und es wird immer Menschen geben, die
jede Art von Kritik als Angriff auf die eigene Person ansehen
werden - da kann man dann nichts machen.
Viellicht sollte man zu diesen ganzen Themen überhaupt nichts
mehr sagen und die Hersteller wurschteln lassen und irgendwann
nur noch Konsequenzen ziehen.
Auch DAS wird die Manager einzelner Hersteller nicht kümmern,
weil sie dann anstatt Kameras vieleicht Zahnpaster verticken.
So what!
HzG
*dp
Ich gebe es auf.
--
posted via http://oly-e.de
|