Die Olympus E-System und Camedia FAQ
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Technik bringt Fragen hervor - umfangreiche Technik um so mehr. Häufig gestellte Fragen und die Antworten darauf haben wir hier für Sie zusammengestellt.
Weiterhin finden Sie hier Tipps & Tricks zum richtigen Umgang mit Ihrer Olympus Camedia E-10, E-20 und E-100RS sowie dem E-System (E-1).
Ein Klick auf ein Thema in der folgenden Übersicht bringt Sie direkt zu der entsprechenden Stelle auf dieser Seite:
>> Meine Bilder wirken nicht wirklich knackig scharf (E-System E-1)
>> Kontrast und Schärfe: Welche Einstellung wählen (Camedia E-10 / E-20)?
>> Das AF-Hilfslicht des FL-40 funktioniert nicht an meiner Olympus E-1 - ein Fehler?
>> Verwendung von Fremdblitzen an der Olympus Camedia E-Serie
>> Firmware: Versionsabfrage und Updatemöglichkeiten (E-1, E-10 / E-20, E-100RS)
>> Schärfentiefe: Onlinerechner, Tipps und Informationen (E-1 / E-10 / E-20)
>> Handbücher-Download
>> Verwendung eines Polfilters an der Camedia E-10 / E-20
>> Was ist der Unterschied zwischen der Camedia E-10 und der E-20?
>> Was ist der Unterschied zwischen der Camedia E-20P und der E-20N?
>> Die Olympus Camedia E-1 / E-10 / E-20 und das IBM Microdrive
>> Die Camedia-Software 2.5 erkennt die E-10 / E-20 / E-100RS nicht
>> Wie kann ich mit der Camedia E-10 schnell mehrere Bilder in Folge aufnehmen?
>> Tipps zur Stromversorgung der E-10 / E-20
>> Autofokus, Schärfe, Auflösung, Graukeil, Verzeichnung und sonstige Tests
>> Panoramafotografie: Software, Nodalpunkt & Panoramawinkel
>> Ich habe eine Frage, zu der ich hier keine Antwort finden kann - was tun?
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Meine Bilder wirken nicht wirklich knackig scharf (E-System E-1) |
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Grundsätzlich gilt das, was im nächsten Absatz (bitte unbedingt auch lesen) beschrieben ist. Olympus ist bei den Standardeinstellungen seiner Kameras was Schärfe und Kontrast angeht deutlich konservativer als andere Hersteller, die in der Grundeinstellung meist knackigere Bilder liefern.
Bei der E-1 gilt dies in besonderem Masse: Während bei anderen Modellen in der Grundeinstellung bereits nachgeschärft wird, um sofort knackige Bilder zu bekommen, hat man sich bei der E-1 dafür entschieden nur dann nachzuschärfen, wenn der Anwender dies ausdrücklich wünscht. Hier hilft es dann, in den Kamereinstellungen die Schärfe zu erhöhen. Im Gegensatz zur E-10 / E-20 kann dies jedoch in feineren Stufen (7 insgesamt, -3 bis +3, ab Firmware-Version 1.1 neun Stufen: -3 bis +5) geschehen.
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Kontrast und Schärfe: Welche Einstellung wählen (Camedia E-10 / E-20)? |
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Schärfe und Kontrast bieten die Einstellungen SOFT / NORMAL / SHARP (Schärfe) sowie LOW / NORMAL / HIGH (Kontrast). In der Einstellung SOFT bzw. LOW greift die Software der Kamera nicht ein, wenn das Bild auf die Speicherkarte geschrieben wird. Diese Einstellung liefert rein optisch zwar eher flaue Ergebnisse, sollte aber verwendet werden, wenn die Bilder anschliessend mit Bildbearbeitungssoftware nachbearbeitet werden sollen, da man mit unverfälschten Daten arbeitet.
Alle Einstellungen darüber entsprechen einer Bildbearbeitung direkt in der Kamera und dienen dazu, sofort "knackige" Ergebnisse zu liefern, d.h. wenn die Fotos ohne weitere Bearbeitung präsentiert / gedruckt werden sollen.
Zwei lehrreiche Artikel mit weiteren Tipps und Tricks zum Umgang mit den entsprechenden Kameraeinstellungen für die Schärfe sowie das anschliessende Nachschärfen am PC finden Sie hier:
http://www.digitalkamera.de/Tip/04/46-de.htm
http://www.digitalkamera.de/Tip/19/51.htm
Eine interessante Ausarbeitung zur Kontrasteinstellung kommt von Klaus Schräder, der die Ergebnisse bei unterschiedlichen Einstellungen miteinander verglichen hat und aufzeigt, dass die Kontrasteinstellung bei anschliessender Nachbearbeitung in Adobe Photoshop eine eher untergeordnete Rolle spielt (PDF, 251 kB).
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Das AF-Hilfslicht des FL-40 funktioniert nicht an meiner Olympus E-1 - ein Fehler? |
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Die E-1 unterstützt im Gegensatz zur Camedia E-10 und E-20 ein im Blitzgerät eingebautes AF-Hilfslicht (auch AF-Hilfsilluminator genannt).
Das kameraeigene AF-Hilfslicht der E-1 hat eine Reichweite von 6-7m, ferner projeziert es ein Muster auf das scharfzustellende Objekt, um somit für entsprechende Kontraste zu sorgen.
Das AF-Hilfslicht des FL-40 hat selbst nur eine Reichweite von 7m und projeziert kein Muster - aus diesem Grunde wird es in Verbindung mit der E-1 nicht genutzt.
Das AF-Hilfslicht des FL-50 hingegen bietet eine Reichweite von bis zu 10m, weiterhin wird (wie bei der E-1 selbst) ein Muster auf das fokussierende Objekt projeziert. Somit wird dieser Blitz auch vom E-System, also der E-1, samt AF-Hilfslicht voll unterstützt.
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Verwendung von Fremdblitzen an der Olympus Camedia E-Serie |
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Als vollwertige Systemblitze stehen vom Hersteller zur Zeit die Modelle Olympus Camedia FL-20, FL-40 sowie FL-50 zur Verfügung.
Diese lassen sich direkt (dank Blitzschuh) an der E-1 / E-10 / E-20 betreiben. Die E-100RS hat keinen Blitzschuh, hier können die Geräte jedoch mittels Blitzschiene und entsprechendem Synchronisationskabel angeschlossen werden.
Die Firma Metz bietet mittlerweile einen SCA-Adapter an, mit dem eine Vielzahl von Metz-Blitzgeräten an Olympus Digitalkameras betrieben werden können, manche jedoch nur mit Einschränkungen, insbesondere was den TTL-Betrieb angeht.
Bevor Sie sich für einen Metz-Blitz entscheiden, empfehlen wir das genaue Studium der Angaben auf den Metz-Seiten, insbesondere wenn Sie Ihren bereits vorhandenen Metz-Blitz betreiben möchten. So ist bei gewissen Modellen etwa eine bestimmte Firmware-Version die Voraussetzung für eine einwandfreie Zusammenarbeit mit dem SCA-Adapter für Olympus Digitalkameras.
In diesem Zusammenhang empfehlen wir vor der Anschaffung auch einen Blick in unsere Foren, wo bereits diverse Erfahrungen mit Metz-Blitzen an der Olympus Camedia E-Serie gesammelt wurden.
Andere Blitzgeräte (mit Mittenkontakt) sind anschliessbar, sofern die Zündspannung nicht zu hoch ist (bei älteren Modellen ist hier Vorsicht geboten). Eine TTL-Messung findet dann nicht statt, die Kamera muss im manuellen Modus betrieben werden und die Belichtungsautomatik des Fremdblitzes kann genutzt werden. Hier empfiehlt sich ein Blick ins Handbuch des Blitzgerätes, dort ist dann auch beschrieben, wie die Kamera einzustellen ist.
Eine weitere Alternative ist ein sogenannter Slave-Blitz. Dieser wird nicht physikalisch mit der Kamera verbunden sondern hat eine Messzelle, die erkennt, wann der Hauptblitz (hier also der kamerainterne Blitz) gezündet wird und zeitgleich den Slave-Blitz zündet. Eine Kabelverbindung ist also nicht notwendig.
Da Digitalkameras jedoch vor dem eigentlichen Blitz oftmals einen oder mehrere Vorblitze aussenden (zur Belichtungsmessung und/oder Verringerung des "Rote-Augen-Effekts") was auch oftmals nicht abstellbar ist (gilt für alle E-10 / E-20 / E-100RS), sind herkömmliche Slave-Blitze oftmals nicht einsetzbar, da diese bereits beim Vorblitz zünden würden.
Hier hat die Firma Metz den Metz mecablitz 34 CS-2 digital (siehe auch im Shop) im Programm, der sich genau dieser Problematik annimmt und trotz Vorblitz einsetzbar ist.
Slave-Blitze eignen sich auch hervorragend für das sogenannte entfesselte Blitzen, um etwa Hintergründe auszuleuchten, bestimmte Effekte zu erzeugen etc., da der Slave-Blitz nicht unmittelbar an der Kamera betrieben werden muss sondern auch in einigen Metern Abstand noch eingesetzt werden kann.
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Firmware: Versionsabfrage und Updatemöglichkeiten (E-1, E-10 / E-20, E-100RS) |
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Die Firmware ist die Betriebssoftware, die in der Kamera arbeit. Diese Firmware wird gelegentlich von Olympus weiterentwickelt und bringt Verbesserungen, Fehlerbereinigungen oder auch neue Funktionen mit sich.
Die in der Kamera verwendete Firmware lässt sich ermitteln, indem man die EXIF-Header* einer Bilddatei aus der Kamera mit entsprechender Software analysiert und findet die gewünschte Information im Feld IDF0/Software.
*) EXIF-Header: in diesem Bereich der Datei werden Informationen zur Kamera und Aufnahme abgelegt, z.B. Blende, Belichtungszeit- und messmethode, Blitz, Zoomfaktor, Qualität, Uhrzeit, Datum, ISO etc.
In der den Kameras beigelegten Programmen Camedia Master, Olympus Studio bzw. Olympus Viewer ist die Firmwareversion der Kamera ebenfalls bei den Bildinformationen zu finden.
Abgesehen von der E-100RS lässt sich die Firmware-Version auch direkt über eine undokumentierte Funktion direkt im Kamera-Display anzeigen:
E-System E-1
Bei geöffneter Speicherkarten-Klappe gleichzeitig die Tasten "OK" und "Wiedergabe" (grüner Pfeil nach rechts) drücken.
Es sollte jetzt etwa folgende Anzeige erscheinen:
OLYMPUS
E-1
BODY VER 1.1
LENS VER 1.1
FLASH VER 1.0
Hier werden neben der Firmware-Version der Kamera (Body) auch die des Objektives (Lens) sowie des Blitzes (Flash) angezeigt, letzteres jedoch nur, wenn diese Funktion vom Blitz unterstützt wird, wie dies z.B. beim FL-50 der Fall ist.
Camedia E-10 / E-20
Die Abdeckklappe für die Speicherkarten öffnen und das Modus-Wählrad auf "Wiedergabe" (grüner Pfeil nach rechts) stellen. Nun gleichzeitig die Tasten "+/-" (Belichtungskorrektur, linke Kameraseite, links über dem Wort Camedia) sowie die Taste für die Einstellung der Bildqualität (rechts über dem LCD-Display) drücken.
Es sollte jetzt etwa folgende Anzeige erscheinen:
OLYMPUS
E-20,E-20N,E-20P
VERSION: 1.102
PAL
In diesem Beispiel also die Firmware 1.102, PAL-Version (E-20P).
Grundsätzlich ist jede Olympus Digitalkamera updatefähig. Firmware-Updates für das E-System, also z.B. die E-1, deren Objektive und selbst die Blitzgeräte wie z.B. der FL-50, können über die Olympus Studio oder Olympus Viewer Software ab Version 1.1 vom Anwender selbst durchgeführt werden.
Besitzer einer Camedia E-10, E-20 oder E-100RS müssen die Kamera zum Hersteller einschicken. Zwar ist das Update kostenpflichtig, allerdings wird die Kamera in diesem Zuge gleich noch einem Gerätetest unterzogen. Der Preis für diese Massnahmen liegt bei ca. 40,- EUR (Olympus Deutschland, unsere Teilnehmer aus den Nachbarländern wenden sich bitte an den dortigen Olympus-Service).
Unsere Empfehlung: Nur die nackte Kamera mit Objektivdeckel versenden. Zubehör, etwa Speicherkarten, Batterien etc. nicht beilegen, so kann auch nichts verloren gehen.
Die Versandadresse finden Sie auf den Serviceseiten von Olympus.
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Schärfentiefe: Onlinerechner, Tipps und Informationen (E-1 / E-10 / E-20) |
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Unter der Schärfentiefe vertsteht man den Entfernungsbreich (Nahpunkt bis Fernpunkt), indem alles scharf abgebildet wird. Der Begriff Tiefenschärfe wird auch oft verwendet und meint dasselbe (oft wird darüber gestritten, welcher Begriff denn nun der richtige sei, dies war auch bereits mehrmals Thema in unseren Foren. Unabhängig davon haben sich jedoch beide Begriffe eingebürgert und dabei wollen wir es auch hier belassen).
Die Schärfentiefe ist abhängig von der Brennweite, der gewählten Blende sowie der Entfernung, auf die Kamera fokussiert hat. Letztlich spielt natürlich auch das verwendete Objektiv eine Rolle, was für die hier angesprochenen Kameras jedoch ohne Bedeutung ist, da sich das Objektiv ja nicht wechseln lässt.
Zur einfachen Berechnung der Schärfentiefe haben wir einen Online-Schärfentieferechner entwickelt, der unter Berücksichtung der variablen Parameter sowie evtl. verwendteten Konvertern die zu erwartende Schärfentiefe (Nahpunkt, Fernpunkt sowie Schärfebereich) für Sie ermittelt.
Den technischen Hintergrund und die zugrundeliegenden Formeln unseres Schärfentieferechners können Sie den folgenden Dokumeneten entnehmen, welche uns Klaus Schräder zur Verfügung gestellt hat: E-1 (PDF, 786 kB) / E-10 / E-20 (PDF, 839 kB). Diese behandeln die Schärfe im Allgemeinen, die Schärfentiefe im Speziellen sowie ein wenig Theorie zu diesem Thema. Auch wird erklärt, wo die Unterschiede zur klassischen 35mm-Kleinbildfotografie liegen und warum eine Digitalkamera im Gegensatz zu Kleinbildkameras einen höheren Schärfentiefebereich hat.
Viele professionelle Spiegelreflex-Kameras bieten eine Funktion, um die Schärfentiefe bei der gewählten Blende zu kontrollieren. Mit einem sog. Blendenschieber (oder bei neueren Kameras wie der E-1 aus dem E-System durch Betätigung der Abblendtaste) wird das Objektiv abgeblendet, d.h. die Blende wird soweit wie vorgewählt geschlossen. Dies macht das Sucherbild zwar dunkler (je grösser der f-Wert, desto weniger Licht fällt durchs Objektiv aber die Schärentiefe nimmt zu), gibt dem Fotografen jedoch die Möglichkeit, die effektive Schärfentiefe zu kontrollieren.
Zwar bietet die Camedia E-10 / E-20 diese durchaus praktische Funktion nicht direkt an, mit einem kleinen Trick geht's aber trotzdem: Im manuellen Modus (Modus-Einstellrad auf [M]) zuerst mit dem Nebenregler Langzeitbelichtung mit [bulb] auswählen. Anschliessend mit dem Hauptregler die gewünschte Blende einstellen. Wird nun der Auslöser betätigt und festgehalten, dann belichtet die Kamera so lange, bis der Auslöser wieder losgelassen wird und schliesst so zwangsläufig die Blende, so dass der gewünschte Effekt kontrolliert werden kann. Dies \kostet" zwar eine Aufnahme, aber schliesslich reden wir hier ja über eine Digitalkamera, so dass diese direkt wieder gelöscht werden kann.
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Verwendung eines Polfilters an der Camedia E-10 / E-20 |
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Zum Thema Polfilter hat Klaus Schräder uns eine Ausarbeitung zur Verfügung gestellt. Im bereitgestellten PDF finden sich neben Erläuterungen zur Funktionsweise von Polfiltern auch gleich die passenden Vergleichsaufnahmen (mit/ohne Polfilter), so dass man sehr schön sehen kann, was ein solcher Filter eigentlich bewirkt.
Weiterhin wird der Frage nachgegangen, ob es denn ein teurer zirkluarer Polfilter sein muss, oder ob die preiswertere lineare Variante auch ausreicht.
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Was ist der Unterschied zwischen der Camedia E-10 und der E-20? |
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Knapp zusammengefasst hat die Camedia E-20 folgende Verbesserungen erfahren:
Höhere Auflösung (5.25 MPix = 2.560 x 1.920 Pixel gegenüber 4.0 MPix bei der E-10).
Unterstützung von IBMs Microdrive.
Deutlich schnelleres Arbeiten im "Wiedergabe-Modus".
Noise-Reduction, ein Verfahren zur Rauschverminderung bei langen Belichtungszeiten.
Progressive Scan Mode: Bei Halbierung der vertikalen Auflösung (nur jede zweite Zeile des CCDs wird bei der Belichtung ausgelesen, die fehlenden Informationen werden interpoliert) sind wesentlich kürzere Belichtungszeiten bis zu 1/18.000 Sekunde möglich.
Auch in die andere Richtung wurde der Spielraum deutlich erweitert: Im Bulb-Mode bis 8 Minuten (statt 30 Sekunden) bzw. in den verschiedenen Belichtungsprogrammen bis zu 60 Sekunden (statt 8 Sekunden).
Eine Gegenüberstellung der beiden Kameras (in englischer Sprache) finden Sie hier.
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Was ist der Unterschied zwischen der Camedia E-20P und der E-20N? |
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Das N bzw. P signalisieren die Fernsehnorm des TV-Ausgangs, wobei P für das in Europa übliche PAL-System steht und N für NTSC, welches vornehmlich in den USA und in Asien zum Einsatz kommt.
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Die Olympus Camedia E-1 / E-10 / E-20 und das IBM Microdrive |
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Da die Camedia E-Serie CompactFlash Typ II Speicherkarten aufnehmen kann, scheint sie ein idealer Kandidat für das Microdrive* von IBM zu sein. Allerdings empfiehlt Olympus den Gebrauch vom Microdrives für die Camedia E-10 ausdrücklich nicht! Offiziell heisst es, dass es Probleme sowohl mit der Stromaufnahme als auch mit der Wärmentwicklung geben kann.
Und wie in unseren Foren immer wieder lesen kann: Es läuft. Oder nicht. Oder "im Prinzip ja". Folgende 3 Stati haben sich dort herauskristallisiert:
a) Die Camedia E-10 lässt sich erst garnicht einschalten.
b) Das IBM Microdrive läuft ohne jegliche Probleme.
c) Grundsätzlich läuft es, es gibt jedoch ab und an diverse Aussetzer.
So wussten einige Anwender zu berichten, dass sporadisch Schreibfehler nach der Aufnahme auftraten. Dies wurde von der Camedia E-10 mit einem CF-Error quittiert.
Bei einem von uns getesten 1 GB Microdrive gab es bei jedem 10. - 20. Einschalten der Kamera das Problem, dass die LED, die den Zugriff auf das Speichermedium signalisiert, wild vor sich her blinkte, die Kamera jedoch nicht in Bereitschaft ging.
In diesem Zusammenhang bietet u.U. die Möglichkeit, in der Kamera Bilder (einzeln oder alle) zwischen den Medien zu kopieren beim Typus "c" eine Alternative. Ausgestattet mit einer grossen SmartMedia Karte kann man diese erst "vollschiessen" um dann anschliessend das Microdrive einzulegen und die Daten darauf zu übertragen.
Vorteil hier: Tritt beim Kopieren ein Schreibfehler auf Microdrive auf, so kann man den Schreibvorgang einfach wiederholen. Weiterhin kann dann das von uns beobachtete Problem mit dem Einschalten nicht auftreten, so dass die Kamera im Notfall auch immer schnell einsatzbereit ist.
Wer es trotz aller Widrigkeiten wagen möchte, dem empfehlen wir dringend, kein IBM Microdrive "blind" zu kaufen. Es sollte, wann mmer möglich, vorher in der eigenen Kamera ausgiebig getestet werden.
Die Camedia E-20 unterstützt hingegen offiziell (also laut Olympus) das 1 GB Microdrive der neusten Generation. Dazu hat Klaus Schräder eine Testreihe mit einer Camedia E-20 und diversen Microdrives durchgeführt, die wir Ihnen hier als PDF-Datei zur Verfügung stellen.
Bei der E-1 sollten alle Varianten des Microdrives problemlos laufen.
*) IBM Microdrive: Dies ist eine richtige Miniaturfestplatte, die es in den Kapazitäten 170 MB (wird nicht mehr hergestellt), 340 MB, 512 MB sowie 1 GB zu kaufen gibt. Da dies, wie "grosse" Festplatten auch, mechanische Geräte sind, sind diese natürlich auch empfindlicher als reine Flash-Speicher.
Mittlerweile ist Flash-Speicher so preiswert geworden, dass die Anschaffung von Microdrives gut überlegt sein will. Alleine aus mechanischen Gründen ist bei Flash-Speicher i.d.R. ein längeres Leben zu erwarten.
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Die Camedia-Software 2.5 erkennt die E-10 / E-20 / E-100RS nicht |
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Das ist richtig. Die Funktion, direkt mit der Kamera zu kommunizieren, steht bei der E-Serie nicht zur Verfügung, dies funktioniert nur mit einigen der "kleineren" Olympus Kameras.
Sobald der USB-Treiber ordnungsgemäss unter Windows installiert ist, steht die Kamera als Wechseldatenträger mit einem eigenen Laufwerksbuchstaben im Windows-Explorer zur Verfügung und die Dateien können so in der Camedia-Software geöffnet werden.
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Wie kann ich mit der Camedia E-10 schnell mehrere Bilder in Folge aufnehmen? |
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Die Bildvorschau muss dafür deaktiviert sein. Ist die Bildvorschau eingeschaltet (das zuletzt aufgenommene Bild wird während des Speicherns, oder für 5 Sekunden, angezeigt) kann eine weitere Aufnahme erst nach dem Speichern bzw. nach 5 Sekunden gemacht werden. Solange kann nicht wieder ausgelöst werden. Wird im Menü die Bildvorschau ausgeschaltet, sind vier Aufnahmen direkt hintereinander möglich, erst dann werden die Bilder gespeichert.
Achtung: nicht verwechseln mit "Serienbilder". Diese können immer gemacht werden, aber halt mit 4 Bildern in 1,3 Sekunden.
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Tipps zur Stromversorgung der E-10 / E-20 |
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Klaus Schräder hat sich genauer mit dem Stromverbrauch der Olympus Camedia E-10 beschäftigt und einige Messungen durchgeführt. Die daraus entstandenen hochinteressanten Ergebnisse (PDF) hat er mit einigen Tipps bezüglich der richtigen Wahl der Stromversorgungsquelle gepaart und uns hier zur Veröffentlichung überlassen.
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Autofokus, Schärfe, Auflösung, Graukeil, Verzeichnung und sonstige Tests |
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Wer seine Digitalkamera einmal einigen Test unterziehen möchte, der findet in der von Dieter Bethke angefertigten Vorlage (ein PDF mit Siemensstern, Graukeil etc.) ein geeignetes Motiv für eigene Experimente.
Zur Beachtung und Erläuterung schreibt Dieter Bethke folgendes:
Die Vorlage sollte sinnvollerweise in maximaler Druckerauflösung (z.B. 1440 DPI) und in reinem Schwarz ausgedruckt werden, keinesfalls im Farb- oder gar Fotomodus. Auf mattes aber hochqualitatives Papier.
Mit der Grösse von DIN A4 habe ich gute Erfahrungen gemacht, obwohl es sicherlich auch etwas kleiner noch ganz gut geht.
Der stufige Graukeil am rechten Rand sollte 21 gut differenzierbare Grautöne darstellen mit vollem Weiss am Anfang (Feld A) und vollem Schwarz am Ende (Feld 20). Feld M (6) markiert den Mittelton. Sollte eine dieser Bedingungen auf dem Ausdruck nicht zutreffen, empfehle ich eine andere Einstellung/Papier Kombination zu versuchen.
Die restlichen Elemente dienen der Beurteilung der Schärfe der anzufertigenden Aufnahme und lassen auch eine Beurteilung der Verzeichnung (z.B. an den Rändern) durch Objektive oder Konverter zu.
Einfach das Motiv formatfüllend im Sucher halten und auf die Mitte des grossen Siemenssterns fokussieren.
Ich habe mit dem internen Blitz geblitzt, um Freihand agieren zu können. Vom Stativ aus ist das sicher nicht notwendig. Deshalb aber das Mattpapier. Ach ja, bei Stativaufnahmen sollte noch ein Weissabgleich bei Aufnahmelicht auf ein weisses Blatt der selben Sorte ausgeführt werden. (Schnellreferenztaste, dann WB auf 0).
Ich übernehme keinerlei Gewährleistung im Falle von Schäden, Folgeschäden oder Unzufriedenheiten nach Verwendung der Datei. Ausserdem schliesse ich die Verwendung für kommerzielle Zwecke sowie eine irgendwie geartete Verbreitung durch Dritte aus. Die Datei kann für private Verwendung unter der oben angegebenen Adresse heruntergeladen werden.
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Panoramafotografie: Software, Nodalpunkt & Panoramawinkel |
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Die Panoramafotografie ist sicherlich eines der interessantesten Themen der digitalen Fotografie, denn im Gegensatz zur analogen Fotografie ist sie weniger aufwendig, da geeignete Software beim Zusammensetzen (engl. stitchen / stitching) der Einzelbilder behilflich ist bzw. dies eigenständig macht.
Dennoch sind das nötige Hintergrundwissen sowie evtl. technische Hilfsmittel (Stichwort Panoramawinkel) in den meisten Fällen unabdingbar. Klaus Schräder hat eine Einführung als Schnelleinstieg verfasst. Neben der Erklärung der Problematiken der Panoramafotografie (Nodalpunkt) enthält der Artikel Tipps zur Vorgehensweise und Software sowie eine Bauanleitung für einen Panoramawinkel (Nodalpunktadapter) für die Camedia E-10 bzw. E-20 (PDF, 833 kB).
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Ich habe eine Frage, zu der ich hier keine Antwort finden kann - was tun? |
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Hier empfehlen wir, in Ruhe einmal das Forum zu durchstöbern (ggf. unter Einbeziehung der Suchmaschine des Forums) und die Frage dort zu stellen, normalerweise resultiert daraus binnen weniger Stunden eine adäquate Antwort.
Allgemeine Begriffserklärungen bietet das ABC der Digitalfotografie von Olympus.
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