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Tutorial OM-D Nachts

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Hallo zusammen, ich habe ein neues OM-D Tutorial erstellt, nachdem mehrere Anfragen bei mir aufkamen, wie man im Dunkeln auf den Sternenhimmel fokussieren kann. Hier eine mögliche Lösung, inklusive Langzeitbelichtung ohne und mit Taschenlampe als auch Live Composite. Viel Spaß.

Bild des Benutzers iamsiggi

Wer nicht die neue tolle "Restlichverstärkung" der neueren Kameras hat, nimmt halt einen anderen hellen Stern.
Wenn man die Objektivrückstellung ausschaltet, sollte der Fokus auch nach ein/ausschalten erhalten bleiben, aber es ist heikel, sodass man sowieso vor dem Foto die schärfe nochmals sehr gut nachprüft.

Wegen der Formel:
Ist glaub ich zu optimistisch, vor allem im kurzen Bereich:

Beim 7-14@7mm ist mMn auch schon bei 20sec Schluss. Es wird auch auf den Sensor ankommen, weil ja bei der E-M5 II die Pixel noch kleiner sind.
Vor allem wird man abseits der Polarregion wenn man viele Breitengrade im Bild hat schon deutlich sehen, dass die oberen und unteren Sternchen unterschiedlich wandern.

Daher am besten: Testbilder machen und am Computerschirm bei 1:1 genau ansehen und entscheiden womit mal leben kann.
In den kleine Auflösungen die man am Netz meist zur Verfügung stellt, wird man da aber nicht so genau drauf schauen müssen.

Siegfried

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Siegfried
"Man sieht nur das, was man weiß"

http://www.AustrianAviationArt.org/cms

Bild des Benutzers pcpanik

Danke für Deine Hinweise. Ich habe diese "Faustformel" (= nicht 100% akkurat), mehrfach probiert und die passt mMn., siehe Beispielbild.

Bild des Benutzers iamsiggi

Bild: 

Hab heute gerade eine Menge Bilder mit dem ED7-14 bei 7mm gemacht. Vom Stativ aus mit 30sec Belichtungszeit. Die Sterne sind deutlich gewandert siehe 1:1 Crop.

Dennoch - allein damit sieht man schon wirklich viele der größeren helleren Objekt. Pluto allerdings auf diesem Bild nicht, der versteckt sich im Rauschen der ISO1600 ;-)

Es liegt an den extrem kleinen Pixel unsere Kameras :-)

Siegfried

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Siegfried
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Bild des Benutzers Reinhard Wagner

Kommt drauf an, in welche Richtung man seine Kamera hält.... :)

r.w. admin.

Bild des Benutzers pcpanik

Das nennst DU "deutlich". ICH finde das akzeptabel. :-)
Kommt wohl auf die Sichtweise (und die Expertise) an, zudem, welchen Ausschnitt sehen wir hier? Mitte? Rand? In welche Richtung hast Du die Kamera gehalten?
Und ob diejenigen, die sich so ein Tutorial anschauen Ihre Bilder in 100% 1:1 ausdrucken?
Ich denke mal für Otto-Normal ist das okay.
Wer ernsthafte Astro Fotografie betreiben will, wird sehr Schnell merken, dass er eh nicht so mit einem einzigen Foto vorgehen kann und dann sehr schnell für einen Tracker entscheiden ... nur mal im Ernst, soll ich das alles in einem Tutorial unterbringen, bei dem es darum geht auf Sterne zu fokussieren und mal ein Nachtfoto zu machen?
Wer sich das anschaut, wird sich so aus meinem Bauchgefühl heraus nicht für die marginale Bewegung interessieren, die Du da zeigst.

Aber: folgender Vorschlag: wir machen mal ein gemeinsames "Fortgeschrittene Astro-Fotografie" Video? Wie wärs?

Aber, und da gebe ich Dir Recht, die Faustformel bezieht sich eher auf die Ausrichtung auf den Polarstern.

Erkennst Du bei meinem Beispielbild denn Bewegung?

P.S.: ich hab mal folgenden Satz ergänzt: die Faustformel zur Belichtungszeit bezieht sich auf eine Kameraausrichtung auf den Polarstern. Fotografiert man in einem flacheren Winkel zu diesem, können die Sterne bereits wieder anfangen ein wenig zu wandern.

Bild des Benutzers iamsiggi

Ich würde es heute so formulieren: Es ist ein Anhaltspunkt, wo man starten kann. Und soll es einfach sicherheitshalber überprüfen ob die Sterne schon Eier werden oder nicht. Und natürlich ob man damit leben kann.

Ich nehme jetzt mal meine 30" Bilder trotzdem, denn sie zeigen das was sie sollen: Die hellsten Sternchen. Und bei der Verkleinerung ist es so erstmal eher egal ob sie nicht ganz runde sind.

Siegfried

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Siegfried
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