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| Test 2copy2 - mobile USB-Kopierstation |
Klein aber pfiffig ...
Wer mit seiner Digitalkamera unermüdlich Bilder und damit Daten produziert, der steht unterwegs irgendwann vor dem Problem, dass die Speicherkarte voll ist. Um dem entgegenzuwirken, bieten sich verschiedene Lösungen an. Das fängt damit an, mehrere Speicherkarten vorzuhalten, ein Notebook mitzuführen oder auf externe Speicherlösungen wie etwa einem ImageTank oder einem tragbaren CD-Brenner mit eingebautem Kartenleser auszuweichen. Wer aber bereits einen portablen Festplatten-MP3-Player besitzt, wie etwa Apple's iPod, hätte zwar prinzipiell das geeignete Medium, nur können die Daten zwischen Digitalkamera und Player nur über den Umweg über den PC ausgetauscht werden, denn direkt verbunden werden können solche Geräte nicht.
Und genau hier springt das kleine Wunderkästchen 2copy2> in die Bresche: Das nur 69mm x 53mm x 16mm kleine Gerätchen (Gewicht: 75 gr. inkl. 3 AAA-Batterien) kopiert auf Knopfdruck die Daten von zwei angeschlossenen USB-Massenspeichergeräten (USB 1.1 oder USB 2.0, max. 200 Kb/s) hin und her. Dabei ist die Art der Geräte ersteinmal egal - prinzipiell kann man sagen, dass alle Geräte, die von Windows selbst erkannt werden (also ohne zusätzliche Treiberinstallation) und als eigenes Laufwerk im Betriebssystem aufgeführt werden, funktionieren sollten. Das könnten sein: USB-Sticks (Flashspeicher), MP3-Player, externe Festplatten, Kartenleser (Vorsicht: Bei manchen Multislot-Geräten kann nur der Kartenschacht angesprochen werden, der unter Windows als erstes Laufwerk erscheinen würde, bei anderen wiederum alle, wenn man dafür zuerst die Karte in den Leser steckt und erst dann das Gerät an's 2copy2> anschliesst) oder eben Digitalkameras. Ob man dann anschliessend von Digitalkamera auf Digitalkamera, von MP3-Player auf Kartenleser oder von Digitalkamera auf Festplatte kopiert, ist letztlich egal. Unterstützt werden dabei die Dateisysteme FAT12, FAT16 sowie FAT32, womit die üblichen Dateisysteme, die bei USB-Massenspeichern Verwendung finden, abgedeckt wären.
Die Kopierrichtung wird bereits beim Anschluss der beiden Geräte festgelegt. Auf der linken Seite befindet sich der USB-Anschluss für das Quellgerät, also etwa die Digitalkamera. Rechts auf der gegenüberliegenden Seite wird das Zielgerät angeschlossen. Hier werden jeweils die den Geräten zugehörigen Kabel benötigt, also die Kabel, mit denen das Gerät sonst Kontakt zum PC aufnimmt. Der Kopiervorgang beginnt auf Knopfdruck und wird durch eine blinkende LED angezeigt. Bei jedem neuen Kopiervorgang wird auf dem Zielgerät ein neuer Ordner mit fortlaufender Nummer angelegt (2copyXXX), also beim ersten Mal \"2copy001\", dann \"2copy002\" etc.
In diesen Ordner wird jeweils der gesamte Inhalt des Quellgerätes kopiert, inklusive seiner Unterverzeichnisse. Im Test dauerte das Kopieren von 10 Fotos einer Olympus E-1 (Gesamtdatenmenge 33 MB) auf einen Festplatten-MP3-Player (beides USB 2.0 Geräte) exakt 100 Sekunden, daraus ergibt sich eine Datentransferrate von rund 20 MB / Minute - nicht rekordverdächtig jedoch immerhin doppelt so schnell, als vom Hersteller selbst angeben, aber als Behelf allemal brauchbar, spart 2copy2> bei entsprechend bereits vorhandener Gerätschaft doch die Anschaffung eines zusätzlichen externen Datenspeichers.
Neben der Gesamtkopie des Quellgerätes auf das Zielgerät gibt es noch eine spezielle Betriebsart, die nur den Inhalt eines bestimmten Ordners auf dem Quellgerät auf das Zielgerät kopiert. Dies macht dann Sinn, wenn man z.B. eine Präsentation auf einem Speicherstick mit sich führt und diese auf den Stick eines Kollegen kopieren möchte, ungeachtet dessen, was sich sonst noch auf dem Quellgerät befindet. Dazu legt man einen Schiebeschalter auf der Kopfseite von 2copy2> um. Nun wird nur noch der Inhalt des Ordners \"2copy001\" auf das Zielgerät kopiert.
Damit ist auch schon die komplette Bedienung von 2copy2> erklärt, alles wird mit einer Taste (Einschalten, Kopiervorgang starten, Ausschalten) erledigt. Schaltet man das Gerät nicht selbst aus, so schaltet es sich nach 40 Sekunden Inaktivität ab. Zwei LEDs signalisieren alle möglichen Zustände: Grüne LED an - Gerät ist eingeschaltet, grüne LED blinkt - Batterien sind schwach, rote LED blinkt - Daten werden kopiert, rote LED dauernd an - Fehler beim Kopieren (etwa Zielgerät voll). Dazu noch der o.g. Schiebeschalter und das war's auch schon. Klein im Format und simpel in der Anwendung, schick aussehen tut's mit seinem Metall-Look auch noch, auch wenn man bei näherem Hinsehen erkennt, dass es sich doch um Kunststoff handelt.
Als digitalkameralastige Redaktion haben wir uns natürlich nur die für uns naheliegende Anwendung näher betrachtet, das Anwendungsgebiet ist aber unendlich gross, denn 2copy2> bietet sich immer dann an, wenn Daten zwischen zwei USB-Massenspeichern ausgetauscht werden müssen, und gerade kein PC verfügbar ist (der Junior tauscht seine MP3s auf dem Schulhof mit den Klassenkameraden aus, der Chef verteilt seine Präsentation im Meeting etc.).
Neben den in unserem Test angesprochenen Geräten (E-1 und iRiver iHP-100 Festplatten-MP3-Player) haben wir auch eine Olympus [mju:] 400 Digital, einen USB-Speicherstick von Transcend (JetFlash A) sowie eine normale IDE-Festplatte im externen USB-Gehäuse (Oxford 911 Chipset) erfolgreich kreuz und quer miteinander kommunizieren lassen. Wer auf hohe Geschwindigkeit keinen Wert legt, der erhält mit dem 2copy2> eine pfiffige und vor allem kompakte Lösung, wenn USB-Geräte ohne PC Daten austauschen sollen. Ein elegantes Nylon-Täschchen mit Gürtelschlaufe ist neben den Batterien übrigens mit im Lieferumfang enthalten.
Das Gerät kann für knapp 50,- EUR im Fachhandel bezogen werden.
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Du kummst hier net rein
Kamera: E-System E-520
von Walter Zylla
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Wochenthemenfotos
in Bildkritik
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